Baskets geht in Dresden die Puste aus

Baskets geht in Dresden die Puste aus

Basketball: Ersatzgeschwächte Aschaffenburger verlieren Hinspiel der Platzierungsrunde in den Schlussminuten

1. Re­gio­nal­li­ga Südost, Spie­le um Platz 5-8: Dres­den Ti­t­ans II - Aschaf­fen­burg Bas­kets 76:66 (15:24, 43:35, 58:54). - In ei­nem lan­ge of­fe­nen Plat­zie­rungs­spiel der 1. Re­gio­nal­li­ga Südost hat sich die Zweit­ver­t­re­tung der Dres­den Ti­t­ans in den letz­ten bei­den Spiel­mi­nu­ten ent­schei­dend von den Bas­kets ab­set­zen. 

Bis dahin lieferten Aschaffenburgs klassenhöchste Basketballer ein Duell auf Augenhöhe, obwohl sie ohne Headcoach Jerome Schaefer und einige Leistungsträger auskommen mussten.

Mit nur sieben Spielern

Mit nur sieben Spielern und Assistenztrainer Frederico Rocha traten die Baskets den Auswärtstrip nach Dresden an. Verletzungssorgen zwangen den Vierten der Hauptrunde dazu. Hinzu kam der logistische Faktor, da in dieser Mannschaftsstärke ein Kleinbus zur Anreise genügte. Cheftrainer Jerome Schaefer blieb in Goldbach und coachte stattdessen die U 16 zu einem 67:66-Erfolg. Seine Aufgaben in der sächsischen Landeshauptstadt übernahm Rocha.Die Anfangsphase ging zunächst mit 9:3 an die Hausherren, doch die Baskets meldeten sich mit einem 7:0-Lauf zurück (10:9). Bis zum Ende des ersten Spielabschnitts bauten die Gäste ihren Vorsprung sogar auf 24:15 aus. Vor allem Julian Bozic zeigte sich mit 13 Punkten in den ersten zehn Minuten in blendender Verfassung. Das gefiel auch Interimscoach Rocha: »Zu Beginn waren alle frisch und spielten mit viel Energie, was uns einen Vorteil verschaffte. Unsere große Formation mit Leander (Schwalm), Leon (Püllen) und Julian (Bozic) stellte sie vor Probleme.«

Stenger verletzt sich früh

Die gute Ausgangsposition ging im zweiten Spielabschnitt aber schon wieder verloren. Das Team von Titans-Trainer Valentino Lott stellte sich besser auf die Baskets-Aufstellung ein und wandelte einen neun Punkte Rückstand in eine 43:35-Halbzeitführung. Besonders in der Defensive stellten die Sachsen das Rocha-Team vor Probleme, weil sie viele Mismatches - Größenunterschiede - ausnutzten und durch unterschiedliche Dreierschützen punkteten. Mit Jonas Stenger verletzte sich außerdem ein Baskets-Akteur am Sprunggelenk (15.), der die restliche Partie von der Bank aus verfolgen musste. Dadurch blieb den Gästen nur noch eine Wechseloption. Nachdem das erste Viertel an die Unterfranken und der zweite Spielabschnitt an die Sachsen gingen, holten sich die Baskets wieder den dritten Durchgang. Der Abstand betrug zwischenzeitlich sogar 13 Zähler (35:48), allerdings kämpften sich die Gäste Stück für Stück erneut heran. Angeführt von einem starken Aminu Abibu verkürzten die Rocha-Schützlinge auf 54:58 vor dem Schlussviertel. In der 33. Spielminute gingen die Baskets sogar mit 61:60 in Front, Dresden konterte aber wieder und holte sich die Führung prompt zurück. Das Spiel blieb weiterhin eng, bis 90 Sekunden vor Schluss Dresdens Philipp Taschenberger einen Dreier verwandelte und den Vorsprung auf sechs Punkte vergrößerte (72:66). Im Anschluss versuchten die Gäste von der Dreierlinie nochmals heranzukommen, was aber nicht mehr gelang. 

Rückspiel am Samstag

Stattdessen bauten die Titans von der Freiwurflinie ihren Vorsprung aus. »25 Ballverluste waren heute eindeutig zu viel. Wir haben die Bretter zwar kontrolliert, aber zu viele Bälle weggegeben, die ihnen einfache Punkte ermöglicht haben. Dennoch können wir die zehn Punkte noch aufholen und die Serie zu Hause umdrehen«, sagte Baskets-Coach Rocha. Das Rückspiel steigt am Samstag (19 Uhr) in der Goldbacher TV-Sporthalle.Für die Baskets punkteten: Bozic (25 Punkte), Abibu (21), Schwalm (14), Püllen (6)

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