Vorbericht: Epischer Finalkaampf

Vorbericht: Epischer Finalkaampf

Epischer Finalkampf

H1 verliert zwar Spiel 1, gewinnt aber die Herzen der 800

Nur eine Schwächephase - nur ein Führungswechsel

Wieder prächtige Kulisse im Jahn, Juli Obländer und ihr ehrenamtliches Orga-Team hatten ganze Arbeit geleistet, alles bereitet für zwei klasse Teams, für die vollständig anwesende #jahnfamily, für die 800 Zuschauer (mehr dürfen nicht rein).

Die Jungs des leider scheidenden Cheftrainers Hagen Schmidt legten los wie die Feuerwehr, der Vorsprung bald zweistellig, die favorisierten Gäste zeigten sich beeindruckt, über 26:14 erzwangen die Jahnlinge die 49:38 Halbzeitführung. Jannis Grußendorf (am Ende 14 Punkte und 9 Rebounds) und Daniel Urbano (18, 7, bei 7/8 Freiwürfen) trugen die Gastgeber ein ums andere Mal durch die Angriffe, Weimar fand keine Mittel – gab aber natürlich nie auf.

49:38 Pausenführung - die Halle tobt

Weil mit zunehmender Spielzeit der offensive Rhythmus ein wenig nachließ (nachlassen musste!) und insgesamt doch nur jeder vierte Dreier (9/36) ins Ziel fand, kamen die Gäste langsam wieder in Schlagdistanz, wobei es diesmal weniger US Profi Dmonte Brown (überschaubare 9 Punkte, 6 Rebounds) war, der sich gegen die Niederlage im ersten Spiel der Serie stemmte. Es war Jugend-Nationalspieler Daniel Biel, der zum Topscorer der Partie wurde, mit 22 Punkten und 71% aus der Mitteldistanz und 50% von der Ferne.

Das dritte Viertel ging bereits 20:25 aus Jahn-Sicht verloren, Mateo Jukic ackerte über 31 Minuten, holte sich 19 Zähler mit vier (von elf) Dreiern und feinen sechs Assists, musste aber mit ansehen, wie das Spiel gut drei Minuten vor dem Ende kippte und Weimar das Schlussviertel sogar noch mit 29:14 für sich entschied – die Dämme brachen und Finale 1 endete noch 83:92.

Die Partie kippt drei Minuten vor dem Ende

Welch ein Herz zerreißendes Finale eines prächtigen, lange Zeit geradezu epischen Basketballspiels!

Nun geht die Serie nach Weimar, Spiel 2 und 3 finden am Freitag und Sonntag in Weimar statt. Selbstverständlich wollen die Jahn-Männer den Favoriten aus Thüringen noch einmal einen großen Kampf liefern und ihrem Headcoach Hagen Schmidt in dessen Basketball-Heimat einen würdigen Abschied in möglichst zwei Spielen bereiten! Burschen, da geht noch was! Wenn jemand Do-or-Die kann, dann doch wir!

Happy End in Weimar überhaupt nicht ausgeschlossen!

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