Culture City Weimar auch von Aschaffenburg bezwungen

Mit Blick auf die Resultate der beiden Heimspiele war es keine gute Woche für die Regionalliga-Riesen von Culture City Weimar. Nach der bitteren 67:78-Heimniederlage am zurückliegenden Samstag gegen Würzburg blieb dem Team von Trainer Farsin Hamzei auch gegen Aschaffenburg nur die Rolle des zweiten Siegers. Die Ilmstädter unterlagen den Unterfranken im Nachholspiel am Mittwochabend in der Asbachhalle mit 59:76, fanden keine Mittel, um Baskets-Import Paulo Camilo Jr. (23 kt.) zu stoppen. Der Brasilianer erzielte im Duett mit Felix Feilen (20) mehr als die Hälfte aller Gäste-Punkte. Auf Seiten der Weimaer übernahm einmal mehr Dominik Shusel (14) die Rolle des besten Werfers. „Trotz der Niederlage kann ich unserer Mannschaft keinen Vorwurf machen. Der Gegner war besser und konnte auf seinen Import-Spieler vertrauen, der letztendlich den Unterschied ausgemacht hat. Aschaffenburg hat am Ende verdient gewonnen. Unsere Jungs haben gekämpft, sich mit der richtigen Einstellung präsentiert, verfügen zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht über die entsprechenden Mittel, um die Qualität eines solchen Gegners zu kontern. Entscheidend ist die Lernkurve des Teams und die Erfahrungen, die wir aus solchen Begegnungen mitnehmen. Unser Programm steht für die Förderung und Entwicklung junger deutscher Spieler. Das lässt sich nicht von heute auf morgen realisieren,sondern ist ein Prozess über einen längeren Zeitraum“,bilanzierte Weimars Coach Farsin Hamzei nach der Partie. „Insofern nehmen wir aus dieser Niederlage die Erfahrungen mit und werden am Wochenende versuchen, in der Entwicklung unserer Mannschaft den nächsten Schritt zu machen. Die Rollen sind vor dem Duell beim aktuellen Tabellenzweiten klar verteilt. Der Veitshöchheimer Kader ist gespickt mit routinierten Spielern, die aus ihren Zeiten in ProA und ProB einen deutlichen Erfahrungsvorsprung besitzen. Unabhängig von der Ausgangslage werden wir nach Franken aufbrechen und alles daran setzen, den Titelanwärter so lang wie möglich zu ärgern“, sagt Farsin Hamzei abschließend. Über einen zwischenzeitlichen 3-Punkterückstand nach dem Startviertel (18:21) bis zur Halbzeit auf 32:42 enteilt, konservierten die fränkischen Gäste den Vorsprung bis zur 30.Minute (44:54), um ihre Führung im Schlussviertel noch einmal auszubauen. Während sich die jungen Thüringer in der Regionalliga Südost aktuell noch auf einem Mittelfeldplatz einsortieren, dürfte der Blick der kommenden Wochen jedoch eher in Richtung untere Tabellenhälfte gehen. Schließlich wartet am Samstagabend ab 19.00 Uhr mit dem Gastspiel beim aktuellen Tabellenzweiten, den TG SPRINTIS Veitshöchheim, bereits das nächste dicke Brett.

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