Die Aschaffenburg Baskets haben das erste Spiel der finalen Playxdown-Serie gegen Onlineprinters Neustadt für sich entschieden. Mit einem überzeugenden 89:72-Erfolg in der TV Sporthalle in Goldbach untermauerte das Team von Jérôme Schaefer den Willen, die Saison mit einem positiven Erlebnis zu beenden.
Von der ersten Minute an bestimmten die Baskets das Tempo der Partie. Mit einem 17:4 Lauf zum Auftakt schockten die Baskets die Neustädter. Dieser frühe Rückstand, aus dem Neustadt sich nie wirklich befreien konnte, prägte den gesamten Spielverlauf. Die Baskets kontrollierten die Partie über weite Strecken und ließen den Vorsprung hier ernsthaft in Gefahr geraten.
Der überragende Mann auf dem Parkett war ohne Frage Dejan Lukac. Mit 31 Punkten, neun Rebounds und acht Assists fehlten ihm nur zwei Vorlagen und ein Rebound zum Triple Double. Im Halbfinale vermissten die Baskets einen Lukac in dieser Form. Diesmal dirigierte er das Spiel, überzeugte als Vollstrecker und Vorbereitet gleichermaßen.
Neben Lukac stach Frederik Fehl mit einem soliden Double-Double heraus: 12 Punkte und 10 Rebounds unterstrichen seine Präsenz in der Zone und seine Bedeutung für das Reboundspiel der Baskets. Ein verlässlicher Faktor an einem insgesamt starken Abend.
Besonders bemerkenswert war die Wurfleistung von der Dreierlinie. Mit einer Quote von 46 Prozent zeigten die Baskets eine Qualität, die in dieser Saison alles andere als selbstverständlich war. Der Treffsicherheit aus der Distanz hatten die Neustädter nichts entgegen zu setzen. In einem Spiel, das keinen einzigen Führungswechsel hatte, gelang es den Gästen deshalb nicht mehr, nochmals aufzuschließen.
Nach zwei Wochen bewusster Ruhepause und dem Versprechen, nur mit Spielern antreten zu wollen, die für die Mannschaft brennen, sah Coach Schaefer ein Baskets-Team, das fokussiert, energiegeladen und bereit zum Kampf wirkte - ein deutlicher Kontrast zu den zuletzt zermürbenden Wochen. Mit einem weiteren Sieg könnten die Baskets die Serie bereits am kommenden Freitag vorzeitig für sich entscheiden.
Main Echo, Alexander Rippberger



