Aschaffenburg bricht den Bann

Aschaffenburg bricht den Bann

Nach elf sieglosen Spielen brechen die Aschaffenburg Baskets endlich ihren Negativ-Lauf. Zum Ende der Zwischenrunde gelingt den Goldbacher Basketballern endlich wieder ein Erfolgserlebnis – womöglich genau zum richtigen Zeitpunkt.

Es war eine lange Durststrecke, durch die die Aschaffenburg Baskets gehen mussten. Elf Spiele dauerte sie an. Der letzte Sieg gelang ihnen Anfang November. Am vergangenen Wochenende mussten sie dann gleich zweimal antreten.

Bereits Freitagabend zeigten sich die Baskets formverbessert. Zu Gast bei dem Tabellenersten aus München legten die Mannschaft rund um Lukac und Kröner einen Schnellstart hin.  In den ersten drei Vierteln hielt die Mannschaft von Jerome Schaefer das Spiel mehr als nur offen. Keines der beiden Teams konnte sich voneinander absetzen. Insgesamt acht Führungswechsel gab es in den ersten 30 Minuten der Partie. Insbesondere der Wurfquote der beiden Shooter Dejan Lukac und Mika Kröner zeigte sich dabei stark verbessert. Beide erzielten zusammen 43 Punkte und damit mehr als die Hälfte aller Baskets Punkte. Am Ende konnten sich die Münchner mit einem starken letzten Viertel durchsetzen – dennoch zeigten die Aschaffenburger bei der 83:95 Niederlage, dass man sie noch nicht abschreiben darf. Gerade mit den kurzfristigen Ausfällen von Obanor (grippaler Infekt), Khrysostomidi (Fußverletzung) und Toure (beruflich verhindert) sorgte das Spiel für einen kleinen Selbstbewusstseins-Boost. Trainer Schaefer resümierte nach der Partie: „Nach einer sehr erschwerten und mühsamen Anreise zum Ferienauftakt und gleichzeitiger Münchner Sicherheitskonferenz hatten wir gerade in dieser Besetzung nicht viel zu verlieren – dementsprechend war ich sehr zufrieden mit unserem Auftreten.“ 

Punkte Aschaffenburg (gegen München): Dejan Lukac (28), Mika Kröner (25), Jakob Jeßberger (17), Frederik Fehl (11), Jeremie Okitasumbu (2), Danilo Bojovic, Hagen Uhl und Samuel Zoller.

Comeback-Sieg zuhause gegen Neustadt

Ganz anders sah die Begegnung am Sonntag gegen Neustadt aus. Im letzten Spiel vor der K.o.-Runde verschliefen die Hausherren den Start komplett. 13 Punkte Rückstand nach zehn Minuten sorgten erstmal für hängende Köpfe. Bis tief ins dritte Viertel verwalteten die Gäste aus Neustadt das Ergebnis. Es sah lange nach der 12. Niederlage in Serie aus. Doch die Baskets zeigten Biss und Wille. Innerhalb von fünf Minuten glichen sie, dank einem 12-2 Lauf auf 48:48 aus. Satte 29 Punkte versenkten die Hausherren im dritten Viertel und starteten dadurch mit ihrer ersten Führung in das Schlussviertel. Von vielen Punkten war das jedoch nicht geprägt. Es zeichnete sich ein offener Schlagabtausch ab, bei dem beide Teams Federn ließen. „Endlich ist die Serie vorbei. Nach der zweiten Halbzeit ist der Sieg mehr als verdient, aber wir wollten auch den direkten Vergleich gewinnen.“ Am Ende reichte es dazu nicht ganz, was unter anderem an einer schwachen Freiwurfquote (44%) lag.

Punkte Aschaffenburg (gegen Neustadt): Dejan Lukac (25), Mika Kröner (16), Raamzi Touré (11), Jakob Jeßberger (11), Jeremie Okitasumbu (7), Danilo Bojovic (2), Hagen Uhl und Samuel Zoller. 

Main Echo, Alexander Rippberger

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