Playdown-Start für Aschaffenburg

Playdown-Start für Aschaffenburg

Nach einer zehrend langen Hauptsaison starten am Wochenende die Abstiegsspiele der Regionalliga Südost. Zunächst müssen sich die Aschaffenburg Baskets in einer Zwischenrunde beweisen. Am Samstagabend steht das erste von vier Spielen in Neustadt an.

Die Baskets blicken auf eine schwierige Saison zurück. Nur zwei Siege gelangen der Mannschaft von Trainer Jerome Schaefer. Seit dem ersten November wartet man in Goldbach auf ein Erfolgserlebnis. „Es war extrem bitter, wie die Saison verlaufen ist“, urteilt Jerome Schaefer über die vergangenen Monate. Allein vier Spiele gingen mit weniger als sechs Punkten Unterschied verloren. Auf der anderen Seite steht am Samstag eine Mannschaft, die es noch schlimmer getroffen hat. Mit einer horrorfilmähnlichen Bilanz von 14 Niederlagen aus 14 Spielen haben die Onlineprinters Neustadt alles andere als eine gute Saison erwischt. 

„Wie stabil wir sind, werden wir sehen.“

Ob das unbedingt ein Vorteil sein wird, ist auch für den Trainer der Baskets nicht klar. „Wir wollen natürlich auch nicht die Mannschaft sein, gegen die Neustadt ihren ersten Sieg holt.“ Schaefer hofft auf eine Formsteigerung seiner besten Werfer. Mit Dejan Lukac und Egert Haller hat er zwei der besten Shooter der Liga im Kader. Neustadt kassierte im Schnitt 90 Punkte gegen sich – hier könnten sie durch aus verwundbar sein.

Der Modus, in dem die Playdowns ausgetragen werden, hat es in sich. Je länger eine Mannschaft spielen ‚muss‘ – desto wahrscheinlicher ist auch ein Abstieg. Doch zunächst geht es in vier Spielen der Zwischenrunde noch um die Bildung der ersten Partien der späteren Knockout-Phase. Wie die Aschaffenburger mit dem Druck der Abstiegsgefahr umgehen, wird sich erst in den Spielen zeigen, meint der Trainer der Baskets. Das eine sei die Performance im Training, das andere die Umsetzung im Spiel. Da die Saison bereits anders als erwartet ablief, lässt er sich nicht zu einer endgültigen Aussage durchringen: „Wie mental stabil wir sind, werden wir sehen.“

Freimachen von der Möglichkeit des Abstiegs

Eine Methode, um sich vom Druck des umhergehenden Abstiegsgespestes freizumachen, liegt möglicherweise in der Akzeptanz des Worst-Cases. „Wir haben alle den Ehrgeiz den Klassenerhalt schaffen zu wollen. Aber wenn wir absteigen, steigen wir eben ab“, so Schaefer. Es gehöre zum Sport eben dazu, dass man mit schweren Phasen umgehen könne.  

Main Echo, Alexander Rippberger

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