Die VIMODROM Baskets Jena haben mit einem überzeugenden 83:58-Sieg gegen den TV Marktheidenfeld das erste Spiel der Playoff-Halbfinalserie der RLSO für sich entschieden. Besonders in der zweiten Hälfte setzte sich das Team von Trainerin Sandra Rosanke mit starker Defense und einer herausragenden Celeste Mershimer entscheidend ab.
Spielverlauf: Ein harter Kampf in der ersten Hälfte
Das Spiel begann mit hoher Intensität und einer ausgeglichenen Anfangsphase. Marktheidenfeld nutzte seine Physis clever aus und verschaffte sich im ersten Viertel zeitweise einen 7-Punkte-Vorsprung. Doch Jena hielt mit aggressiver Verteidigung dagegen, sodass die Partie nach zehn Minuten mit 20:19 für Marktheidenfeld noch völlig offen war.
Im zweiten Viertel steigerten die Baskets ihre Defensivarbeit deutlich. Das Team zwang die Gastgeberinnen zu mehreren Ballverlusten und erspielte sich durch Fastbreaks einfache Punkte. Vor allem Celeste Mershimer übernahm Verantwortung und brachte ihr Team mit einem starken 25:11-Viertel in Führung. Damit ging Jena mit einem Vorsprung von 13 Punkten (44:31) in die Halbzeitpause.
Mershimer dominiert – Jena kontrolliert das Spiel
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Beide Teams erzielten im dritten Viertel jeweils 16 Punkte, doch Jena ließ Marktheidenfeld nie näher als zehn Punkte herankommen. Entscheidend war dabei die starke Individualleistung von Celeste Mershimer (39 Punkte), die offensiv nicht zu stoppen war. Unterstützung kam von Marta Miscenko (15 Punkte) und Annika Heck (10 Punkte), die sich vor allem in der Zone durchsetzen konnten.
Im Schlussviertel machte Jena dann endgültig alles klar. Während Marktheidenfeld mit der physischen Spielweise der Gäste zu kämpfen hatte, blieb Jena fokussiert und entschied das Viertel mit 23:11 für sich. Damit stand am Ende ein deutlicher 83:58-Erfolg, der die Tür zum Finale weit aufstößt.
Stimmen zum Spiel
Alicia Rosanke unterstrich nach dem Spiel, wie fordernd die Partie war:
"Das war ein unglaublich anstrengendes Spiel – körperlich total fordernd und mental eine echte Herausforderung. Es ging unglaublich schnell hin und her, da musste man jede Sekunde voll fokussiert sein."
Auch Trainerin Sandra Rosanke fand klare Worte:
"Wir haben es uns heute unnötig schwer gemacht, weil wir undiszipliniert ins Spiel gestartet sind. Glücklicherweise ist Celeste dann immer besser ins Spiel gekommen und hat Verantwortung übernommen."
Kapitänin Vanessa Kajan ergänzte:
"Marktheidenfeld ist ein erfahrenes und körperlich starkes Team, das uns alles abverlangt hat. Entscheidend für unseren Erfolg war unsere aggressive Defense, mit der wir mehrere Ballgewinne erzwingen konnten."
Entscheidung in Spiel 2?
Die VIMODROM Baskets haben nun die Chance, mit einem weiteren Sieg am 22. März um 15:00 Uhr in Marktheidenfeld den Einzug ins Finale perfekt zu machen. Sollte Marktheidenfeld zurückschlagen, käme es am 29. März in Jena zu einem alles entscheidenden dritten Spiel.