Die Piratinnen starteten nervös in die Partie und gerieten zunächst mit 7:0 in Rückstand, ehe Jana Barth (11 Punkte/2 Dreier) per Dreipunktwurf den Anschluss wieder herstellte.
In der Folge konnten die Litzendorferinnen defensiv meist überzeugen, hatten aber in der Offensive erneut Probleme, ihren Rhythmus zu finden. Bis zum Ende des ersten Viertels gelang es ihnen dennoch, eine knappe 11:14-Führung zu erkämpfen.
Im zweiten Viertel entwickelte sich eine hart umkämpfte, ausgeglichene Partie, in der sich die Litzendorferinnen immer wieder kleine Vorsprünge erspielen konnten. Durch unnötige Ballverluste ließ man die Gastgeberinnen jedoch immer wieder ins Spiel kommen und konnte so nur mit einem 24:29 in die Kabine gehen.
Auch in der zweiten Hälfte konnten die Litzendorferinnen sich nicht entscheidend absetzen, brachten sich ein ums andere Mal durch Unkonzentriertheiten in der Offensive und Schwächen beim Defensivrebound um den eigentlich durch die kompakt stehende Verteidigung verdienten Lohn. Mit einem 35:44 für Litzendorf ging es ins Schlussviertel. Hier gelang es den Piratinnen erstmals, zweistellig in Führung zu gehen (37:50, 33. Minute), ehe Würzburg zur Schlussoffensive blies und -dank einiger leichtfertiger Ballverluste der Gäste- knapp zwei Minuten vor Spielende wieder bis auf 47:52 verkürzen konnte.
Die Piratinnen ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen, verteidigten weiterhin stark und kamen über zwei erfolgreiche Dreipunktwürfe von Daniela Vogel (14/2) und Ramona Hesselbarth (8/2) zum 48:58-Endstand.
Augustin, Barth 11/2, Hering 12/ 1, Hesselbarth 8/2, Pfister 4, Riegner, Stromer, Vogel 14/2, Wagner 6, Woldemichael 3.



