Erstes Finalspiel in Güßbach

Zum Auftakt der Finalserie um die Meisterschaft in der 1. Regionalliga Südost trifft der TSV Tröster Breitengüßbach am kommenden Samstag um 18 Uhr auf die hapa Ansbach Piranhas. Spiel zwei und drei finden dann in der Ansbacher Weinberghalle statt. 


Es kommt tatsächlich nur Neuauflage der Finalserie aus der Saison 2022/2023. Die beiden Meister ihrer jeweiligen Hauptrunde und gleichzeitig auch die beiden besten Mannschaften der Zwischenrunde treffen nun im Finale erneut aufeinander. Der TSV Tröster Breitengüßbach konnte sich am vergangenen Samstag im entscheidenden Spiel 3 der Halbfinalserie gegen Veitshöchheim durchsetzen und zog damit ins Endspiel ein. Dort warteten bereits die Mittelfranken, die ihr Halbfinale mit einem Sweep (2:0) gegen Unterhaching gewannen und sich so eine Woche erholen konnten. Dies nutzte ein Teil der Mannschaft, um sich ihren Finalgegner am letzten Wochenende live in der Hans-Jung-Halle anzuschauen.

Durch den doch etwas größeren Umbruch im Sommer beim TSV Tröster ist alleine schon die Qualifikation für das Finale ein absoluter Traum, was zu Saisonbeginn niemand gedacht hatte. Jetzt werden die Jungs des Trainerduos Mark Völkl und Daniel Schmidt nochmal mit einem letzten Heimspiel in einer wohl ausverkauften Hans-Jung-Halle belohnt, was sie sich mehr als verdient haben. Die Ausgangslage im Vergleich zur Saison 2022/2023 hat sich allerdings etwas verändert. So nimmt man gerne die Rolle des klaren Außenseiters an, wenn es nun gegen den ehemaligen National- & Bundesligaspieler Bastian Doreth oder den ehemaligen Nürnberger Pro A-Kapitän Sebastian Schröder und ihre Ansbacher geht.

Die Mittelfranken belegten in der Süd-Hauptrunde mit zwölf Siegen und zwei Niederlagen den ersten Platz und auch in der Zwischenrunde klappte es mit dem Platz an der Sonne. In den Playoffs tat sich die Truppe von Headcoach Martin Ides trotz zweiter Sweeps relativ schwer. Im Viertelfinale gegen Jahn München gab es einen knappen Heimsieg nach Verlängerung und einen hart erkämpften 70:60-Auswärtserfolg. Die Halbfinalserie gegen Unterhaching war nicht weniger spannend. Die erste Begegnung entschied Schröder mit einem wilden Dreier kurz vor dem Ende, sodass Ansbach am Ende mit 67:65 gewann. Spiel zwei war ebenfalls bis zum Schluss hart umkämpft, aber auch hier gingen die grünweißen knapp mit 78:74 als Sieger vom Feld. Dies zeigt, dass es zwar schwer ist gegen Ansbach zu gewinnen, aber es keinesfalls unmöglich ist. Und genau da möchten die Güßbacher ansetzen.

Die Oberfranken wollen den Schwung und die Kulisse vom letzten Wochenende auch in das erste Finalspiel mitnehmen. Die Festung Hans-Jung-Halle soll auch im definitiv letzten Heimspiel der laufenden Spielzeit stehen und dem Gegner weiterhin das Fürchten lernen. Bisher hat es keine Mannschaft geschafft, etwas Zählbares aus Breitengüßbach mitzunehmen. Dies soll auch am Samstag der Fall sein. Am knappsten dran war ausgerechnet Ansbach in der Zwischenrunde, aber Leo Trummeter versenkte den Buzzerbeater-Dreier zum knappen Sieg nach Verlängerung. Diese Begegnung im Januar könnte also ein guter Vorgeschmack gewesen sein, was die Zuschauer in den kommenden zwei oder drei Spielen erwarten wird.

Ansbach hat eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern, weswegen sie so gefährlich sind. Umso wichtiger wird es für die Gelbschwarzen sein, dass man über 40 Minuten mit der gleichen Leidenschaft und Intensität agiert, sich möglichst wenig oder keine Pausen gönnt und das Tempo der Partie kontrolliert. Für Guard Leo Trummeter wird es ein Wiedersehen mit seinen alten Kumpels sein, da er in der damaligen Finalserie noch das grünweise Trikot trug. Defensiv kommt es darauf an, dass man vor allem den ehemaligen Nürnberger Pro A-kapitän Sebastian Schröder stoppt, dem im Halbfinale 30 und 23 Punkte gelangen und dieser somit maßgeblich am Finaleinzug beteiligt war. Aber auch auf Doreth, Kurpiela, J. Eckert, Nzeocha und Dumnici gilt es besonders gut aufzupassen.

Dieses sechs Akteure waren in der bisherigen Saison die wichtigsten Stützen in der Ansbacher-Offensive, weswegen es für Breitengüßbach besonders wichtig ist diese eng an der Leine zu haben, damit sie sich nicht so einfach entfalten können. Des Weiteren wird es auch wieder wichtig sein, dass man die Bretter kontrolliert und Ansbach keine zweite oder gar dritte Wurfchance gestattet. Gelingt dies, wäre das schon einmal eine gute Grundlage für einen möglichen Heimerfolg.

Offensiv will man den Ball wieder gut bewegen und den freien Mann finden. Die eigenen Wurfquoten will man auf ähnlich hohem Niveau halten, wie zuletzt. Gelingt es offensiv schnell einen Rhythmus zu finden und defensiv ähnlich kompakt und hart zu verteidigen, wie am vergangenen Samstag in Spiel 3 gegen Veitshöchheim, hat man eine gute Ausgangslage für den ersten Sieg in der Finalserie, auch wenn man klarer Außenseiter ist. Die Jungs freuen sich auf zahlreiche Unterstützung ihrer Fans im Hexenkessel Hans-Jung-Halle.

Mark Völkl zur anstehenden Partie: „Wir wurden für die harte Arbeit in dieser Saison mit dem Einzug in die Finalserie belohnt. Allein das ist schon ein riesiger Erfolg für den kompletten Verein. Wir sind zwar heuer Außenseiter, aber meine Jungs werden das Herz auf dem Feld lassen, um jeden Zentimeter kämpfen und mit unbedingtem Siegeswillen agieren. Vielleicht gelingt ja gleich am Samstag die Sensation und wir gewinnen Spiel 1. Allerdings geht das nur mit Eurer Unterstützung, deswegen bitten wir Euch um zahlreiches und lautstarkes Erscheinen. Kommt alle in gelber oder schwarzer Kleidung in die Halle - Die Jungs haben sich das verdient!“

Wichtiger Hinweis für alle Zuschauer: Auf dem TSV-Gelände sind nur begrenzt Parkplätze vorhanden, deswegen wird um folgendes gebeten: Rechtzeitige Anreise, auf weitere Parkplätze in der näheren & weiteren Umgebung des Sportgeländes ausweichen und alle Flucht + Rettungswege freihalten! Hallenöffnung ist um 17:00 Uhr. Fans wird dringend empfohlen frühzeitig vor Ort zu sein. Ansonsten kann ein Eintritt nicht garantiert werden.

Breitengüßbach: Dippold, Jebens, Klaus, Land, Lorber, Nieslon, Rümer, C. Stephan, N. Stephan, Trummeter, Wagner

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