Wilde Achterbahnfahrt in Unterhaching
Die Spiele zwischen Jahn München und den Haching Baskets boten letzte Saison alles, was das Zuschauerherz begehrt. Am Ende waren es zwei knappe Kisten in hochklassigen Spielen, jeweils mit positivem Ausgang für die Heimmannschaft. Das Spiel an diesem Samstag reihte sich nicht nahtlos in die Serie ein, obwohl am Ende wieder ein knapper Sieg (88:85 nach Verlängerung) für die Gastgeber aus Unterhaching vermerkt werden kann. Überhaupt wird man wenige Beispiele für ähnliche Spiele finden. Was war passiert?
Das Spiel startete unter kreisigen Vorzeichen. Während bei Unterhaching drei Leistungsträger auf den großen Positionen aussetzten, fehlte bei Jahn gleich der halbe Kader, inklusive zwei Drittel des Trainerstabs. Der letztjährige Headcoach Timo Heinrichs durfte so ein kurzes Comeback feiern. Die Lücken im Kader wurden von Beginn an deutlich. Haching, bestückt mit athletisch überqualifizierten Guards, setzte Jahn schon im Spielaufbau derart unter Druck, dass kein geordneter Angriff zustande kam. Die Gastgeber erstickten die Jahn-Angriffe bereits an der Dreierlinie und kamen zu zahlreichen Ballgewinnen, die in Fastbreaks umgemünzt wurden. Nur weil die Halbfeld-Verteidigung der Gäste ligareif agierte, hielt sich das Scoring-Tempo in Grenzen. Mit 22:10 ging es in die erste Viertelpause.
Hoffnung keimte zu Beginn des zweiten Viertels auf, als der Vorsprung nach zwei erfolgreichen Dreipunktewürfen auf sechs Punkte schmolz (24:18, 13. Minute). Danach übernahmen wieder die dominanten Hachinger und überrollten überforderte Jahnler. Mit einem 48:22 ging es in die Kabine, das Spiel war längst gelaufen. Auch nach dem Seitenwechsel war klar, dass Jahn an diesem Tag, mit dieser Besetzung nichts zu melden hat. Haching erhöhte auf 29 Punkte Vorsprung (53:24, 22. Minute).
In der Folge konnte Jahn den Vorsprung etwas reduzieren. Mehrere Ballgewinne und kreative Anpassungen im Angriff sorgten für etwas Entlastung. Kurz vor Ende des dritten Viertels war das Polster auf 19 Punkte geschrumpft (67:48). Die Hoffnung wuchs, dass das Endresultat keine allzu große Peinlichkeit sein würde. Im vierten Viertel korrigierte Haching das Ergebnis wieder auf leistungsgerechte 21 Punkte, ehe Jahn defensiv die Kontrolle übernahm und offensiv in Rhythmus kam. Korb für Korb schmolz der Rückstand, bis in den Bereich, in dem erste Trolle anmerkten, der Rückstand könne noch eingeholt werden. Und weil Unterhaching weiterhin nichts gelang und Jahn sehr viel, erzielte Jahns bester Mann, Pirmin Gaißer, tatsächlich kurz vor Spielende den Ausgleich zum 74:74. Verlängerung!
Jahn machte in etwa da weiter, wo es aufgehört hatte. Beim 76:81 drei Minuten vor Ende waren nun die Gäste der Favorit. Unverständnis herrschte kurz später, als Pirmin Gaißer fünf Fouls in anderthalb Minuten gepfiffen bekam. Sein Ausscheiden war der entscheidende Rhythmusbruch, der Haching zurück ins Spiel und wieder auf Augenhöhe (85:85) brachte. Der letzte Angriff der Gastgeber endete in einem erfolgreichen Dreier zum 88:85, der letzte Angriff der Gäste versandete.
Am kommenden Samstag reist Jahn München zum dritten Saisonspiel nach Vilsbiburg.
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