Turbulentes Wochenende für München Basket

Turbulentes Wochenende für München Basket

Ein ereignisreiches und emotionales Wochenende liegt hinter den Damen von München Basket – mit einem deutlichen Sieg und einer schmerzhaften Niederlage.

Der Doppelspieltag begann unter besonderen Umständen: Da die 1. Regio-Herrenmannschaft von München Basket die Heimhalle in der Dachauerstraße belegte, wich das Damenteam in die Halle des Nachbarvereins BC Hellenen aus. Zwar kein echtes Heimspiel, aber immerhin ohne lange Anreise.

Gegen Litzendorf zeigte das Team von Beginn an eine konzentrierte und dominante Leistung. Anders als im Hinspiel ließ München Basket diesmal nichts anbrennen und kontrollierte die Partie über die gesamte Spielzeit. Trotz kleiner Rotation behielten die Münchnerinnen einen langen Atem und spielten souverän bis zum Schluss. Am Ende stand ein klarer und verdienter 80:43-Erfolg.

Mit viel Selbstvertrauen im Gepäck ging es anschließend zum entscheidenden Spiel um den Gruppensieg der Zwischenrunde 2 nach Würzburg. Die personelle Situation war jedoch angespannt: Neben den Ausfällen von Franziska Riedmann, Constanze Ehrmeier, Letitia Bordoli und Franziska Hager fehlte mit Jana Genttner eine weitere Topscorerin – ein Substanzverlust, der sich deutlich bemerkbar machte.

Nach rund dreistündiger Anreise trafen die Münchnerinnen am Sonntag (15.02.2026) auf TG 48 Würzburg 2. Das erste Viertel verlief noch ausgeglichen, München hielt gut dagegen und lag nur knapp mit 13:14 zurück.

Ab dem zweiten Viertel übernahmen jedoch die Gastgeberinnen zunehmend die Kontrolle. Während Würzburg offensiv konsequent punktete, fanden die Münchnerinnen kaum noch Lösungen und erzielten lediglich vier Punkte. Zur Halbzeit lag München bereits mit 17:30 zurück.

Auch nach der Pause änderte sich das Bild nicht. Würzburg blieb spielbestimmend und baute den Vorsprung weiter aus (17:6 im dritten Viertel). Im Schlussabschnitt fehlte weiterhin das Wurfglück, sodass auch das letzte Viertel klar an die Gastgeberinnen ging. Am Ende stand eine deutliche 29:67-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Trotz dieser Niederlage schließen die Münchnerinnen die Zwischenrunde 2 als Zweiter ihrer Gruppe ab und richten den Blick nun auf die anstehenden Playoffs. Zunächst steht jedoch eine spielfreie Woche zur Regeneration und Vorbereitung an.

Coach Mali Sola fand nach dem Wochenende deutliche Worte:
„Das Wochenende war wie eine Achterbahnfahrt – erst der deutliche Sieg gegen Litzendorf und dann die wirklich bittere Niederlage in Würzburg. Das war mit Abstand die schwächste Saisonleistung. Im gesamten Spiel nur 29 Punkte zu machen, grenzt an Arbeitsverweigerung, zeugt aber natürlich auch von einer guten Defense der Würzburgerinnen. Das steht dennoch in keinerlei Relation zu der wirklich schwachen Leistung, die wir gezeigt haben – und spiegelt in keiner Weise wider, wozu wir eigentlich in der Lage sind. Auf der anderen Seite war es natürlich ein hartes Wochenende, und nach den Ausfällen von Franziska Riedmann, Constanze Ehrmeier, Letitia Bordoli und Franziska Hager fehlte mit Jana Genttner heute auch noch eine unserer Topscorerinnen – irgendwann wird es schwer, das zu kompensieren.“

Überschattet wird das Wochenende jedoch von einer schweren Verletzung: Kurz vor Ende des dritten Viertels setzte Kapitänin Elisa Wiechmann zu einem Lay-up an, knickte dabei mit dem Knie um und blieb am Boden liegen. Einen Tag später die bittere Gewissheit: Die Knieverletzung bedeutet das vorzeitige Saison-Aus.

Das gesamte Team wünscht ihr von Herzen viel Kraft und eine schnelle und vollständige Genesung.

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