In der 2. Regionalliga Südost musste die zweite Mannschaft des USC Leipzig eine deutliche und verdiente 64:94‑Niederlage gegen die Niners Chemnitz III hinnehmen. Gegen den Tabellendritten wurde früh deutlich, dass es ein schwerer Abend für die Leipziger werden würde.
Bereits im ersten Viertel geriet der USC entscheidend ins Hintertreffen. Offensiv fanden die Leipziger kaum ihren Rhythmus und erzielten lediglich acht Punkte, während Chemnitz konsequent agierte und sich mit 21:8 absetzte. Dieser Fehlstart prägte den weiteren Spielverlauf.
Im zweiten und dritten Spielabschnitt traten die UniRiesen stabiler auf, ohne den Rückstand entscheidend verkürzen zu können. Immer wieder erspielte sich das Team gute Chancen, ließ jedoch zu viele Abschlüsse ungenutzt. Hinzu kamen Probleme beim defensiven Rebounding sowie einfache Punkte der Gäste im Schnellangriff.
Im Schlussviertel machte die dritte Mannschaft des Bundesligisten dann den Sack zu, traf hochprozentig aus dem Feld und entschied den letzten Abschnitt deutlich mit 31:19 für sich. Bester Werfer auf Leipziger Seite war der erst 16‑jährige Milo Dalchau mit 13 Punkten, der einmal mehr sein großes Potenzial unter Beweis stellte.
Trainer Alvaro Zuniga sprach nach der Partie von einer „bitteren und verdienten Niederlage“ und verwies insbesondere auf die schwache Chancenverwertung sowie die vielen zweiten Chancen für den Gegner. Trotz einzelner guter Phasen sei es nicht gelungen, über die komplette Spielzeit von 40 Minuten konstant dagegenzuhalten.
Durch den Erfolg von Automation Leipzig rutschte die zweite Mannschaft des USC auf den elften Tabellenplatz ab, der aktuell den Abstieg in die Oberliga bedeuten würde. Auch Dresden und Zwickau konnten ihre Spiele gewinnen und haben damit nun definitiv einen Nichtabstiegsplatz sicher.
Die rechnerische Hoffnung bleibt jedoch bestehen: Am letzten Spieltag muss der USC beim Vizemeister aus Baunach gewinnen und gleichzeitig auf eine Niederlage von Automation Leipzig in Neustadt hoffen, um noch den zehnten Tabellenplatz und damit eine mögliche Rettung zu erreichen.



