Bevor die Playoffs beginnen, ist der TSV Tröster Breitengüßbach gleich doppelt gefordert. Am Freitagabend ist man um 19:30 Uhr in Ansbach zu Gast. Am Sonntag findet um 16 Uhr der Zwischenrundenabschluss gegen Jahn München in der heimischen Hans-Jung-Halle statt.
Schlag auf Schlag geht es für die Tröster-Truppe in dieser Woche. Nach dem überraschenden Heimsieg gegen Ansbach, als Henning Nieslon den Dreier kurz vor Ablauf der Spielzeit traf, folgt nun bereits am Freitagabend gleich das Rückspiel gegen die Piranhas. Ein weiteres echtes Spitzenspiel und nochmals ein wahrer Härtetest für die anstehenden Playoffs ist garantiert. Die Mittelfranken wollen sich für die Niederlage am Samstag unbedingt revanchieren und ihren Platz an der Sonne in der Tabelle verteidigen.
Aber auch die Tröster-Truppe möchte sich für die anstehenden Playoffs sehr gut vorbereiten und die bestmögliche Ausgangslage schaffen. Von Platz zwei bis vier ist noch alles drin, weswegen die Motivation sehr hoch ist auch das Rückspiel zu gewinnen und gegen einen sehr starken und tief besetzten Gegner aus Mittelfranken erneut für eine Überraschung zu sorgen. Es wird für die Gelbschwarzen wieder darauf ankommen, dass man über 40 Minuten mit der gleichen Leidenschaft und Intensität zu Werke geht, sich möglichst wenig oder keine Pausen gönnt und das Tempo der Partie kontrolliert. Defensiv weiß man noch bestens, worauf es ankommt. Der ehemalige Nürnberger Pro A-Kapitän Sebastian Schröder (15,9), J. Eckert (13,4), Lenke (13,4), Dumnici (11,6) und Imberi (9,7) müssen besonders gut bewacht werden, damit man eine Chance auf einen Auswärtssieg hat.
Zwei Tage später will man selber Revanche für die Niederlage im ersten Zwischenrundenspiel bei Jahn München nehmen. Am Sonntag um 16 Uhr kommt es zum Showdown in der Hans-Jung-Halle gegen die sympathischen Oberbayern. Möglicherweise reicht ein einfacher Sieg ohne, dass man die 13-Punkte aus dem Hinspiel aufholen muss, um in der Tabelle vor dem Jahn zu bleiben. Das entscheidet sich allerdings erst mit dem Spieltag am Freitag, was die genaue Ausgangslage für Sonntag sein wird. Im Hinspiel kostete ein schwaches drittes Viertel (8:23) den Sieg, denn die restlichen Spielabschnitte gestaltete man ausgeglichen oder gewann diese gar. In der Verteidigung müssen die Gelbschwarzen besonders auf Jukic (16,1ppg), Urbano (14,5) und Grußendorf (13,2) aufpassen. Dieses Trio, aber auch der Rest der Mannschaft, hat in den bisherigen Partien gezeigt, wozu es in der Offensive in der Lage ist. Offensiv will man den Ball wieder gut bewegen, den freien Mann finden und die offenen Würfe eiskalt versenken. Gelingt dies, wäre das schon einmal eine gute Grundlage für einen möglichen Heimsieg. Die Jungs werden auf jeden Fall in beiden Spielen alles geben, um sich die bestmögliche Ausgangsposition für die Playoffs zu erarbeiten.
Ein Gegner für die anstehenden Playoffs steht noch nicht fest. Hier kommt es erst einmal auf die eigene Platzierung in der Zwischenrunde eins an. Zudem ist in der Zwischenrunde zwei noch alles möglich, da Nördlingen ein 30-Punkte-Sieg in Veitshöchheim am vergangenen Wochenende von der Spielleitung aberkannt und in ein 0:20 und -1 Tabellenpunkt umgewandelt wurde.
Breitengüßbach: Bauer, Dippold, Jebens, Klaus, Lorber, Nieslon, Rümer, Sauer, C. Stephan, M. Stephan, N. Stephan, Trummeter



