Der Post SV Nürnberg ist im Halbfinale der Damen-Regionalliga ausgeschieden. Im zweiten Spiel der Best-of-Three-Serie unterlag das Team der TS Jahn München nach Verlängerung mit 64:72 und verpasste damit den Einzug ins Finale.
Nach der deutlichen Niederlage im ersten Spiel zeigte sich Nürnberg im Heimspiel deutlich verbessert. Von Beginn an trat das Team mit hoher Intensität und großem Einsatz auf, sodass sich eine ausgeglichene Partie entwickelte. Nach dem ersten Viertel lag der Post SV knapp mit 16:17 zurück.
Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel offen. Nürnberg konnte sich zwischenzeitlich eine Führung erarbeiten, bevor München bis zur Halbzeit wieder ausglich. Mit einem Spielstand von 31:31 ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste phasenweise die Kontrolle. Während Nürnberg offensiv nicht konstant genug agierte, nutzte München seine Möglichkeiten und setzte sich bis zum Ende des dritten Viertels auf 53:44 ab.
Im Schlussabschnitt kämpften sich die Gastgeberinnen jedoch erneut zurück. Mit großem Einsatz und zunehmendem Momentum gelang 2,8 Sekunden vor Spielende Noemi Schönauer mit 3/3 Freiwürfen der Ausgleich. Nach erfolgreicher Defensivaktion in den letzten Sekunden ging die Partie in die Verlängerung.
Dort machte sich der hohe Kräfteaufwand bemerkbar. München agierte in den entscheidenden Momenten abgeklärter und sicherte sich letztlich den 72:64-Erfolg.
Head Coach Philipp Finsterer zog trotz der Niederlage ein positives Fazit:
„Wir haben uns nach dem Hinspiel hervorragend angepasst und sehr viel Willen und Einsatz gezeigt. Auch wenn es am Ende leider nicht gereicht hat, können wir sehr stolz auf die Leistung sein.“
Mit dem Ausscheiden endet eine insgesamt erfolgreiche Saison für den Post SV Nürnberg, der mit einer jungen Mannschaft in der dritthöchsten Spielklasse überzeugte und sich bis ins Halbfinale spielte.



