So schreibt es die KI. So war es nach dem Gefühl der Schwabinger, endlich wieder ein Sieg. Und so war es denn wohl auch nach dem Gefühl des Vilsbiburger Trainers, der darüber den „Sweeti“ machte und protestierte. Dazu später mehr.
Im packenden Duell zwischen dem MTSV Schwabing und dem TSV Vilsbiburg zeigte sich Stimmung in der Asam-Arena. Mit neun verwandelten Dreipunktwürfen und einer maximalen Führung von 10 Punkten setzte sich der MTSV Schwabing durch. Die Vilsbiburger hielten mit 8 Dreiern und einer 15-Punkte-Führung dagegen. Fünfmal wechselte die Führung, und das Spiel war fünfmal unentschieden.
Das Spiel begann mit einem spannenden ersten Viertel, in dem die Gäste aus Vilsbiburg zunächst die Führung übernahmen. Mario Petric und William-Windi Miklic erzielten jeweils sieben Punkte und hielten das Spiel ausgeglichen. Ende Q1 stand es 16:19. Im zweiten Viertel setzte sich der MTSV Schwabing mit einem beeindruckenden 8-0-Lauf zu Beginn ein Ausrufezeichen und schloss die Halbzeit dann abermit einem Rückstand von 34:42 ab.
Nach der Pause blieb es eng, wobei zunächst die Vilsbiburger mit einem 11-1-Lauf die Kontrolle übernahmen. Doch der MTSV Schwabing konterte stark und schloss das dritte Viertel mit 55:63 ab. Im letzten Viertel entbrannte ein wahres Feuerwerk: Ben Hebling brillierte mit 14 Punkten, und der MTSV Schwabing übernahm die Führung.
Egal was Vilsburg machte, Zone, ganz viel Stop the Clock am Ende, es half nichts mehr. Die Vilsbiburger sahen ihre Felle davonschwimmen, was deren Trainer zum Langdistanz-„Sweeti“ veranlasste. Ob er jetzt als sechster Spieler unter dem Korb in der Helpside diagonal über das Spielfeld laufend mit aushelfen wollte oder nur eine minutenlange Diskussionsrunde mit beiden Schiedsrichtern über von Goethe das Ziel war, diese mit einem weiteren Betreten, erschloss sich dem Zuseher nicht. Jedenfalls beendeten die Schiedsrichter all dies mit dem obligaten TC-Foul, woraufhin der Trainer 17 Sekunden vor Spielende bei 89-82 einen Protest gegen die Spielleitung – also beide Schiedsrichter – einlegte, also wohl diese sei schlecht und der „Tisch“ auch und gehöre einfach so ausgewechselt.
Wir finden, dass die Refs und auch die U16 Jungs am Kampfgericht das ganze Spiel über und auch gerade in dieser kritischen Phase kurz vor Spielende ihren Job sehr gut gemacht haben. Zur eigenen Beurteilung sei dem werten Leser die Foulverteilung 22 gegen Schwabing und 29 gegen Vilsbiburg genannt, wohlgemerkt mit vielen Stop the Clock Fouls seitens Vilsbiburg am Ende, bis Ende Q3 waren es 18 zu 19 Fouls.
Trotz eines späten Aufbäumens von TSV Vilsbiburg sicherte sich der MTSV Schwabing den Sieg mit einem Endstand von 92:84 dank eines Rekord-Q4 mit 37:21 Punkten, das machte alles wieder gut. Vincent Jamal Garrett glänzte mit einem Double-Double (19 Punkte, 11 Rebounds) für die Gäste. Sehr stark auch Manu Prediger mit 12 Punkten und 8 Rebounds.
Schwabing: Windi Miklic (22), Ben Hebling (14), Manu Prediger (12), Marco John Wuol (10), Timon Gotsis (9), Irakli Kardava (9), Momo Renner (8), Morris Owusu (7), Jordan Knacke (1), Luka Gorashvili, David Jovanovic
Vilsbiburg: Vincent Jamal Garrett (19), Mario Petric (19), Moritz Kraske (10), Mattis Urbanke (9), Josef Leierseder (7), Waldemar Weber (7), Max Fertl (3), Benjamin Heinrich (3), Markus Kraske (3), Louis Kleber (2), Leon Schneider (2), Matthias Maier
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