Spielberichte 1. Regionalliga Herren

Goldbach kann doch noch gewinnen

TV Goldbach – Science City Jena 2 69 : 67 (37:29)

Mit Science City Jena erwartete den TV Goldbach am 12. Spieltag der Regionalliga Südost ein großes Kaliber des deutschen Basketballs. Schließlich handelt es sich um die Nachwuchsschmiede eines Erstligisten. Für die Goldbacher war klar, dass der zweite Saisonsieg im letzten Heimspiel des Jahres keine leichte Aufgabe sein sollte. 

Im ersten Viertel zeigte der TV Goldbach die stärkste Leistung des Abends. Durch eine disziplinierte und konzentrierte Verteidigung erzwangen die Unterfranken viele Ballverluste. Man ließ zwar nur 7 Punkte für die Gegner zu, konnte aber selbst nur 15 Zähler auf dem eigenen Konto gutschreiben. Insgesamt war es dennoch gelungen, den Gegner zu überraschen, zumal der TVG als Tabellenschlusslicht mit nur einem Sieg den Eindruck erweckt, ein einfacher Gegner zu sein.

Im zweiten Viertel kam Science City Jena besser ins Spiel. Es entwickelte sich ein offener, punktereicher Schlagabtausch, in dem v.a. die Point Guards beider Teams einmal mehr ihre Qualität unter Beweis stellten. Vuk Radojicic (20 Punkte, 4 Dreier) lieferte sich ein spektakuläres Duell mit Luan Pereira (19 Punkte, 4 Dreier). Zwischendurch gelang es dem TVG sogar, auf über 10 Punkte wegzuziehen. In den letzten Minuten vor der Halbzeit ließ man jedoch locker und leistete sich zu viele Fehler, sodass es das Viertel mit 22:22 unentschieden ausging.

Im dritten Viertel wollte der TVG an die guten Leistungen des ersten Viertels anknüpfen. Nach 10 Niederlagen in Folge witterte man nun die Chance endlich wieder ein Spiel zu gewinnen. Allerdings lief bei den Unterfranken in diesem Spielabschnitt nicht viel zusammen. Wilde Würfe, viele Fouls und zweite Chancen für den Gegner sorgten dafür, dass es nach 30 Spielminuten 47:47 stand. Ein aus Goldbacher Sicht unnötig spannendes Schlussviertel stand bevor und die Befürchtung unter den Zuschauern war groß, dass es wie in anderen Spielen abläuft und man das Spiel noch aus der Hand gibt. 

Am Ende gelingt es dem TVG allerdings, in einem kampfbetonten und teilweise zerfahrenen Schlussviertel die Nerven zu behalten. Mit einer vorbildlichen Freiwurfquote (82,4%), starken Rebounds (De Sousa: 10) und wichtigen Treffern durch Sattler und Mellis kann das Team um Coach Schaefer das Spiel in den Schlussminuten für sich entscheiden. Ein wichtiges Lebenszeichen im Kampf um den Klassenerhalt ist gelungen.

Für Goldbach spielten: Pereira (19), T. Jagela (14), Mellis (10), Sattler (8), De Sousa (6), Gram (4), Strecker (4), M. Jagela (2), Jeßberger (2), Akbayir und Kytka (DNP).

Kangaroos setzen Siegesserie fort

Tabellenführer BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen marschiert in der 1. Regionalliga Südost unaufhaltsam weiter. Am Samstagabend gewann man auswärts bei den Vilsbiburg Baskets mit 81:69 (43:29) und brachte den Niederbayern gleichzeitig ihre erste Heimniederlage in dieser Saison bei. Das Ergebnis spiegelte dabei den klaren Spielverlauf sogar nur bedingt wieder.

Denn lediglich in den ersten Minuten konnten die Gastgeber halbwegs mithalten, führten zunächst sogar 4:0 und lagen nach fünf Minuten nur mit 9:10 im Rückstand. Ein erster 11:0 Run der Kangaroos sorgte aber schnell für klare Verhältnisse und eine 25:15 Führung nach dem ersten Viertel. Die Vilsbiburger kamen insbesondere dann, wenn die BG Zonenverteidigung spielte, nur schwerlich damit zurecht, wurden oft zu schwierigen Dreipunktewürfen gezwungen und hatten ihr Visier an diesem Abend nicht besonders gut eingestellt. Für Stadtbergen war es daher ein Leichtes, den Vorsprung auszubauen. Die Topspieler des Gegners, Grant Corsi, Lubos Novy und den Toprebounder Davor Barovic (2,12 Meter groß) hatte man ganz gut im Griff, und bei der BG selbst führte CJ Carr wie immer gekonnt Regie. Der BG-Guard spielte dabei vollkommen uneigennützig für seine Mitspieler und brachte vor allem Dominik Veney (4 Dreier) und Bernhard Benke immer wieder in beste Abschlusspositionen. Diese dankten dies mit vielen gut herausgespielten Punkten. Demzufolge standen für Carr am Ende 10 Assists auf dem Statistikbogen, und der US-Amerikaner verpasste dann mit 9 Rebounds sogar nur ganz knapp das Triple-Double. Der Spielverlauf als solches war dann schnell erzählt: 14 Punkte Vorsprung für Leitershofen zur Halbzeit, bereits deren 24 in der 27. Minute beim Spielstand von 62:38 und noch immer 22 Punkte Differenz in der 33. Minute, da stand es 72:50 und die Partie war längst entschieden. BG-Trainer Ian Chadwick konnte nochmals die große Rotation anwerfen. Dennis Behnisch bekam nach langer Verletzungspause erstmals wieder Spielpraxis und erzielte die letzten beiden Punkte des Abends zu einem letzthin ungefährdeten Auswärtssieg. Diesen konnte man am Ende durchaus als den eines Tabellenführers würdig bezeichnen, und die Heimreise aus dem entlegenen Niederbayern erfolgte bei bester Laune.

Mit 22:2 Punkten in der Tabelle liefern sich die Stadtberger weiterhin ein Kopf an Kopf Rennen mit den punktgleichen Oberhachingern, die am Wochenende ebenfalls auswärts in Herzogenaurach gewannen. Es wird also am kommenden Samstag am letzten Spieltag der Vorrunde ein Herzschlagfinale um den inoffiziellen Herbstmeistertitel geben. Dann empfangen die Kangaroos in der Stadtberger Sporthalle HAPA Ansbach und hoffen zum Ende des Basketballjahres 2018 natürlich nochmals auf lautstarke Unterstützung durch die eigenen Fans.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Carr (16/2 Dreier/10Assists/9 Rebounds), Zink, Fiebich, Benke (10/1 Dreier/10 Rebounds), Behnisch (2), Londene (4), Veney (18/4 Dreier), Hadzovic (7), Tesic (10),  Richter (14/3 Dreier).

Beste Werfer Vilsbiburg: Corsi (11), Leierseder (11), Barovic (9/19 Rebounds)

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „Wir waren gewarnt, weil Vilsbiburg bis dato ja zu Hause ungeschlagen war. Demzufolge haben wir enorm konzentriert losgelegt und damit den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen. Erneut sind wir hohes Tempo gegangen. Die Baskets haben zwar bis zum Schluss gekämpft, aber irgendwann dann doch vor dem Tabellenführer kapituliert. Heute haben wir absolut wie ein solcher gespielt, Kompliment an mein Team.“

BG-Kapitän Dominik Veney: „Heute hat fast alles geklappt, wir hatten es uns hier schwerer vorgestellt, auch weil wir seit Menschengedenken in Vilsbiburg immer verloren haben. Vor allem im dritten Viertel haben wir enorm gut verteidigt, das war schon fast das Maximum. Mit vier Dreiern lief es für mich super, aber mit einem Aufbau wie CJ mit solch einer Übersicht kommen halt alle Spieler auch gut ins Spiel“.

BG-Teammanager Andreas Moser: „Unglaublich, das war der elfte Sieg in Folge, wir sind jetzt seit dem 22. September ungeschlagen. Diese Serie wollen wir nun nächsten Samstag gegen Ansbach, die aber ein sehr starkes Team haben, natürlich vergolden und dann danach mit unseren tollen Fans bei einem Weihnachtsbier die Halbzeitmeisterschaft feiern. Wir hoffen natürlich nochmals auf eine randvolle Halle“.

Krimi mit glücklichem Ausgang

breitenguessbachDie Regionalliga-Basketballer des TSV Tröster Breitengüßbach gewinnen ihr letztes Heimspiel im Jahr 2018 mit 69:68 gegen den MTSV Schwabing und sichern damit den 3. Platz. 

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hapa Ansbach Piranhas beenden Niederlagenserie mit Sieg über Rosenheim

Die hapa Ansbach Piranhas erwischen einen guten Start ins Spiel und können sich bereits nach sechs Minuten auf 13 Punkte absetzen (20:7). Besonders hinter der Dreierlinie zeigen sich die Piranhas in einer temporeichen Anfangsphase sehr treffsicher (Steven Ward 3/4 im 1. Viertel) und können so das 1. Viertel mit 26:15 für sich entscheiden. Rosenheim kann das 2. Viertel, angeführt vom starken Roberto Malpede (14 Punkte in der ersten Halbzeit), ausgeglichen gestalten (21:21), den Rückstand jedoch nie unter sechs Punkte drücken. Somit geht Ansbach mit dem Polster aus den ersten Minuten in die Halbzeitpause (47:36).

Nach dem Seitenwechsel sehen die Zuschauer im Theresien Gymnasium ein ähnliches Bild: Rosenheim versucht engagiert den Rückstand zu verkürzen, die erfahrene Ansbacher Mannschaft hat jedoch auf jeden kleinen Lauf eine entsprechende Antwort. Goran Petrovic ist nach seiner Verletzung wieder komplett zurück und die benötigte Unterstützung auf den kleinen Positionen (21 Punkte in 20 Minuten; 5/6 Dreier). So kann Ansbach das 4. Viertel 21:18 für sich entscheiden und mit einem 14-Punkte-Vorsprung in den letzten Spielabschnitt starten (68:54). Bis zur letzten Spielminute deutet alles auf einen klaren Ansbacher Heimsieg hin. Ein Dreier von Markus Brosig bringt Rosenheim 27 Sekunden vor dem Ende auf sechs Punkte heran (83:77). Nach einem guter Kombination und einem Korbleger durch Paul Nzeocha ist Ansbach wieder mit acht Punkten in Front. Durch ein Foul beim Dreipunktversuch, einem langen Zweier plus Foul auf Rosenheimer Seite und liegengelassenen Freiwürfen auf Ansbacher Seite hat Rosenheim bei noch zwei zu spielenden Sekunden einen letzten Verzweiflungswurf, dieser fällt jedoch nicht und die hapa Ansbach Piranhas kommen am Ende nochmal mit einem blauen Auge davon (87:84 Endstand).

                                                                                                                                                                                                       

Gute Leistung gegen starkes Treuchtlingen – Niederlage für Fireballs

Am 12. Spieltag der Regionalliga Süd-Ost mussten die Herren der Fireballs nach dem Sieg gegen den TV Goldbach vergangenes Wochenende wieder eine Niederlage hinnehmen. In Treuchtlingen setzte es gegen einen starken VfL einen 107:83-Pleite.

Die Kurstädter mussten auf Steffen Lautner und Michi Westphal verzichten, zudem plagten Johannes Wießnet bereits unter der Woche Rückenprobleme. Gegen die groß aufgestellten Treuchtlinger war somit Teamarbeit an beiden Enden des Platzes gefordert, um überhaupt die Chance auf einen Überraschungssieg zu wahren. Es galt vor allem die Spieler Zeis, Schmoll und Geiselsöder in ihren Wirkungskreisen einzugrenzen und somit möglicherweise einen Bruch im Spiel des Heimteams zu erzeugen.

Im ersten Viertel zeigten beide Mannschaften ein offensives Spektakel. Während bei den Aiblingern vor allem die Würfe jenseits der Drei-Punkte-Linie gut fielen, überzeugte das Team von Coach Harlander vor allem durch kluges und abwechslungsreiches Offensivspiel. Zur Überraschung der zahlreichen Fans konnte der Aufsteiger gut mithalten, doch zwei Minuten vor Schluss schlichen sich Konzentrationsfehler ins Spiel der Aiblinger, der VfL zog mit starker Unterstützung des bereits erwähnten Peter Zeis (12 Punkte im ersten Viertel) auf 33:23 davon.

In den zweiten zehn Minuten konnten die Mittelfranken sich immer wieder vor allem durch Freiwürfe, welche hochprozentig verwandelt wurden, absetzen. Doch die Fireballs zeigten Nehmerqualitäten und ließen sich nicht abschütteln, kamen selbst durch einen guten Wechsel aus Zug zum Korb und Würfen von draußen sogar bis auf neun Punkte wieder heran. Auch die Defensive überzeugte nun besser, doch die Treuchtlinger zeigten sich mit all ihrer Erfahrung und hatten stets eine Antwort parat und zeigten eine traumwandlerische Sicherheit aus dem Feld (65% Wurfquote zur Halbzeit). So gingen beide Teams mit einem 57:44 Halbzeitstand zum Pausentee in die Kabinen.

Der dritte Spielabschnitt begann gut für die Gäste, Simon Bradaric (27 Punkte) konnte im ersten Angriff nach der Pause direkt einen seiner vier Dreier verwandeln und auf zehn Punkte Rückstand verkürzen. Doch die Baskets vom VfL waren unbeeindruckt, auch von der Linie zeigten sie ein überragend sicheres Händchen (87,8% bei 41 Versuchen). In der Offensive zeigte sich die Unerfahrenheit des jungen Gästeteams, zu oft versuchte man über Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Somit zogen die Treuchtlinger auf 82:65 davon.

Doch die Aiblinger spielten auch im letzten Viertel munter mit, versuchten die Offensive kontrolliert zu gestalten, ließen die Köpfe nicht hängen und zeigten eine geschlossene Teamleistung. Zwar schaffte es der VfL, den Abstand noch auf 24 Punkte zu vergrößern, doch die gezeigte Leistung des gesamten Teams, bei dem jeder Spieler auf eine zweistellige Spielzeit kam und punktete, beeindruckte auch die mitgereisten Fans.

„Heute bin ich sehr stolz auf die Mannschaft, trotz der Niederlage. Treuchtlingen zählt auch ohne Tim Eisenberger zu den Top-Teams der Liga und wir haben uns heute sehr gut präsentiert. Vor allem in der Offensive haben wir unsere Systeme konsequent zu Ende gespielt und gute Würfe erarbeitet, aber der VfL war heute einfach zu stark. Ihre 56 Prozent aus dem Feld konnten wir heute einfach nicht toppen, zudem hat Peter Zeis auch ein sehr stark gespielt, das macht es alles nicht leichter. In der Defensive ist noch Verbesserungsbedarf, vor allem beim 1-gegen-1, aber wir haben uns hier heute gut verkauft. Die Leistungssteigerung ist klar erkennbar und das merkt auch das Team. Jeder Spieler hat heute ein gutes Spiel gemacht.“, so Coach Tobi Guggenhuber nach dem Spiel.

Nächstes Wochenende bestreiten die Fireballs das letzte Heimspiel des Jahres 2018 gegen die Baskets aus Vilsbiburg. Sprungball ist im Aiblinger Sportpark um 19.00 Uhr.

Sieg im letzten Heimspiel vor der Winterpause

Am (08.12.18) letzten Heimspieltag vor der Winterpause hatten die OSB Hellenen München TTL Bamberg zu Gast im Hellenendome. OSB Hellenen gingen als siebter Platz (6/5) und TTL Bamberg ging als zehnter Platz (5/6) in das Spiel. Die Hellenen Jungs spielten eine hervorragende erste Halbzeit und gewannen das Heimspiel mit 67:54 (44:26).

1.Viertel
Die OSB Hellenen erwischten einen guten Tag an diesem Samstag. Durch eine starke offense und druck in der defense konnten die Hellenen Jungs zur achten Spielminute eine 20:6 Führung aufbauen. Dies setzten sie auch zum Ende des Viertels fort und konnten mit 23:11 in die Viertelpause gehen.
2.Viertel
Im zweiten Viertel punkteten auch die Gäste mehr aber die Hellenen haben nicht nachgelassen, sondern spielten weiterhin stark und konnten durch einen 8-0 lauf in der 19. und 20. Minute die Führung weiter ausbauen. Das zweite Viertel endete mit 44:26 für die OSB Hellenen.
3.Viertel
Nach der Halbzeitpause lief es für beide Teams nicht gut. Beide Mannschaften machten im dritten Viertel lediglich sieben Punkte. Das Viertel endete mit 51:33 für OSB Hellenen.
4.Viertel
Den Beginn des letzten Viertels konnte TTL Bamberg für sich entscheiden. Zur 39. Spielminute haben sie mit 6:14 gewonnen und kamen so an neun Punkte dran. Jedoch haben die Hellenen Jungs bis zum Ende weiter gut gespielt und haben die Führung zum Schluss gehalten. OSB Hellenen hat das Spiel mit 67:54 gewonnen.

Topscorer OSB Hellenen: O. Knox (18 Pkt.), O. Gonzalez (13 Pkt.), K. Rosenthal (10 Pkt.)
Topscorer TTL Bamberg: R. Ferguson (12 Pkt.), M. Lachmann (11 Pkt.), D. Eisenhardt (10 Pkt.)

Misel Lazarevic:
„Das Spiel war ohne Rhythmus aber sehr taktisch geprägt. Die erste Halbzeit war sicherlich unsere beste in dieser Saison in beiden Aspekten des Spiels. Glückwunsch an meine Spieler zum Engagement und den Kampf. Wir stehen schon dem nächsten Gegner gegenüber und bereiten das Notwendige für das Spiel vor."

TTL Bamberg enttäuscht bei den Hellenen

Logo neu 08Mit großen Erwartungen ist der TTL Basketball Bamberg zum Auswärtsspiel nach München gereist. Mit einer für alle enttäuschenden Leistung mussten die Bamberger dann wieder die Heimreise antreten. Die TTLer konnten in keiner Phase des Spiels an die gegen Spitzenteams, wie Oberhaching und Breitengüßbach, zuletzt guten Leistungen anknüpfen. Von Beginn an ließen die TTLer den notwendigen Biss vermissen, gestatteten sich zu viele Turnovers und ließen die Hausherren im ersten Viertel ohne große Gegenwehr gewähren. Dazu kam noch über die gesamte Spieldauer eine eklatante Abschlussschwäche im eigenen Offensivspiel. Mit 23:11 und 21:15 gingen die ersten beiden Viertel klar an die Hausherren zu einem Halbzeitstand von 44:26. Kurios dann das dritte Viertel, in dem sich wohl die Hausherren dem schlechten Offensivespiel der Bamberger anpassen wollten. Hier übernahmen die Defensivabteilungen beider die Teams das Kommando. Der dritte Abschnitt endete mit einem 7:7. Lediglich im Schlussviertel konnten die Bamberger ansatzweise etwas besser agieren, den Rückstand dann auch auf 67:54 verkürzen und belegen nun den zehnten Tabellenplatz, allerdings nur mit einem Sieg weniger zum Tabellenfünften. Auf Bamberger Seite konnte sich lediglich der Youngster Lukas Biedermann ein Lob des Coaches verdienen, der eine engagierte Defenseleistung bot. Ärgerlich auch der nur kurze Auftritt von Spielmacher Kevin Eichelsdörfer, der nach Wochen verletzungsbedingter Pause seinen ersten Einsatz im Spiel nach wenigen Minuten erneut mit Schmerzen abbrechen musste.

Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause erwartet der TTL Basketball Bamberg nun am nächsten Sonntag das Schlusslicht der Regionalliga. Gegen den TV Goldbach ist nun ein Heimsieg zur Pflichtaufgabe geworden.

 

TTL BA:

Ferguson 12/2, Lachmann 1172. Eisenhardt 10/0, Jefferson 8/0, Dippold 7/1, Schmitt 4/0, Biedermann 2, Dorn, Eichelsdörfer K, Eichelsdörfer T., Knorr (dnp)

GLANZLOSER 67-57 ERFOLG IN HERZOGENAURACH

Oberhaching neuTrotz einer durchwachsenen Leistung der Truppe um Kapitän Moritz Wohlers kehrte die Tropics Delegation mit einem wichtigen Sieg aus Mittelfranken zurück und bleibt somit vorerst punktgleich mit den Topstar Kangaroos Leitershofen an der Tabellenspitze. Die Gastgeber mussten neben einigen Langzeitverletzen kurzfristig auch auf die Leistungsträger Mike Kaiser und US-Boy Larry Hall verzichten. Bei allem Respekt für die verbliebene Rumpftruppe von Trainer Nicola Jocic, der vor der Saison aus dem Bamberger Programm abgeworben wurde und in der Szene als großes Trainertalent gilt, wäre alles andere als sein Sieg eine herbe Enttäuschung gewesen.

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Der Fluch der engen Spiele

rosenheim sbr neu

SBR-Basketballer unterliegen Ansbach 84:87

Neun Spiele haben die Regionalliga-Basketballer in der bisherigen Hinrunde der 1.Regionalliga Südost verloren – fünf davon mit weniger als fünf Punkten. Auch in der Auswärtspartie am vergangenen Samstag in Ansbach ereilte sie dieses Schicksal: Nach aufopferungsvollem Kampf vor allem im letzten Viertel zogen die Miller-Schützlinge mit 84:87 hauchdünn den Kürzeren.

Auffällig bei dieser unglücklichen Negativ-Serie ist allerdings auch, dass die Rosenheimer die engen Partien oft aufgrund eines schlechten Viertels aus der Hand geben. Bei den Mittelfranken war dies bereits der erste Spielabschnitt, den man verschlief und mit 26:15 an die Hausherren abgab - diesem Vorsprung liefen die Grünweißen die gesamte Partie hinterher. Dabei lief in Ansbach einiges besser als zuletzt: Die verletzten Stammkräfte wurden gut von der Bank ersetzt, neben Nachwuchsspieler Bastian März und Eugen Schulezko überzeugte diesmal vor allem der Italiener Roberto Malpede, der am Ende eine sagenhafte Wurfquote von 100 Prozent aufweisen konnte. Somit konnten die Gäste endlich wieder mannschaftlich gegen den Tabellenneunten dagegenhalten und gestalteten die beiden folgenden Viertel zumindest ausgeglichen. Im finalen Abschnitt drehten die Miller-Schützlinge dann auf: Mit sage und schreibe 30:19 gewannen sie diesen, in der letzten Spielminute reichte es aber dann um Haaresbreite nicht, um die Partie doch noch zu ihren Gunsten zu drehen. Ein Grund dafür war leider auch eine erneut schwache Quote von jenseits der Dreipunktelinie, hier hatte vor allem Jougwon Hogges diesmal einen schlechten Tag: Im Gegensatz zum Ansbacher Routinier Petkovic, der die Rosenheimer mit seiner großartigen Quote von über 80Prozent aus der Distanz vor Probleme stellte, fand beim SBR-Kapitän nur einer von neun Versuchen den Weg in den Korb.

So bleibt den Rosenheimern nur die Hoffnung, dass vielleicht im letzten Heimspiel der Hinrunde das Glück in einer knappen Partie wieder zu ihren Gunsten ausschlägt. Gegner Herzogenaurach hat nur drei Siege mehr auf dem Konto, liegt aber ganze sieben Plätze vor den Grünweißen – ein Zeichen, wie eng es auch heuer wieder in der Liga zugeht!

Für den SBR spielten Breitfeld (9 Punkte), Hogges (15), Brosig (8), Bekteshi (2), März (8), Schulezko (10), Gaizauskas (5), Laubert (2), Malpede (23) und Kromah (2).

 

TRIUMPH ÜBER SCHWABING – TROPICS SIEGEN NACH OVERTIME

Oberhaching neuIn einer hochklassigen Partie unterstrichen die Oberhachinger Basketball einmal mehr Ihre Crunchtimequalitäten und sicherten sich wiederholt hochdramatisch einen wichtigen Auswärtssieg gegen eine bärenstarke Heimmannschaft. Das erste Viertel gehörte den Gelbhemden. Die Truppe um Kapitän Wohlers war gut eingestellt und legte, angetrieben von einem überragenden John Boyer, wie die Feuerwehr los. Das vermutlich beste Tropics-Viertel dieser Saison endete mit 28-14 zugunsten der Gelben.

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Bittere Pleite im Aufsteigerduell

Die Goldbacher Basketballer verpassen im Aufsteiger-Duell den Befreiungsschlag und kassieren die nächste knappe, unglückliche Niederlage in der 1. Regionalliga Südost.

Beide Teams gingen hochmotiviert und kämpferisch in die Partie. Die Goldbacher kamen trotz der langen Anreise sehr gut in die Partie und erzielten einige schöne Körbe. Die Gastgeber allerdings auch, hinzu kam, dass sie von der Dreierlinie einen starken Tag hatten. Durch eine Unachtsamkeit sechs Sekunden vor Schluss klauten sich die Aiblinger den Ball und trafen mit der Sirene zur 23:20 nach 10 Minuten. Nun folgte die Phase, in der das Spiel verloren ging. Die Konzentration und die Galligkeit gingen verloren, man schenkte die Bälle durch Ballverluste und Offensivfouls her und rotierte in der Verteidigung schlecht. Bad Aibling nutzte dies aus und zog mit 16 Punkten davon. Vor allem Mio Mirceta brachte ihnen mit seinen Dreiern viel Energie.

In der Halbzeit wurde es laut und deutlich in der Umkleidekabine. Entsprechend motiviert ging man in die zweite Halbzeit. Man kämpfte um jeden Ball, holte die Rebounds und kontrollierte das Spiel. Leider fehlte die Durchschlagskraft in der Verteidigung, sodass man die starke Leistung nicht belohnte. Zum Ende des 3. Viertels konnte man zumindest auf 8 Punkte verkürzen.

Im letzten Viertel sahen die 250 Zuschauer einen wahren Krimi. Die Goldbacher wurden angetrieben durch Pereira und Jagela und verkürzten bis auf einen Punkt. Doch es reichte nicht. Die Bad Aiblinger trafen wichtige Würfe und blieben an der Freiwurflinie cool.

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