Einen echten Basketball-Thriller erlebten die Zuschauer am gestrigen Abend im Sportzentrum Weilheim. In der 2. Regionalliga Süd setzte sich der TSV 1847 Weilheim in einem packenden Duell hauchdünn mit 81:80 gegen die Chiemgau Panthers durch und sicherte sich damit einen verdienten Heimsieg.
Von Beginn an entwickelte sich ein intensives und ausgeglichenes Spiel. Das erste Viertel endete folgerichtig mit einem 24:24-Unentschieden. Auf Seiten der Gäste übernahmen Adrian Federal Mitchell und Andrew Joseph Stafford früh Verantwortung, während Philip Merkl und Arian Culum für den TSV Weilheim immer wieder offensive Akzente setzten.
Auch im zweiten Viertel blieb die Partie hart umkämpft. Die Führung wechselte mehrfach, ehe die Chiemgau Panthers mit einem 10:2-Lauf Mitte des Viertels kurzzeitig die Oberhand gewannen. Doch Weilheim zeigte Moral, kämpfte sich zurück und ging mit einem knappen Zwei-Punkte-Rückstand in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel weiterhin eng. Im dritten Viertel waren es erneut Sebastian Betz sowie Arian Culum, die dem Weilheimer Spiel Stabilität verliehen und ihr Team erstmals wieder in Führung brachten. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, sodass die Entscheidung im Schlussviertel fallen musste.
Das letzte Viertel entwickelte sich zu einem wahren Herzschlagfinale. Beide Teams schenkten sich nichts, jeder Ballbesitz war umkämpft. In den entscheidenden Minuten behielt der TSV 1847 Weilheim die Nerven, traf wichtige Würfe und profitierte von einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Zwar stemmten sich die Panthers um Stefan Gruber mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage, doch letztlich verteidigte das Heimteam den hauchdünnen Vorsprung über die Zeit.
Mit 11 verwandelten Dreipunktwürfen, großem Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit belohnte sich der TSV 1847 Weilheim am Ende mit einem knappen, aber hochverdienten 81:80-Erfolg – ein Sieg, der den Fans noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.



