München Basket beendet die Hauptrunde auf Platz sieben

München Basket beendet die Hauptrunde auf Platz sieben

Der Aufsteiger München Basket war am Samstagabend beim Tabellenführer in Ansbach zu Gast. Personell angeschlagen reisten die Münchner mit lediglich zehn Spielern an und verschliefen den Start in die Partie. Vor allem defensiv fand das Team zunächst keinen Zugriff auf die smarten und athletischen Gastgeber. Ex-Profi Sebastian Schröder bereitete den Gästen große Probleme und erzielte allein im ersten Viertel 11 Punkte.

Nach dem schwachen Beginn reagierte Headcoach Philip Gatza und stellte die Defensive um. Die Anpassungen zeigten Wirkung: München erzielte mehrere Stops in Serie und fand auch offensiv besser ins Spiel. Das zweite Viertel ging deutlich an die Gäste, die den Rückstand bis zur Halbzeit auf 46:35 verkürzen konnten.

Nach dem Seitenwechsel wollte München die Partie noch einmal drehen. Durch wechselnde Verteidigungsformen brachte man die Hausherren mehrfach aus dem Rhythmus. Ballgewinne wurden konsequent in schnelles Umschaltspiel umgemünzt, sodass der Rückstand zwischenzeitlich auf vier Punkte schrumpfte. In der entscheidenden Phase ließ man jedoch zwei einfache Korbleger liegen und musste im Gegenzug zwei eiskalte Dreipunktewürfe hinnehmen. Von diesem Rückschlag erholte sich das Team nicht mehr und unterlag dem Ligaprimus letztlich mit 81:63.

Da Nördlingen im Parallelspiel ohne mehrere Leistungsträger in Unterhaching verlor, rutschte München Basket am letzten Hauptrundenspieltag auf den vorletzten Tabellenplatz ab – ein kleiner Dämpfer im Kampf um den Klassenerhalt.

In der Zwischenrunde treffen die Münchner nun auf Gotha und Aschaffenburg. Der Startschuss fällt am Samstag, den 31. Januar, mit einem Heimspiel in der Halle an der Dachauer Straße.

Headcoach Philip Gatza nach dem Spiel:
„Glückwunsch an Ansbach. Sie spielen den attraktivsten Basketball in unserer Liga und stehen zurecht an der Tabellenspitze. Kompliment auch an meine Mannschaft: Wir haben gegen den Tabellenführer zwei Viertel gewonnen und bis zur letzten Minute gekämpft. Seit dem Auswärtssieg in Neustadt zeigt unsere Formkurve konstant nach oben. Die Ergebnisse werden in der Zwischenrunde wieder kommen, davon bin ich überzeugt.

Schade ist, dass Nördlingen parallel das Spiel in Unterhaching ohne Center bestritten hat. Das können wir jedoch nicht beeinflussen. Über die Saison gesehen hatten wir ein bis zwei unnötige Niederlagen zu viel – jetzt müssen wir das Beste daraus machen.“

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