Zum Abschluss der Zwischenrunde hatte München Basket ein intensives Wochenende vor sich: Am Freitagabend (13.02.) empfing der Aufsteiger die Aschaffenburg Baskets in eigener Halle, ehe das Team des Trainergespanns Philip Gatza und Nora Schlechtweg bereits am darauffolgenden Tag die Reise nach Thüringen antrat. Am Sonntag (15.02.) stand dort das Auswärtsspiel bei den BIG Rockets Gotha auf dem Programm.
Sportlich waren beide Partien für die Münchner von untergeordneter Bedeutung, da der Gruppensieg bereits vor dem Wochenende feststand. Dennoch präsentierte sich das Team ambitioniert und belohnte sich zunächst mit einem verdienten 95:83-Heimsieg gegen Aschaffenburg.
Nach einem holprigen Start ins erste Viertel steigerten sich die Gastgeber im weiteren Spielverlauf deutlich. Vor allem in der zweiten Halbzeit gelang es München Basket, die beiden Topscorer der Gäste besser zu kontrollieren und defensiv stabiler zu agieren. Gleichzeitig fand die Offensive zunehmend ihren Rhythmus, sodass sich die Münchner Schritt für Schritt absetzen konnten und die Partie letztlich souverän für sich entschieden.
Keine 24 Stunden später machte sich das Team auf den Weg und reiste nach Erfurt, wo die Begegnung gegen die BIG Rockets Gotha ausgetragen wurde. Nach der Ankunft am Samstagabend und einem gemeinsamen Abendessen, ging es bereits früh ins Bett.
Für die Gastgeber aus Thüringen ging es noch um eine möglichst gute Ausgangsposition, entsprechend traten die Rockets am Sonntag mit einem erfahrenen und tief besetzten Kader an. München Basket erwischte zunächst den besseren Start und dominierte das erste Viertel. Durch aggressive Defense und schnelles Umschaltspiel gelangen immer wieder einfache Punkte. Ab dem zweiten Spielabschnitt übernahmen jedoch die Hausherren zunehmend die Kontrolle. Vor allem von der Dreipunktlinie zeigte sich Gotha treffsicher und erspielte sich bis zur Halbzeit eine 44:35-Führung.
Die Münchner bewiesen im dritten Viertel Moral und kämpften sich mit großem Einsatz zurück ins Spiel. Insbesondere Arturo Adolphi übernahm Verantwortung und hielt sein Team offensiv im Spiel. Im Schlussabschnitt machte sich jedoch die Belastung des Wochenendes bemerkbar. Headcoach Philip Gatza nutzte die Gelegenheit, die Spielzeit zu verteilen und Leistungsträger zu schonen. Am Ende mussten sich die Münchner mit 62:81 geschlagen geben – ein Ergebnis, das den Spielverlauf etwas deutlicher erscheinen lässt, als er tatsächlich war.
Headcoach Philip Gatza zog nach dem Wochenende ein insgesamt positives Fazit:
„Das war ein anstrengendes Wochenende. Kompliment an mein Team: Wir haben trotz der Konstellation im Vorfeld nicht auf Sparflamme gespielt, sondern wollten beide Spiele gewinnen. Gegen Aschaffenburg haben wir uns in der zweiten Halbzeit für viel Aufwand belohnt. Gegen dieses Team aus Gotha kann man dann auch mal verlieren. Sie haben es heute gut gemacht und verdient gewonnen. Jetzt gilt unser voller Fokus den anstehenden Play-Downs. Wir freuen uns auf die Serie gegen TTL Bamberg.“
Mit dem Gruppensieg im Rücken richtet München Basket den Blick nun auf die nächste Herausforderung. Am Sonntag, den 01.03., startet die Mannschaft um 14:00 Uhr auswärts in Bamberg in die Play-Down-Serie (Best-of-Three). Spiel zwei findet am Samstag, den 07.03., um 18:30 Uhr in der heimischen Halle in der Dachauer Straße 98a statt.



