Aufreibender Playdown-Start ohne Happyend - SBR-Basketballer verlieren in Jena unglücklich 90:91

Einen denkbar schlechten Start hatten die Basketballer des SB DJK Rosenheim am vergangenen Samstag in die Playdown-Runde der 1. Regionalliga: Trotz einer erneut durchwachsenen Leistung lieferten die Spartans in Thüringen ihr vielleicht bestes Spiel ab, um am Ende äußerst unglücklich mit 90:91 den Kürzeren zu ziehen.

Die Rosenheimer starteten schlecht in ihr erstes Spiel in der Abstiegsrunde: Schnell lagen sie in der ersten Halbzeit mit 16 Zählern zurück, ehe sie die lange Anreise aus den Beinen bekamen und sich bis zur Halbzeit auch aufgrund der Umstellung auf eine Zonen-Verteidigung wieder an die ProA-Reserve aus Jena herankämpften und die Partie fortan offen gestalteten. Nach einem starken Start ins dritte Viertel, das den Gästen zwischenzeitlich eine unerwartete zweistellige Führung bescherte, schlichen sich aber wieder alte Nachlässigkeiten ins Spiel der Spartans ein: Sage und schreibe 21 Ballverluste in der zweiten Halbzeit ermöglichten es den Gastgebern, ihrerseits wieder etwas die Oberhand zu gewinnen, ehe es zum dramatischen Showdown kam: 11 Sekunden vor dem Ende haben die Rosenheimer bei zwei Punkten Rückstand Ballbesitz – Coach Allen Mulalich nimmt die Auszeit und schwört sein Team auf einen Spielzug über Kapitän Jguwon Hogges ein. Der bekommt auch den Ball und wird gefoult – zwei Freiwürfe. Der erste sitzt, der zweite verfehlt das Ziel, allerdings gelingt den Innstädtern der Offensivrebound. Kurz hintereinander scheitert Begic mit zwei Versuchen, das Spiel von hinter der Dreierlinie noch zu entscheiden, und selbst dann kommen die Rosenheimer noch zu einer dritten Chance aus der Halbdistanz, die dann aber Hogges vergibt – beim Stand vom 90:91 ertönt die Schlusssirene.

Entsprechend groß war der Frust bei den Spartans danach, weiß Trainer Mulalich zu berichten: „Ich habe den Spielern eingebläut, jede Sekunde um den Ligaerhalt zu kämpfen – und dann ist es am Ende wieder nicht genug. Hoffentlich bricht das nicht den Willen der Jungs.“ Einen Hoffnungsschimmer gab es dann aber ausgerechnet vom gegnerischen Coach, der den Rosenheimern zu ihrer Leistung gratulierte und sie als „eigentlich zu gut für die Playdowns“ bezeichnete. Für den SBR spielten Nsingi (3 Punkte), Hogges (27/14 Rebounds), Fliege (3), Begic (8), Brosig (3), Shigut (3), Geißinger (10), Schulezko, Wießnet (10) und Mirceta (23).

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