Der Endspurt in der regulären Saison der 1. Regionalliga Südost ist eingeläutet. Am vorletzten Spieltag kommt es zum Münchner Derby in der Dachauer Straße 98a: Aufsteiger München Basket empfängt am Samstag, den 10.01.2026, um 18:30 Uhr den Lokalrivalen Jahn München.
Das Team des Trainerduos Philip Gatza und Nora Schlechtweg hat die spielfreie Zeit genutzt, um neue Kräfte zu sammeln und die Akkus wieder aufzuladen.
Assistant Coach Nora Schlechtweg erklärt:
„Die Jungs trainieren seit Mitte Juni ohne wirkliche Pause sehr intensiv und zuletzt hat man gemerkt, dass sie etwas auf dem Zahnfleisch gehen. Die Pause kam daher genau zur richtigen Zeit. Nach dem Auswärtssieg in Neustadt haben wir bewusst zwei Wochen trainingsfrei gegeben, damit sie im Kreis ihrer Familien Abstand vom Basketball gewinnen und regenerieren können. Jetzt freuen wir uns auf den restlichen Saisonverlauf und verfolgen weiter unser Ziel Klassenerhalt.“
Mit den Gästen wartet jedoch gleich ein echter Härtetest auf den Aufsteiger. Das Team von Coach Hagen Schmidt rangiert aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz und ist bereits sicher für die Playoffs qualifiziert. Für München Basket geht es in den verbleibenden beiden Partien um die bestmögliche Platzierung und eine gute Ausgangslage für Zwischenrunde und Play-Downs. Das Hinspiel konnte Jahn München in eigener Halle deutlich mit 89:61 für sich entscheiden, wobei insbesondere ein Einbruch im zweiten Viertel ausschlaggebend für die Niederlage war.
Headcoach Philip Gatza blickt dennoch optimistisch nach vorne:
„2025 war ein tolles Jahr mit vielen Herausforderungen für meine Spieler und uns Coaches. Ich bin sehr stolz auf mein Team – wir haben das bis hierhin sehr ordentlich gemeistert. Ich freue mich auf 2026 und bin überzeugt davon, dass wir unser Ziel erreichen werden.
Jahn reist am Samstag natürlich als klarer Favorit an. Hagen ist ein hervorragender Coach und hatte im Hinspiel einen starken Gameplan gegen uns. Wir waren damals zu leicht auszurechnen. Das soll uns im Rückspiel nicht noch einmal passieren. Ich hoffe, dass wir ein anderes Gesicht zeigen und die Partie deutlich enger gestalten können.“



