Spielberichte 1. Regionalliga Herren

Krimi zum Jahresabschluss

Durch eine herausragende Mannschaftsleistung haben die Herren der Fireballs Bad Aibling ihr letztes Spiel des Jahres 2018 mit 75:73 für sich entschieden. In einem hochspannenden Spiel im Aiblinger Sportpark bezwang der Aufsteiger die Niederbayern dank starker Verteidigung und geschlossener kämpferischer Leistung. Dabei sprach durch die Ausfälle von Michael Westphal und Steffen Lautner die Ausgangslage zunächst nicht gerade für die Fireballs.

Die Vilsbiburger, unter den Körben mit Lubos Novy (2,04 m) und Davor Barovic (2,11 m) klar überlegen, nutzten die anfängliche Unsicherheit der Fireballs zu einer schnellen Führung aus (3:9). Nach der genommenen Auszeit von Coach Guggenhuber konnten die Fireballs jedoch direkt mit einem 9:0-Lauf die Führung zurückerkämpfen. Die Führung wechselte hin und her, mit 15:18 aus Aiblinger Sicht ging es in das zweite Viertel.

Die Kurstädter kamen durch einen Dreier von Marco Hack Vázquez direkt gut in die zweiten zehn Minuten. Der Flügelspieler erzielte zusammen mit Mio Mirceta elf Punkte in Folge zur 29:20-Führung. Die Heimmannschaft zeigte eine beachtliche Defensivleistung, schloss die Ballgewinne im 1-gegen-0 Korbleger ab und traf zudem noch von außen. So ging Bad Aibling mit einer zweistelligen Führung in die Halbzeit (42:32).

Die Fireballs blieben ihrem Spiel weiterhin treu, jedoch gelang es in der Defensive nicht, Michael Mayr und Grant Corsi wie in der ersten Halbzeit aus dem Spiel zu nehmen. Die beiden besten Scorer der Vilsbiburger, bis zu diesem Zeitpunkt bei lediglich drei erzielten Punkten, markierten 17 der 25 Zähler für die Baskets. Doch Aibling hatte immer eine Antwort parat. Simon Bradaric (Foto) setzte die beiden Dreierspezialisten Mirceta und Hack Vázquez immer wieder hervorragend in Szene, sodass die Oberbayern mit einer 66:57-Führung in den Schlussabschnitt gingen.

In den letzten zehn Minuten entschied sich Gästecoach Vilas erneut für eine Zonenverteidigung, welche die Aiblinger in der ersten Halbzeit noch gut umspielt hatten. Doch anders als zuvor traf die Mannschaft von der Mangfall nun schlechtere Entscheidungen, erst nach gut vier gespielten Minuten gelangen die ersten Zähler, erneut durch Marco Hack Vázquez per Drei-Punkte-Wurf. Lediglich durch guten Einsatz in der Defensive konnte man verhindern, dass die Gäste in Führung gingen. Doch weil vorne nun auch die Würfe nicht mehr fielen, gelang über Michael Mayr der 69:69 Ausgleich, vier Minuten vor Ende.

Im Gegenzug netzte jedoch wieder Marco Hack Vázquez (23 Punkte) einen Dreier zur 72:69-Führung ein, sein sechster Treffer von „Downtown“ an diesem Abend. Davon ließen sich die Vilsbiburger jedoch nicht beirren und konnten ihrerseits erneut durch Kapitän Mayr und Goderbauer zum ersten Mal seit dem ersten Viertel erneut in Führung gehen. 52 Sekunden vor Schluss war es Mio Mirceta, der einen Wurf zur 74:73-Führung verwandeln konnte. Nach der Auszeit von Vilsbiburg konnte Simon Bradaric den Ball beim Einwurf abfangen, entschied sich jedoch nicht für den freien Korbleger, sondern spielte die Uhr herunter. Justin Kaifosch nahm den offenen Wurf, traf jedoch nicht, doch Marco Hack Vázquez erkämpfte den Offensivrebound. Die Vilsbiburger foulten nun, um die Uhr anzuhalten. Simon Bradaric ging an die Linie, vergab jedoch beide Chancen auf die höhere Führung. Die Gäste brachten den Ball schnell nach vorne, doch erneut überraschte Bradaric (7 Steals) seinen Gegenspieler und klaute den Ball, erneut foulte Vilsbiburg. Marco Hack Vázquez verwandelte einen der beiden Freiwürfe und auch der letzte Wurf der Vilsbiburger wurde gut verteidigt, sodass sich die Fireballs nach einer starken Leistung mit einem 75:73-Sieg vor dem zahlreich erschienenen Heimpublikum in die Weihnachtspause verabschieden konnten.

„Das war unglaublich. Heute haben alle gekämpft, die Verteidigung war heute ausschlaggebend. Die Mannschafft hat einen riesigen Sprung gemacht, wenn man den Anfang der Saison mit dem jetzigen Standpunkt vergleicht. Wenn wir als Team so agieren wie heute, können wir auch höher platzierte Gegner schlagen. Ich bin stolz auf das Team, wir haben uns diesen Sieg heute verdient. Nun gehen wir mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause und wollen danach da ansetzen, wo wir aufgehört haben“, sagte Coach Tobi Guggenhuber nach dem Spiel

hapa Ansbach Piranhas schlagen überraschend Spitzenreiter Leitershofen

Zu Beginn des Spiels entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit hochprozentigen Trefferquoten auf beiden Seiten. Wenige Fouls und Ballverluste führen zu einem schnellen, ausgeglichenen 1. Viertel, in dem bereits sechs der acht angereisten Ansbacher zu Punkten kommen. Aufgrund eines Fouls bei einem Dreipunktversuch von Goran Petrovic kurz vor der Viertelpause können die Piranhas den Rückstand noch auf drei Punkte verkürzen (28:25 1. Viertel). Nach der Viertelpause kann Leitershofen das Spiel an sich reißen und es scheint, als ob sich der Tabellenführer nun endgültig absetzen kann (43:33 Mitte des 2. Viertels). Es wird die höchste Leitershofener Führung im Spiel bleiben. Ansbach kann sich in der Folge mit viel Energie in das Spiel zurückkämpfen und den Rückstand auf zwei Punkte verkürzen (49:47 Halbzeit).

Ansbach startet nach der Halbzeitpause gut in das Spiel und kann nach 40 Sekunden in Führung gehen (51:52). Es bleibt ein sehr punktreiches Spiel: Beide Mannschaften weisen keine Ermüdungserscheinungen auf und treffen weiterhin hochprozentig (Steven Ward mit 13 Punkten im 3. Viertel; insgesamt 28 Punkte in 23 Minuten). So bleibt es ein ausgeglichenes Spiel und Leitershofen kann mit einer 75:74- Führung in den letzten Spielabschnitt gehen. Beim Stand von 79:76 für Leitershofen (noch 8:02 zu spielen) startet Ansbach nach einer Auszeit von Trainer Martin Ides einen 12:0- Lauf und kann sich so wieder in Führung bringen (79:88). Leitershofen kann sich drei Minuten vor dem Ende nochmal auf drei Punkte heranbringen (89:92), der überragende Steven Ward macht am Ende mit neun Punkten in den letzten drei Minuten den Sack zu und bringt den Überraschungssieg nach Mittelfranken (Endstand 92:105).

                                                                                                                                                                                                       

Knappe Niederlage im Stadtderby

Am (15.12.18) letzten Spieltag in der Hinrunde der Regionalligasaison 18/19 war OSB Hellenen im Stadtderby zu Gast beim MTSV Schwabing. OSB Hellenen München ging als fünfter Platz in das Spiel, MTSV Schwabing ging als achter ins Spiel. Trotz einem starken Kampf der Hellenen konnte am Ende Schwabing das Spiel für sich entscheiden und hat das Spiel mit 83:80 gewonnen.

1.Viertel
Die Hellenen Jungs starteten gut in das Spiel. Nach vier Minuten stand es 3:7 für die Hellenen. Jedoch spielte auch Schwabing stark und konnte zur achten Spielminute einen 20:13 Vorsprung aufbauen. Aber OSB Hellenen konnte durch einen 2:7 lauf den Spielstand in den letzten Spielminuten wieder verkürzen. MTSV Schwabing hat das erste Viertel mit 22:20 gewonnen
2.Viertel
Das zweite Viertel gehörte der Heimmannschaft. MTSV Schwabing konnte zur achtzehnten Spielminute einen 21:7 lauf hinlegen wodurch sie den Vorsprung wieder auf 43:27 aufbauen konnten. Zum Ende des zweiten Viertel trafen beide Teams ausgeglichen. MTSV Schwabing hat die erste Halbzeit mit 49:32 gewonnen.
3.Viertel
Nach der Halbzeitpause hatten die Hellenen einen guten Start. Nach sechs Minuten konnten die Hellenen wieder auf 55:50 aufholen. Durch weiter neun Punkte stand es eine Minute vor dem Viertelschluss 56:59 für die Hellenen. BC Hellenen hat das dritte Viertel mit (9:27 im dritten Viertel) 58:59 gewonnen.
4.Viertel
Im letzten Viertel haben beide Teams stark gekämpft. MTSV Schwabing konnte drei Minuten vorm Ende eine sieben Punkte Führung aufbauen, so stand es 77:70 für Schwabing. Jedoch konnte BC Hellenen München durch O. Knox, O. Gonzalez und einem starken drei Punktewurf von I. Vasileiadis 43 Sekunden vorm Schluss auf 79:79 aufholen. Die letzten dreißig Sekunden des Vierten Viertels wurde es nochmal sehr spannend. Sechs Sekunden vor dem Ende stand es 83:80 für Schwabing und BC Hellenen hatte den letzten Wurf den sie leider nicht treffen konnten. BC Hellenen München hat das Stadtderby nach einem starken Kampf leider mit 83:80 verloren.

Topscorer BC Hellenen: O. Gonzalez (33 Pkt.), O. Knox (16 Pkt.), G. May (12 Pkt.)
Topscorer MTSV Schwabing: N. Freer (21 Pkt.), I. Ihnen (16 Pkt.), M. Noeres (13 Pkt.)

Misel Lazarevic:

„Glückwunsch an Schwabing zum Sieg, aber ich muss auch meinem Team zu einem guten Spiel gratulieren, wenn auch nicht großartig. Wir hatten keine optimale Trainingswoche hinter uns, die für unser Spiel wichtig ist, aufgrund von Erkältungen, Verletzungen und geschäftlichen Pflichten der Spieler. Uns fehlen immer noch wichtige Spieler im Kader. Aber wir haben uns irgendwie zusammengetan und haben so gespielt wie wir im Moment können. In der Ankündigung sagte ich, dass wir vor niemanden Angst haben, und ich glaube, wir sahen so aus. Entscheidend war die athletische Dominanz und Größe auf fast allen Positionen von Schwabing, die Qualität, letztendlich unsere Fehler, aber auch schlechte Würfe und dadurch logischerweise eine schlechte Wurfquote. Jetzt können wir die vor uns liegenden Feiertage genießen und versuchen während der Pause die Probleme zu lösen, die uns in der ersten Saisonhälfte des Wettbewerbs gequält haben.“

Am Ende des Jahres überwiegt der Frust

rosenheim sbr neu

Erneut knappe Niederlage für SBR-Basketballer

Eigentlich kam die Niederlage der Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim am vergangenen Samstag gegen Herzogenaurach nicht unerwartet – und trotzdem überwog bei den Grünweißen am Ende eindeutig der Frust. Dabei schmerzte weniger der Punktverlust an sich, sondern vielmehr die Art und Weise, wie die knappe, aber letztendlich verdiente 67:73-Schlappe zuvor zustande gekommen war: Die Gäste, die ihre Reise an den Inn aufgrund der ProA-Begegnungen ihres Kooperationspartners Nürnberg erwartungsgemäß nicht in Bestbesetzung angetreten hatten, waren nämlich auch für eine ersatzgeschwächte SBR-Truppe alles andere als unschlagbar.

Aufgrund der bekannten Verletzungsprobleme schickte Coach Bob Miller eine deutlich verjüngte Mannschaft aufs Parkett in der Gaborhalle. So gab etwa Nachwuchsspieler Bastian März sein Debüt in der Starting-Five, und er zeigte an diesem Abend insgesamt eine grundsolide Leistung, was aber leider nicht auf das komplette SBR-Team zutraf. Einige Stammkräfte konnten leider erneut über weite Strecken nicht ihr Potenzial abrufen, viele Aktionen der Innstädter wurden mehr erzwungen als erspielt, sodass die Zuschauer ein sehr zerfahrenes Regionalligaspiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten zu sehen bekamen. Die Sportbündler wirkten von Beginn an verunsichert, und die Herzogenauracher, bei denen besonders der Routinier Patrick Horstmann (24 Punkte) mit vielen sehenswerten Aktionen herausstach, profitierten vor allem von individuellen Patzern der Gastgeber und ihrer im Vergleich zur Heimmannschaft deutlich besseren Trefferquote. So konnten die Franken bis zur 25.Minute auf 32:52 davonziehen – bis dahin agierten die meisten Rosenheimer zum Teil hilf- und glücklos und eigenartig lethargisch. Genau das war auch der Hauptkritikpunkt von Trainer Bob Miller an seinen Akteuren: „Dass wir ohne Shke Bekteshi und Johannes Raab spielerische Defizite haben, ist klar – warum es aber so lange gedauert hat, bis wir in kämpferischer Hinsicht aufgewacht sind, ist mir ein Rätsel.“ Dieses Aufbäumen seiner Mannen erfolgte nämlich erst in den letzten 15 Minuten. Plötzlich präsentierten sie sich deutlich aggressiver, warfen sich in jeden Ball und verunsicherten die Gäste zunehmend mit ihrer bissigen Verteidigung. Und siehe da: Über den Kampf fanden die Rosenheimer zurück in die Partie und kamen so am Ende tatsächlich noch einmal auf fünf Zähler heran. Der Ruck kam aber letztendlich zu spät, um die Partie noch komplett drehen zu können. So bleibt am Ende nur der Frust und die Hoffnung, dass man in der Weihnachtspause wieder zu Kräften kommt und in der Rückrunde hoffentlich in Bestbesetzung den Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich angehen kann.

Für den SBR spielten Hogges (18 Punkte), Nsingi, Brosig (1), März (8), Schulezko (12), Gaizauskas (2), Laubert (5), Malpede (17/10 Rebounds) und Kromah (4).

 

Goldbach kann doch noch gewinnen

TV Goldbach – Science City Jena 2 69 : 67 (37:29)

Mit Science City Jena erwartete den TV Goldbach am 12. Spieltag der Regionalliga Südost ein großes Kaliber des deutschen Basketballs. Schließlich handelt es sich um die Nachwuchsschmiede eines Erstligisten. Für die Goldbacher war klar, dass der zweite Saisonsieg im letzten Heimspiel des Jahres keine leichte Aufgabe sein sollte. 

Im ersten Viertel zeigte der TV Goldbach die stärkste Leistung des Abends. Durch eine disziplinierte und konzentrierte Verteidigung erzwangen die Unterfranken viele Ballverluste. Man ließ zwar nur 7 Punkte für die Gegner zu, konnte aber selbst nur 15 Zähler auf dem eigenen Konto gutschreiben. Insgesamt war es dennoch gelungen, den Gegner zu überraschen, zumal der TVG als Tabellenschlusslicht mit nur einem Sieg den Eindruck erweckt, ein einfacher Gegner zu sein.

Im zweiten Viertel kam Science City Jena besser ins Spiel. Es entwickelte sich ein offener, punktereicher Schlagabtausch, in dem v.a. die Point Guards beider Teams einmal mehr ihre Qualität unter Beweis stellten. Vuk Radojicic (20 Punkte, 4 Dreier) lieferte sich ein spektakuläres Duell mit Luan Pereira (19 Punkte, 4 Dreier). Zwischendurch gelang es dem TVG sogar, auf über 10 Punkte wegzuziehen. In den letzten Minuten vor der Halbzeit ließ man jedoch locker und leistete sich zu viele Fehler, sodass es das Viertel mit 22:22 unentschieden ausging.

Im dritten Viertel wollte der TVG an die guten Leistungen des ersten Viertels anknüpfen. Nach 10 Niederlagen in Folge witterte man nun die Chance endlich wieder ein Spiel zu gewinnen. Allerdings lief bei den Unterfranken in diesem Spielabschnitt nicht viel zusammen. Wilde Würfe, viele Fouls und zweite Chancen für den Gegner sorgten dafür, dass es nach 30 Spielminuten 47:47 stand. Ein aus Goldbacher Sicht unnötig spannendes Schlussviertel stand bevor und die Befürchtung unter den Zuschauern war groß, dass es wie in anderen Spielen abläuft und man das Spiel noch aus der Hand gibt. 

Am Ende gelingt es dem TVG allerdings, in einem kampfbetonten und teilweise zerfahrenen Schlussviertel die Nerven zu behalten. Mit einer vorbildlichen Freiwurfquote (82,4%), starken Rebounds (De Sousa: 10) und wichtigen Treffern durch Sattler und Mellis kann das Team um Coach Schaefer das Spiel in den Schlussminuten für sich entscheiden. Ein wichtiges Lebenszeichen im Kampf um den Klassenerhalt ist gelungen.

Für Goldbach spielten: Pereira (19), T. Jagela (14), Mellis (10), Sattler (8), De Sousa (6), Gram (4), Strecker (4), M. Jagela (2), Jeßberger (2), Akbayir und Kytka (DNP).

Kangaroos setzen Siegesserie fort

Tabellenführer BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen marschiert in der 1. Regionalliga Südost unaufhaltsam weiter. Am Samstagabend gewann man auswärts bei den Vilsbiburg Baskets mit 81:69 (43:29) und brachte den Niederbayern gleichzeitig ihre erste Heimniederlage in dieser Saison bei. Das Ergebnis spiegelte dabei den klaren Spielverlauf sogar nur bedingt wieder.

Denn lediglich in den ersten Minuten konnten die Gastgeber halbwegs mithalten, führten zunächst sogar 4:0 und lagen nach fünf Minuten nur mit 9:10 im Rückstand. Ein erster 11:0 Run der Kangaroos sorgte aber schnell für klare Verhältnisse und eine 25:15 Führung nach dem ersten Viertel. Die Vilsbiburger kamen insbesondere dann, wenn die BG Zonenverteidigung spielte, nur schwerlich damit zurecht, wurden oft zu schwierigen Dreipunktewürfen gezwungen und hatten ihr Visier an diesem Abend nicht besonders gut eingestellt. Für Stadtbergen war es daher ein Leichtes, den Vorsprung auszubauen. Die Topspieler des Gegners, Grant Corsi, Lubos Novy und den Toprebounder Davor Barovic (2,12 Meter groß) hatte man ganz gut im Griff, und bei der BG selbst führte CJ Carr wie immer gekonnt Regie. Der BG-Guard spielte dabei vollkommen uneigennützig für seine Mitspieler und brachte vor allem Dominik Veney (4 Dreier) und Bernhard Benke immer wieder in beste Abschlusspositionen. Diese dankten dies mit vielen gut herausgespielten Punkten. Demzufolge standen für Carr am Ende 10 Assists auf dem Statistikbogen, und der US-Amerikaner verpasste dann mit 9 Rebounds sogar nur ganz knapp das Triple-Double. Der Spielverlauf als solches war dann schnell erzählt: 14 Punkte Vorsprung für Leitershofen zur Halbzeit, bereits deren 24 in der 27. Minute beim Spielstand von 62:38 und noch immer 22 Punkte Differenz in der 33. Minute, da stand es 72:50 und die Partie war längst entschieden. BG-Trainer Ian Chadwick konnte nochmals die große Rotation anwerfen. Dennis Behnisch bekam nach langer Verletzungspause erstmals wieder Spielpraxis und erzielte die letzten beiden Punkte des Abends zu einem letzthin ungefährdeten Auswärtssieg. Diesen konnte man am Ende durchaus als den eines Tabellenführers würdig bezeichnen, und die Heimreise aus dem entlegenen Niederbayern erfolgte bei bester Laune.

Mit 22:2 Punkten in der Tabelle liefern sich die Stadtberger weiterhin ein Kopf an Kopf Rennen mit den punktgleichen Oberhachingern, die am Wochenende ebenfalls auswärts in Herzogenaurach gewannen. Es wird also am kommenden Samstag am letzten Spieltag der Vorrunde ein Herzschlagfinale um den inoffiziellen Herbstmeistertitel geben. Dann empfangen die Kangaroos in der Stadtberger Sporthalle HAPA Ansbach und hoffen zum Ende des Basketballjahres 2018 natürlich nochmals auf lautstarke Unterstützung durch die eigenen Fans.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Carr (16/2 Dreier/10Assists/9 Rebounds), Zink, Fiebich, Benke (10/1 Dreier/10 Rebounds), Behnisch (2), Londene (4), Veney (18/4 Dreier), Hadzovic (7), Tesic (10),  Richter (14/3 Dreier).

Beste Werfer Vilsbiburg: Corsi (11), Leierseder (11), Barovic (9/19 Rebounds)

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „Wir waren gewarnt, weil Vilsbiburg bis dato ja zu Hause ungeschlagen war. Demzufolge haben wir enorm konzentriert losgelegt und damit den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen. Erneut sind wir hohes Tempo gegangen. Die Baskets haben zwar bis zum Schluss gekämpft, aber irgendwann dann doch vor dem Tabellenführer kapituliert. Heute haben wir absolut wie ein solcher gespielt, Kompliment an mein Team.“

BG-Kapitän Dominik Veney: „Heute hat fast alles geklappt, wir hatten es uns hier schwerer vorgestellt, auch weil wir seit Menschengedenken in Vilsbiburg immer verloren haben. Vor allem im dritten Viertel haben wir enorm gut verteidigt, das war schon fast das Maximum. Mit vier Dreiern lief es für mich super, aber mit einem Aufbau wie CJ mit solch einer Übersicht kommen halt alle Spieler auch gut ins Spiel“.

BG-Teammanager Andreas Moser: „Unglaublich, das war der elfte Sieg in Folge, wir sind jetzt seit dem 22. September ungeschlagen. Diese Serie wollen wir nun nächsten Samstag gegen Ansbach, die aber ein sehr starkes Team haben, natürlich vergolden und dann danach mit unseren tollen Fans bei einem Weihnachtsbier die Halbzeitmeisterschaft feiern. Wir hoffen natürlich nochmals auf eine randvolle Halle“.

Krimi mit glücklichem Ausgang

breitenguessbachDie Regionalliga-Basketballer des TSV Tröster Breitengüßbach gewinnen ihr letztes Heimspiel im Jahr 2018 mit 69:68 gegen den MTSV Schwabing und sichern damit den 3. Platz. 

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hapa Ansbach Piranhas beenden Niederlagenserie mit Sieg über Rosenheim

Die hapa Ansbach Piranhas erwischen einen guten Start ins Spiel und können sich bereits nach sechs Minuten auf 13 Punkte absetzen (20:7). Besonders hinter der Dreierlinie zeigen sich die Piranhas in einer temporeichen Anfangsphase sehr treffsicher (Steven Ward 3/4 im 1. Viertel) und können so das 1. Viertel mit 26:15 für sich entscheiden. Rosenheim kann das 2. Viertel, angeführt vom starken Roberto Malpede (14 Punkte in der ersten Halbzeit), ausgeglichen gestalten (21:21), den Rückstand jedoch nie unter sechs Punkte drücken. Somit geht Ansbach mit dem Polster aus den ersten Minuten in die Halbzeitpause (47:36).

Nach dem Seitenwechsel sehen die Zuschauer im Theresien Gymnasium ein ähnliches Bild: Rosenheim versucht engagiert den Rückstand zu verkürzen, die erfahrene Ansbacher Mannschaft hat jedoch auf jeden kleinen Lauf eine entsprechende Antwort. Goran Petrovic ist nach seiner Verletzung wieder komplett zurück und die benötigte Unterstützung auf den kleinen Positionen (21 Punkte in 20 Minuten; 5/6 Dreier). So kann Ansbach das 4. Viertel 21:18 für sich entscheiden und mit einem 14-Punkte-Vorsprung in den letzten Spielabschnitt starten (68:54). Bis zur letzten Spielminute deutet alles auf einen klaren Ansbacher Heimsieg hin. Ein Dreier von Markus Brosig bringt Rosenheim 27 Sekunden vor dem Ende auf sechs Punkte heran (83:77). Nach einem guter Kombination und einem Korbleger durch Paul Nzeocha ist Ansbach wieder mit acht Punkten in Front. Durch ein Foul beim Dreipunktversuch, einem langen Zweier plus Foul auf Rosenheimer Seite und liegengelassenen Freiwürfen auf Ansbacher Seite hat Rosenheim bei noch zwei zu spielenden Sekunden einen letzten Verzweiflungswurf, dieser fällt jedoch nicht und die hapa Ansbach Piranhas kommen am Ende nochmal mit einem blauen Auge davon (87:84 Endstand).

                                                                                                                                                                                                       

Gute Leistung gegen starkes Treuchtlingen – Niederlage für Fireballs

Am 12. Spieltag der Regionalliga Süd-Ost mussten die Herren der Fireballs nach dem Sieg gegen den TV Goldbach vergangenes Wochenende wieder eine Niederlage hinnehmen. In Treuchtlingen setzte es gegen einen starken VfL einen 107:83-Pleite.

Die Kurstädter mussten auf Steffen Lautner und Michi Westphal verzichten, zudem plagten Johannes Wießnet bereits unter der Woche Rückenprobleme. Gegen die groß aufgestellten Treuchtlinger war somit Teamarbeit an beiden Enden des Platzes gefordert, um überhaupt die Chance auf einen Überraschungssieg zu wahren. Es galt vor allem die Spieler Zeis, Schmoll und Geiselsöder in ihren Wirkungskreisen einzugrenzen und somit möglicherweise einen Bruch im Spiel des Heimteams zu erzeugen.

Im ersten Viertel zeigten beide Mannschaften ein offensives Spektakel. Während bei den Aiblingern vor allem die Würfe jenseits der Drei-Punkte-Linie gut fielen, überzeugte das Team von Coach Harlander vor allem durch kluges und abwechslungsreiches Offensivspiel. Zur Überraschung der zahlreichen Fans konnte der Aufsteiger gut mithalten, doch zwei Minuten vor Schluss schlichen sich Konzentrationsfehler ins Spiel der Aiblinger, der VfL zog mit starker Unterstützung des bereits erwähnten Peter Zeis (12 Punkte im ersten Viertel) auf 33:23 davon.

In den zweiten zehn Minuten konnten die Mittelfranken sich immer wieder vor allem durch Freiwürfe, welche hochprozentig verwandelt wurden, absetzen. Doch die Fireballs zeigten Nehmerqualitäten und ließen sich nicht abschütteln, kamen selbst durch einen guten Wechsel aus Zug zum Korb und Würfen von draußen sogar bis auf neun Punkte wieder heran. Auch die Defensive überzeugte nun besser, doch die Treuchtlinger zeigten sich mit all ihrer Erfahrung und hatten stets eine Antwort parat und zeigten eine traumwandlerische Sicherheit aus dem Feld (65% Wurfquote zur Halbzeit). So gingen beide Teams mit einem 57:44 Halbzeitstand zum Pausentee in die Kabinen.

Der dritte Spielabschnitt begann gut für die Gäste, Simon Bradaric (27 Punkte) konnte im ersten Angriff nach der Pause direkt einen seiner vier Dreier verwandeln und auf zehn Punkte Rückstand verkürzen. Doch die Baskets vom VfL waren unbeeindruckt, auch von der Linie zeigten sie ein überragend sicheres Händchen (87,8% bei 41 Versuchen). In der Offensive zeigte sich die Unerfahrenheit des jungen Gästeteams, zu oft versuchte man über Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Somit zogen die Treuchtlinger auf 82:65 davon.

Doch die Aiblinger spielten auch im letzten Viertel munter mit, versuchten die Offensive kontrolliert zu gestalten, ließen die Köpfe nicht hängen und zeigten eine geschlossene Teamleistung. Zwar schaffte es der VfL, den Abstand noch auf 24 Punkte zu vergrößern, doch die gezeigte Leistung des gesamten Teams, bei dem jeder Spieler auf eine zweistellige Spielzeit kam und punktete, beeindruckte auch die mitgereisten Fans.

„Heute bin ich sehr stolz auf die Mannschaft, trotz der Niederlage. Treuchtlingen zählt auch ohne Tim Eisenberger zu den Top-Teams der Liga und wir haben uns heute sehr gut präsentiert. Vor allem in der Offensive haben wir unsere Systeme konsequent zu Ende gespielt und gute Würfe erarbeitet, aber der VfL war heute einfach zu stark. Ihre 56 Prozent aus dem Feld konnten wir heute einfach nicht toppen, zudem hat Peter Zeis auch ein sehr stark gespielt, das macht es alles nicht leichter. In der Defensive ist noch Verbesserungsbedarf, vor allem beim 1-gegen-1, aber wir haben uns hier heute gut verkauft. Die Leistungssteigerung ist klar erkennbar und das merkt auch das Team. Jeder Spieler hat heute ein gutes Spiel gemacht.“, so Coach Tobi Guggenhuber nach dem Spiel.

Nächstes Wochenende bestreiten die Fireballs das letzte Heimspiel des Jahres 2018 gegen die Baskets aus Vilsbiburg. Sprungball ist im Aiblinger Sportpark um 19.00 Uhr.

Sieg im letzten Heimspiel vor der Winterpause

Am (08.12.18) letzten Heimspieltag vor der Winterpause hatten die OSB Hellenen München TTL Bamberg zu Gast im Hellenendome. OSB Hellenen gingen als siebter Platz (6/5) und TTL Bamberg ging als zehnter Platz (5/6) in das Spiel. Die Hellenen Jungs spielten eine hervorragende erste Halbzeit und gewannen das Heimspiel mit 67:54 (44:26).

1.Viertel
Die OSB Hellenen erwischten einen guten Tag an diesem Samstag. Durch eine starke offense und druck in der defense konnten die Hellenen Jungs zur achten Spielminute eine 20:6 Führung aufbauen. Dies setzten sie auch zum Ende des Viertels fort und konnten mit 23:11 in die Viertelpause gehen.
2.Viertel
Im zweiten Viertel punkteten auch die Gäste mehr aber die Hellenen haben nicht nachgelassen, sondern spielten weiterhin stark und konnten durch einen 8-0 lauf in der 19. und 20. Minute die Führung weiter ausbauen. Das zweite Viertel endete mit 44:26 für die OSB Hellenen.
3.Viertel
Nach der Halbzeitpause lief es für beide Teams nicht gut. Beide Mannschaften machten im dritten Viertel lediglich sieben Punkte. Das Viertel endete mit 51:33 für OSB Hellenen.
4.Viertel
Den Beginn des letzten Viertels konnte TTL Bamberg für sich entscheiden. Zur 39. Spielminute haben sie mit 6:14 gewonnen und kamen so an neun Punkte dran. Jedoch haben die Hellenen Jungs bis zum Ende weiter gut gespielt und haben die Führung zum Schluss gehalten. OSB Hellenen hat das Spiel mit 67:54 gewonnen.

Topscorer OSB Hellenen: O. Knox (18 Pkt.), O. Gonzalez (13 Pkt.), K. Rosenthal (10 Pkt.)
Topscorer TTL Bamberg: R. Ferguson (12 Pkt.), M. Lachmann (11 Pkt.), D. Eisenhardt (10 Pkt.)

Misel Lazarevic:
„Das Spiel war ohne Rhythmus aber sehr taktisch geprägt. Die erste Halbzeit war sicherlich unsere beste in dieser Saison in beiden Aspekten des Spiels. Glückwunsch an meine Spieler zum Engagement und den Kampf. Wir stehen schon dem nächsten Gegner gegenüber und bereiten das Notwendige für das Spiel vor."

TTL Bamberg enttäuscht bei den Hellenen

Logo neu 08Mit großen Erwartungen ist der TTL Basketball Bamberg zum Auswärtsspiel nach München gereist. Mit einer für alle enttäuschenden Leistung mussten die Bamberger dann wieder die Heimreise antreten. Die TTLer konnten in keiner Phase des Spiels an die gegen Spitzenteams, wie Oberhaching und Breitengüßbach, zuletzt guten Leistungen anknüpfen. Von Beginn an ließen die TTLer den notwendigen Biss vermissen, gestatteten sich zu viele Turnovers und ließen die Hausherren im ersten Viertel ohne große Gegenwehr gewähren. Dazu kam noch über die gesamte Spieldauer eine eklatante Abschlussschwäche im eigenen Offensivspiel. Mit 23:11 und 21:15 gingen die ersten beiden Viertel klar an die Hausherren zu einem Halbzeitstand von 44:26. Kurios dann das dritte Viertel, in dem sich wohl die Hausherren dem schlechten Offensivespiel der Bamberger anpassen wollten. Hier übernahmen die Defensivabteilungen beider die Teams das Kommando. Der dritte Abschnitt endete mit einem 7:7. Lediglich im Schlussviertel konnten die Bamberger ansatzweise etwas besser agieren, den Rückstand dann auch auf 67:54 verkürzen und belegen nun den zehnten Tabellenplatz, allerdings nur mit einem Sieg weniger zum Tabellenfünften. Auf Bamberger Seite konnte sich lediglich der Youngster Lukas Biedermann ein Lob des Coaches verdienen, der eine engagierte Defenseleistung bot. Ärgerlich auch der nur kurze Auftritt von Spielmacher Kevin Eichelsdörfer, der nach Wochen verletzungsbedingter Pause seinen ersten Einsatz im Spiel nach wenigen Minuten erneut mit Schmerzen abbrechen musste.

Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause erwartet der TTL Basketball Bamberg nun am nächsten Sonntag das Schlusslicht der Regionalliga. Gegen den TV Goldbach ist nun ein Heimsieg zur Pflichtaufgabe geworden.

 

TTL BA:

Ferguson 12/2, Lachmann 1172. Eisenhardt 10/0, Jefferson 8/0, Dippold 7/1, Schmitt 4/0, Biedermann 2, Dorn, Eichelsdörfer K, Eichelsdörfer T., Knorr (dnp)

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