Versöhnliches Saisonfinale für die Chiemgau Panthers

Versöhnliches Saisonfinale für die Chiemgau Panthers

Traunsteiner Basketballer besiegen TSV Weilheim mit 99:65

Die Chiemgau Panthers haben die Saison 2025/26 der 2. Regionalliga Süd mit dem vierten Sieg in Folge beendet und belegen damit in der Endabrechnung den fünften Tabellenplatz. Beim souveränen 99:65-Sieg gegen den TSV Weilheim beeindruckten am Samstagabend in der vollbesetzten AKG-Sportarena vor allem die jungen Spieler im Kader.

Der Erfolg gegen die Weilheimer bedeutete für die Basketballer des TV Traunstein (TVT) den siebten Sieg in den letzten acht Spielen und damit nach vielen Aufs und Abs im Laufe der Saison einen versöhnlichen Saisonabschluss. Im zwölfköpfigen Kader standen wie schon in den letzten Partien sieben Spieler unter 20 Jahren, fünf davon sogar aus der U18, die am Sonntag ungeschlagen Meister in der Bezirksklasse wurde. Auch die U16 und die U12 sicherten sich am Wochenende die Meisterschaft in ihren Spielklassen. „Eine erfolgreiche Bilanz für unser Jugendprogramm!“, befand Abteilungsleiter und Sportdirektor Franz Buchenrieder nach der Partie.

Die Panthers hatten sich vorgenommen, Revanche für die ärgerliche 80:81-Hinspielniederlage zu nehmen, fanden jedoch zunächst ihren Rhythmus nicht. Während ihre Würfe selten im Korb landeten, trafen die Weilheimer, die ohne Routinier Sebastian Betz und Center Janis Modl angereist waren, vor allem in Gestalt von Andreas Brem zuverlässig aus der Distanz und lagen nach sechs Minuten 13:8 vorne. Doch dann drehte Andy Stafford auf und versenkte drei Drei-Punkte-Würfe in Folge. Auch Adrian Mitchell und David Heuwinkel netzten von der 6,75-Meter-Linie ein, sodass der Gastgeber am Ende des Viertels 27:16 führte.

Der 19-jährige Heuwinkel war es auch, der zum Topscorer des Spiels avancierte. Neun seiner 22 Punkte erzielte er im zweiten Spielabschnitt, in dem Panthers-Headcoach Aaron Mitchell vermehrt seine junge Garde auf das Feld schickte. Diese baute dank einer aggressiven Ganzfeldverteidigung die Führung bis zur Halbzeit auf 52:29 aus. In der Pause sorgte dann die Urban-Tanzgruppe der Heartbeat Tanzschule aus Traunreut mit einem fulminanten Auftritt für noch bessere Stimmung auf den Rängen.

Das dritte Viertel begann mit Dreiern von Adrian Mitchell und Andy Stafford. Auch dank mehrerer Ballgewinne in der Defensive durch Chris Roll und Bartautas Linartas stand es schnell 62:29. Nun entwickelte sich ein schnelles, zuweilen hektisches Spiel, in dem die TVTler ihre Führung bis zur 26. Minute auf 70:36 vergrößerten. Dann legten die Weilheimer eine Serie hin und erzielten acht Punkte hintereinander. Doch Devin Beraz, Adrian Mitchell und Andy Stafford setzten dagegen. Das Viertel endete 80:48 für Traunstein.

Im letzten Abschnitt gelang den TVTlern zunächst wenig, bis Beraz und Lukas Blank mit Dreiern wieder für Zählbares sorgten. In den letzten Spielminuten trafen mit Paul Kretzschmar, Heye Gädt, Daris Krivic, David Heuwinkel und Alexander Rettelbach dann nur noch U20-Spieler und stellten den Endstand von 99:65 her. „Das war ein gelungener Abschluss einer langen Saison“, resümierte Aaron Mitchell. „Ich freue mich sehr für den Verein und für die Mannschaft und möchte mich auch bei unseren Fans für ihre hervorragende Unterstützung während der gesamten Spielzeit bedanken.“ Da der direkte Konkurrent VfL Treuchtlingen sein Spiel gegen den TV 1874 Augsburg mit 75:73 gewann, verharren die Panthers in der Endabrechnung auf Rang fünf. Weilheim bleibt Elfter und steigt damit neben dem TSV Vaterstetten in die Bayernliga ab. Meister und Aufsteiger in die 1. Regionalliga ist die BG Illertal.

Es spielten:

Chiemgau Panthers: David Heuwinkel (22/2), Andrew Stafford (18/4), Adrian Mitchell (17/3), Heye Gädt (8), Lukas Blank (7/1), Devin Beraz (5/1), Stefan Gruber (5), Paul Kretzschmar (5/1), Daris Krivic (4), Alexander Rettelbach (4), Chris Roll (4), Bartautas Linartas.

TSV Weilheim: Andreas Brem (15/4), Alexander Thumser (11/1), Philip Merkl (10/2), Alexander Brem (8), Arian Culum (7/1), Matthias Modrok (5), Sebastian Niederreiter (4), Lawrence-Oliver Schüler (3/1), Milan Preuß (2), Yannic Gerold.

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