Güßbach geht als Dritter in die Playoffs

Güßbach geht als Dritter in die Playoffs

Nach der 76:65-Auswärtsniederlage in Ansbach am Freitagabend, sicherte sich der TSV Tröster Breitengüßbach mit dem letzten Wurf den 86:84-Heimsieg gegen Jahn München, wodurch man sich noch Rang drei in der Zwischenrunde eins sicherte. 


Der Start in die Partie in Ansbach zu ungewohnter Zeit am Freitagabend verschlief die Truppe von Headcoach Mark Völkl leider völlig. Ansbach nutzte dies durch Dumnici, Neubert und Lenke gnadenlos aus und stellte früh auf 11:1. Dieser verschlafenen Anfangsphase hinkte Breitengüßbach im weiteren Verlauf des Spiels immer hinterher. Auch eine Auszeit brachte nichts ein, sodass Ansbach wenig später gar auf 17:3 erhöhte. Jebens, Trummeter und Nieslon konnten zum Ende der ersten zehn Spielminuten immerhin auf 21:11 verkürzen.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes zeigten sich die Oberfranken verbessert und kamen auf 25:17 heran. Allerdings hatten die Piranhas die passende Antwort parat und stellten wenige Augenblicke später auf 36:21. Sie zeigten eindrucksvoll, dass sie sich für die Niederlage in letzter Sekunde sechs Tage zuvor in der Hans-Jung-Halle unbedingt revanchieren möchten. Jebens und Lorber verkürzten zur Halbzeit auf 40:28, sodass man weiterhin in Schlagdistanz war.

Auch zu Beginn des dritten Viertels zeigte man Wille und Leidenschaft, sodass man weiter verkürzen konnte. Lorber, Dippold und Nieslon ließen den Rückstand auf 42:35 schmelzen. Näher sollte man in dieser Phase leider nicht mehr kommen, da die Gastgeber fortan vor allem durch den ehemaligen Nürnberger Pro A-Kapitän Schröder zum Teil auch schwierige Würfe trafen. Neun Zähler in Serie gelangen ihm, zudem bekam er Unterstützung von Dumnici. Dadurch schraubte Ansbach seinen Vorsprung auf 58:41. Wie schon in den beiden Vierteln zuvor, konnte Güßbach auch zum Ende von Abschnitt drei noch etwas aufholen. Beim Stand von 60:47 ging es in den Schlussabschnitt.

Dort machten die Mittelfranken zu Beginn mit sieben Punkten am Stück alles klar und stellten auf 67:49. Die Tröster-Truppe fightete bis zum Schluss und kam durch Lorber, Jebens und Bauer wieder bis auf 69:57 heran. Allerdings war der Rückstand zu groß und man kam nicht mehr näher. Am Ende stand eine verdiente 76:65-Niederlage in Ansbach auf der Anzeigetafel.

Zwei Tage später fand das „Spiel um Platz 3“ in der Hans-Jung-Halle gegen Jahn München statt. Der Gewinner dieser Partie geht als Dritter, der Verlierer als Vierter in die anstehenden Playoffs. Die Tröster-Truppe erwischte einen guten Start und traf durch Nieslon und Colin Stephan gleich zwei Dreier. Allerdings waren die oberbayerischen Distanzschützen auch erfolgreich. Gleich vier Treffer von jenseits der 6,75m-Linie erzielten die Münchner in den ersten zehn Spielminuten, sodass sie verdient mit einer 16:22-Führung in Abschnitt zwei gingen.

Hier konnte sich die Mannschaft von Hagen Schmidt erst auf 16:27 absetzen. Angeführt von Trummeter, dem zwei And-Ones in Serie gelangen, Lorber, Bauer und Nieslon kämpften sich die Gelbschwarzen wieder bis auf 28:31 heran. Nach einer Auszeit der Gäste war der offensive Rhythmus des TSV für kurze Zeit unterbrochen, weshalb sich der Jahn wieder auf 29:38 absetzen konnte. Wie schon in Ansbach holte man auch jetzt zum Ende des Viertels wieder etwas auf. Jebens, Trummeter und Lorber brachten ihre Mannschaft wieder auf 37:41 heran.

Der Start in die zweite Halbzeit gehörte erneut Jahn München. Sie erspielten sich durch Jukic und Sinzinger eine zweistellige Führung, 46:56. Gleich fünf Dreier versenkten sie im dritten Spielabschnitt im TSV-Korb. Der Letzte zur höchsten Führung des Abends, 53:66. Nach einer Auszeit von Headcoach Völkl ging ein Ruck durch die Mannschaft, da man die Begegnung schließlich unbedingt gewinnen und in der Tabelle noch Dritter werden wollte. Jebens, Lorber und Nieslon aus der Distanz, dazu Trummeter und Nieslon am Brett gestalteten die Begegnung nach 30 Spielminuten fast wieder ausgeglichen, 65:68.

Die ersten fünf Spielminuten des Schlussabschnittes waren sehr defensiv geprägt. Nur ein Dreier von Lorber für Güßbach und fünf Jahn-Punkte gab es für die Zuschauer zu bestaunen, 68:73. Doch die Schlussphase sollte es in sich haben. Die erfahrenen TSV-Akteure gingen vorne weg. Trummeter, Lorber und Nieslon brachten ihre Mannschaft 120 Sekunden vor dem Ende auf 79:80 ran. Wenige Augenblicke später glich Lorber per Dreier zum 82:82 aus. In der letzten Spielminute traf Sinzinger für den Jahn zur 82:84-Führung, die postwendend von Nieslon gekontert wurde. Der folgende Angriff der Münchner brachte nichts ein, sodass der TSV die letzte Position hatte. Erst wurde ein Dreier vergeben, doch der Offensivrebound landete bei den Gelbschwarzen. Trummeter fand den freien Jebens, der den entscheidenden Wurf am Brett zum 86:84-Endstand traf. Der Jubel war sehr groß im TSV-Lager, da man sich durch den Sieg den dritten Platz in der Tabelle sicherte.

In der ersten Runde der Playoffs trifft man aller Voraussicht nach auf einen alten Bekannten aus der Hauptrunde. Leipzig wurde Zweiter in der Zwischenrunde zwei, sofern das Berufungsverfahren von Nördlingen gegen die Niederlage in Veitshöchheim ins Leere geht. Hier sollte es zeitnah eine Entscheidung geben.

Breitengüßbach: Jebens (20 in Ansbach / 20 gegen Jahn München), Lorber (16/15), Dippold (8/10), Nieslon (8/20), Trummeter (6/15), N. Stephan (3/0), Bauer (2/3), C. Stephan (2/3), Assel (0/-), Rümer (0/0), Sauer (0/0)

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