Lange sah es allerdings nicht nach einem Leipziger Erfolg aus. Der USC tat sich in den ersten drei Vierteln schwer, defensiv fehlte die nötige Konsequenz, offensiv der Rhythmus. Dresden nutzte diese Schwächen und führte vor dem Schlussabschnitt mit 60:49.
Dann folgte ein beeindruckender Umschwung: Leipzig entschied das letzte Viertel mit 30:4 für sich. Die deutlich aggressivere Defensive zwang Dresden zu vielen Ballverlusten, aus denen der USC immer wieder einfache Punkte generierte. Besonders bemerkenswert: Die Gäste trafen im Schlussviertel keinen Feldwurf.
Coach Álvaro Zúñiga betonte: „Der entscheidende Schritt kam im letzten Viertel, als wir defensiv deutlich zulegten und dem Gegner nur noch wenige Punkte erlaubten.“ Bereits nach der Halbzeit hatte das Team offensiv bessere Entscheidungen getroffen und die Wurfqualität gesteigert.
Mit dem Sieg reist der USC Leipzig 2 nun zum nächsten Gegner – dem ungeschlagenen Tabellenführer in Bayreuth. Die Aufgabe wird schwer, doch das starke Schlussviertel zeigt, welches Potenzial im Team steckt, wenn Intensität und Kommunikation stimmen.



