Die Gotha Rockets haben ihr erstes Zwischenrundenspiel auswärts bei München Basket mit 73:85 (41:43) verloren. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen und einer stark verkürzten Rotation zeigte das Team über weite Strecken eine engagierte Leistung.
Die Rockets mussten die mit Abstand längste Auswärtsfahrt der Saison antreten und waren aufgrund mehrerer krankheitsbedingter Ausfälle nur mit neun Spielern angereist. Davon ließ sich Gotha zunächst jedoch nicht beeindrucken. Mit aggressiver Verteidigung und guter Intensität entschieden die Gäste das erste Viertel mit 25:20 für sich.
Im zweiten Abschnitt fanden die Münchner besser ins Spiel, während Gotha offensiv etwas an Durchschlagskraft verlor. Zur Halbzeit lag München knapp mit 43:41 in Führung. Der Start in das dritte Viertel erwies sich dann als spielentscheidend: Ein 8:0-Lauf der Gastgeber sorgte früh für einen zweistelligen Rückstand der Rockets. In dieser Phase verließ sich Gotha zu sehr auf Distanzwürfe und kam seltener zu guten Abschlüssen in Korbnähe.
Trotzdem gaben sich die Rockets nicht auf und verteidigten weiterhin aggressiv. Die Partie war jedoch zunehmend von vielen Pfiffen geprägt. Die sehr kleinliche Linie der Schiedsrichter führte insbesondere für die junge und körperlich spielende Gothaer Mannschaft zu einer hohen Foulbelastung. München profitierte davon erheblich und kam insgesamt auf 52 Freiwürfe – ein außergewöhnlich hoher Wert. Zwar erzielten die Rockets mehr Punkte aus dem Zwei- und Dreipunktebereich, der enorme Freiwurfunterschied machte am Ende jedoch den Ausschlag.
So musste sich Gotha am Ende mit 73:85 geschlagen geben, kann aber auf die kämpferische Leistung und den starken Start ins Spiel aufbauen.



