Das Wochenende begann mit der Partie bei München Basket, die am Freitagabend leider erst um 21 Uhr angepfiffen werden konnte.
Zwar starteten die Piratinnen zunächst vielversprechend in die Partie und lagen nach dem ersten Viertel nur mit 15:11 zurück. Im zweiten Spielabschnitt folgte dann jedoch der Einbruch bei den teils noch gesundheitlich angeschlagenen Litzendorferinnen: Der Korb schien wie vernagelt und die Gastgeberinnen punkteten beinahe nach Belieben. Mit einem deutlichen 43:16 ging es in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel stabilisierten sich die BGL-Damen zwar deutlich, konnten aber die Gastgeberinnen nicht mehr wirklich fordern und unterlagen am Ende deutlich mit 80:43.
Am Sonntag stand dann das Heimspiel gegen Augsburg auf dem Programm. Die Piratinnen zeigten sich deutlich verbessert, verteidigten konzentriert und wussten vor allem durch eine starke Trefferquote von jenseits der Dreierlinie zu überzeugen.
Das erste Viertel ging mit 18:14 an die Hausherrinnen, die auch im weiteren Verlauf der Partie am Drücker blieben und bis zur Halbzeit bis auf 36:27 davonzogen. Im dritten Spielabschnitt konnten die Litzendorferinnen ihren Vorsprung dank einiger erfolgreicher Dreipunktwürfe zwischenzeitlich bis auf 50:35 ausbauen.
Doch Augsburg ließ sich nicht abschütteln und zeigte im Schlussviertel eine starke kämpferische Leistung, durch die das Spiel kurz vor Schluss noch einmal spannend wurde: Bei noch zwei Minuten auf der Spieluhr verkürzten die Gäste auf 60:59. Dann jedoch verteidigten die Piratinnen einerseits stark und ließen keine weiteren Augsburger Punkte mehr zu, andererseits verwandelte Topscorerin Ramona Hesselbarth (20 Punkte/5 Dreier) in der Schlussminute den letzten ihrer fünf Dreipunktwürfe und stellte so den 64:59-Endstand her.
Da im Parallelspiel München Basket überraschend deutlich in Würzburg unterlag, rutschten die Piratinnen noch vom zweiten auf den dritten Tabellenplatz der Zwischenrunde und starten nun von Rang 7 in die Playoffs.



