Spielberichte 1. Regionalliga Herren

Der Fluch der engen Spiele

rosenheim sbr neu

SBR-Basketballer unterliegen Ansbach 84:87

Neun Spiele haben die Regionalliga-Basketballer in der bisherigen Hinrunde der 1.Regionalliga Südost verloren – fünf davon mit weniger als fünf Punkten. Auch in der Auswärtspartie am vergangenen Samstag in Ansbach ereilte sie dieses Schicksal: Nach aufopferungsvollem Kampf vor allem im letzten Viertel zogen die Miller-Schützlinge mit 84:87 hauchdünn den Kürzeren.

Auffällig bei dieser unglücklichen Negativ-Serie ist allerdings auch, dass die Rosenheimer die engen Partien oft aufgrund eines schlechten Viertels aus der Hand geben. Bei den Mittelfranken war dies bereits der erste Spielabschnitt, den man verschlief und mit 26:15 an die Hausherren abgab - diesem Vorsprung liefen die Grünweißen die gesamte Partie hinterher. Dabei lief in Ansbach einiges besser als zuletzt: Die verletzten Stammkräfte wurden gut von der Bank ersetzt, neben Nachwuchsspieler Bastian März und Eugen Schulezko überzeugte diesmal vor allem der Italiener Roberto Malpede, der am Ende eine sagenhafte Wurfquote von 100 Prozent aufweisen konnte. Somit konnten die Gäste endlich wieder mannschaftlich gegen den Tabellenneunten dagegenhalten und gestalteten die beiden folgenden Viertel zumindest ausgeglichen. Im finalen Abschnitt drehten die Miller-Schützlinge dann auf: Mit sage und schreibe 30:19 gewannen sie diesen, in der letzten Spielminute reichte es aber dann um Haaresbreite nicht, um die Partie doch noch zu ihren Gunsten zu drehen. Ein Grund dafür war leider auch eine erneut schwache Quote von jenseits der Dreipunktelinie, hier hatte vor allem Jougwon Hogges diesmal einen schlechten Tag: Im Gegensatz zum Ansbacher Routinier Petkovic, der die Rosenheimer mit seiner großartigen Quote von über 80Prozent aus der Distanz vor Probleme stellte, fand beim SBR-Kapitän nur einer von neun Versuchen den Weg in den Korb.

So bleibt den Rosenheimern nur die Hoffnung, dass vielleicht im letzten Heimspiel der Hinrunde das Glück in einer knappen Partie wieder zu ihren Gunsten ausschlägt. Gegner Herzogenaurach hat nur drei Siege mehr auf dem Konto, liegt aber ganze sieben Plätze vor den Grünweißen – ein Zeichen, wie eng es auch heuer wieder in der Liga zugeht!

Für den SBR spielten Breitfeld (9 Punkte), Hogges (15), Brosig (8), Bekteshi (2), März (8), Schulezko (10), Gaizauskas (5), Laubert (2), Malpede (23) und Kromah (2).

 

TRIUMPH ÜBER SCHWABING – TROPICS SIEGEN NACH OVERTIME

Oberhaching neuIn einer hochklassigen Partie unterstrichen die Oberhachinger Basketball einmal mehr Ihre Crunchtimequalitäten und sicherten sich wiederholt hochdramatisch einen wichtigen Auswärtssieg gegen eine bärenstarke Heimmannschaft. Das erste Viertel gehörte den Gelbhemden. Die Truppe um Kapitän Wohlers war gut eingestellt und legte, angetrieben von einem überragenden John Boyer, wie die Feuerwehr los. Das vermutlich beste Tropics-Viertel dieser Saison endete mit 28-14 zugunsten der Gelben.

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Bittere Pleite im Aufsteigerduell

Die Goldbacher Basketballer verpassen im Aufsteiger-Duell den Befreiungsschlag und kassieren die nächste knappe, unglückliche Niederlage in der 1. Regionalliga Südost.

Beide Teams gingen hochmotiviert und kämpferisch in die Partie. Die Goldbacher kamen trotz der langen Anreise sehr gut in die Partie und erzielten einige schöne Körbe. Die Gastgeber allerdings auch, hinzu kam, dass sie von der Dreierlinie einen starken Tag hatten. Durch eine Unachtsamkeit sechs Sekunden vor Schluss klauten sich die Aiblinger den Ball und trafen mit der Sirene zur 23:20 nach 10 Minuten. Nun folgte die Phase, in der das Spiel verloren ging. Die Konzentration und die Galligkeit gingen verloren, man schenkte die Bälle durch Ballverluste und Offensivfouls her und rotierte in der Verteidigung schlecht. Bad Aibling nutzte dies aus und zog mit 16 Punkten davon. Vor allem Mio Mirceta brachte ihnen mit seinen Dreiern viel Energie.

In der Halbzeit wurde es laut und deutlich in der Umkleidekabine. Entsprechend motiviert ging man in die zweite Halbzeit. Man kämpfte um jeden Ball, holte die Rebounds und kontrollierte das Spiel. Leider fehlte die Durchschlagskraft in der Verteidigung, sodass man die starke Leistung nicht belohnte. Zum Ende des 3. Viertels konnte man zumindest auf 8 Punkte verkürzen.

Im letzten Viertel sahen die 250 Zuschauer einen wahren Krimi. Die Goldbacher wurden angetrieben durch Pereira und Jagela und verkürzten bis auf einen Punkt. Doch es reichte nicht. Die Bad Aiblinger trafen wichtige Würfe und blieben an der Freiwurflinie cool.

TTL unterliegt im Derby knapp

Pressebericht

 

TTL Basketball Bamberg vs. TSV Tröster Breitengüßbach

Logo neu 08In einem intensiven, zunehmend hitzig geführten, ausgeglichenen Lokalderby gingen am Ende die Gäste aus Breitengüßbach mit einem 84:81 Auswärtssieg vom Feld. Die Hausherren mussten leider immer noch auf ihren Playmaker Kevin Eichelsdörfer verzichten, der erst nächste Woche wieder in das Mannschaftstraining einsteigen kann

Vor knapp 300 Zuschauern hatten die Gäste zunächst den besseren Start und erspielten sich, angeführt vom überragenden Erik Land, eine leichte Führung. Mit zunehmender Spieldauer konnte sich der TTL aber auf das Güßbacher Spiel immer besser einstellen. Der Bamberger Center Daniel Eisenhardt brachte mit energischen Aktionen sein Team zurück ins Spiel. Mit einem 8:0 Lauf zum Ende des Viertels gelang es den Hausherren dann sogar mit 24:20 in Führung zu gehen. Das gute Bamberger Teamspiel trug in der Folge weiter Früchte. Jetzt war es TTL-Kapitän Michi Lachmann der mit viel Energie immer wieder in der Güßbacher Zone zum Korberfolg kam. Die Gäste ihrerseits konnten mit den konstant spielenden Centern Land und Wagner das Spiel für den TSV einigermaßen offen halten. Kurz vor der Halbzeit hatte sich der TTL dann einen respektablen 11-Punkte Vorsprung herausgespielt, den aber dann Erik Land mit Lay-Up und anschließenden erfolgreichen Freiwurf unmittelbar vor Ende des Viertels auf 44:36 verkürzen konnte.

Mit Beginn des dritten Spielabschnittes leistete sich der TTL leider drei Ballverluste in Folge, welche die Breitengüßbacher konsequent in Punkte umsetzen konnten. Mit zunehmender Spieldauer entwickelte sich dann ein sehr enges und von beiden Seiten nun auch zunehmend hitzig geführtes Spiel. Keines der beiden Teams konnte sich einen entscheidenden Vorteil erspielen, die Führung wechselte mehrfach. Mit Unmut und Unverständnis reagierte auch das Publikum auf doch einige fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns. Zum Ende des Schlussviertels war es dann abermals der überragende Erik Land, der sich mit seiner Erfahrung immer wieder am Bamberger Brett durchsetzen bzw. Freiwürfe herausholen konnte, welche er dann erfolgreich abschloss. Wenige Sekunden vor dem Ende, beim Stand von 81:84, hatten die Hausherren nochmals die Chance mit einem Drei-Punkte-Wurf von Kevin Jefferson noch in die Verlängerung zu kommen, leider ohne Erfolg. Mit einem glücklichen Sieg konnten sich die Gäste von ihren Fans feiern lassen.

TTL BA:
Lachmann 20/0, Eisenhardt 18/0, Jefferson 15/1, Ferguson 10/2, Dippold C. 8/1, Dorn 7/1, Loch 3/1, Schmitt M., Eicheldörfer T., Biedermann, Ulshöfer (dnp), Keßler (dnp).

TSV BREI:

Land 27/1, Dippold T. 21/3, Wagner 10/0, Engel 9/1, Dippold J. 8/0, Reichmann 5/1, Nieslon 2, Klaus 2, Hubatschek, Will, Lorber (dn

Kangaroos gewinnen das Basketballfest gegen Treuchtlingen

Es war ein Basketballspiel am Samstagabend in der Stadtberger Sporthalle, an das man sich wahrscheinlich noch Jahre zurückerinnern wird. In einer denkwürdigen Partie bezwang die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen nach zwischenzeitlichem 19-Punkte Rückstand den VfL Treuchtlingen mit 102:100 (40:51) und verteidigte mit dem zehnten Sieg in Folge die Tabellenführung in der 1. Regionalliga Südost.

750 Zuschauer waren in die Halle gekommen, darunter auch viele Fans, welche die knappe Stunde Anfahrt von der Altmühl auf sich genommen hatten. Und beide Fanlager sorgten von Beginn an für eine tolle Kulisse. Die Kinder der U8 Mannschaft der Kangaroos spielten die Glücksbringer und begleitete ihre Protagonisten beim Einlauf aufs Feld. Beide Teams konntendort Rückkehrer begrüßen, auf Seiten der BG war Lewis Londene wieder voll einsatzbereit, Dennis Behnisch schaffte es nach fünf Wochen Ausfall zumindest auf die Bank. Bei Treuchtlingen bissen die zuletzt angeschlagenen Stefan Schmoll, Simon Geiselsöder und Robin Seeberger auf die Zähne, keiner wollte dieses Spiel verpassen. Danach ging es los mit einem Spiel, das an Klasse, Spannung und Dramatik, vor allem aber an Tempo kaum noch zu überbieten gewesen sein dürfte. Beide Mannschaften legten los wie die Feuerwehr, bereits nach 6 Minuten stand es 25:27. Rebounds gab es bis dahin praktisch keine zu verzeichnen, da fast jeder Wurf den Weg in die Reuse fand. Danach drehten die Gäste noch weiter auf, waren kaum zu stoppen, kombinierten traumwandlerisch sicher und zogen so langsam Punkt um Punkt davon. Über eine 31:24 Viertelführung baute der VfL bis zur Halbzeit auf 11 Punkte Vorsprung aus. Im dritten Viertel ging es ähnlich weiter, vor allem Ex-Bundesligaspieler Peter Zeis war von den Kangaroos nicht zu stoppen, erzielte alleine 16 Punkte in den dritten zehn Minuten. Demzufolge bauten die Franken den Vorsprung dann sogar auf 62:41 aus, ihr lautstarker Anhang witterte bereits einen Auswärtssieg und feierte dementsprechend. Man konnte den Leitershofern bis zu dieser Phase nicht vorwerfen, auch nur ansatzweise schlecht gespielt zu haben. Bestenfalls dass der Gegner vielleicht bis dato ein wenig mehr den Sieg wollte, bissiger und aggressiver agierte, aber eben auch seine ganze Klasse ausspielte.

Doch die Stadtberger hatten noch nicht „fertig“. Trainer Chadwick gelang nun ein entscheidender taktischer Schachzug. Statt wie gewöhnlich mit drei großen und zwei kleinen Spielern wechselte er auf drei kleine und zwei große Akteure über. Dadurch wurde nicht nur der Druck in der Verteidigung gegen die herausragenden Gästeaufbauspieler größer, sondern der Ball lief auch im Angriff wesentlich zügiger, wodurch man immer wieder zu gut herausgespielten Distanzwürfen kam. Die Aufholjagd begann nun. 69:77 stand es nach 30 Minuten. Das vierte Viertel eröffnete Treuchtlingen zum 80:69, danach spielten aber erst einmal die Heimischen. Mit einer 13:0 Serie drehte man das Blatt erst einmal, Jonas Zink holte in der 33. Minute per Korbleger die erste Führung seit der ersten Minute zum 84:82 zurück. Doch die Gäste blieben brandgefährlich, sieben ihrer acht Korberfolge im letzten Viertel sollten erfolgreiche Dreipunktewürfe sein. Die Führung wechselte jetzt praktisch mit jedem Angriff, der Score erhöhte sich fulminant, kaum ein Wurf verfehlte das Ziel. Angetrieben von ihren drei überragenden Akteuren  CJ Carr, Lewis Londene und Emanuel Richter schnupperte die BG beim 97:91 erstmals ernsthaft am Sieg. Doch vergebens. Fünfzehn Sekunden vor Ende statt es schon wieder 99:97. Dann musste Leitershofens Nachwuchsspieler Lewis Londene an die Freiwurflinie, verwandelte eiskalt beide Würfe. Dem VfL gelang dann eine Sekunde vor dem Ende durch einen Dreier von Hornn nur noch, ebenfalls die Hundertergrenze im Score zu erreichen.

Am Ende stand der nächste knappe Sieg der Kangaroos, welcher ihnen im Klassement nun 20:2 Punkte einbringt. Punktgleich mit Verfolger TSV Oberhaching, der sich in Schwabing nach Verlängerung schadlos hielt. Einen Verlierer hatte die Partie allerdings beileibe nicht verdient, demzufolge mussten einem die geschlagenen Altmühlfranken nach einer mehr als passablen Leistung auch fast schon ein wenig leid tun, der Applaus aller Zuschauer galt auch ihnen. Unter dem Strich stand aber für beide Seiten ein begeisternder Basketballabend, bei dem in einer sensationellen, aber zu jeder Zeit auch fairen Atmosphäre der Leitershofer Anhang etwas mehr jubeln durfte.

Am kommenden Samstag geht es zu den zu Hause noch unbesiegten Baskets Vilsbiburg. In zwei Wochen endet dann die Vorrunde für die Kangaroos zu Hause gegen HAPA Ansbach.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Carr (32/4 Dreier), Zink (2),  Fiebich, Benke (13), Behnisch, Londene (13/1 Dreier),  Veney (9/1), Hadzovic (6), Tesic (2),  Richter (25/5 Dreier) – gesamt 11 Dreier.

Beste Werfer Treuchtlingen: Zeis (25/6 Dreier), Geiselsöder (17/5 Dreier), Schmoll (17), Eisenberger (12/2 Dreier) – gesamt 16 von 31 Dreier(!).

Die zweite Mannschaft  der Leitershofer  verlor in der 2. Regionalliga-Süd das Vorspiel gegen München Basket mit 86:97. Die U14 der baramundi basketball akademie gewann bei der DJK SB Rosenheim mit 101:55.

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Ian Chadwick: „ Meine Prognose über den Gegner hat sich erfüllt. Das war mit Abstand die beste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben, unglaublich was die vor allem in Hälfte eins geboten haben. Umso erstaunlicher, wie es meine Jungs trotzdem wieder geschafft haben, sich sukzessive zu steigern und angetrieben von den Fans eine unglaubliche Aufholjagd gestartet haben. Am Ende hatten wir dann sicherlich auch das nötige Glück, auch begünstigt, weil der VfL erst den bis dahin starken Seeberger verletzungsbedingt ersetzen musste und dann Zeis kurz vor dem Ende mit fünf Fouls hinaus musste.“

BG-Aufbauspieler Lewis Londene: „Ich bin froh, dass ich nach der Verletzung heute zurückkehren konnte. Dass es dann so toll lief war super. Bei den beiden Freiwürfen war ich mich absolut sicher, die Dinger reinzuhauen. Wir waren da total euphorisiert durch unsere super Fans“.

BG-Teammanager Andreas Moser: „Ein weiteres Basketballfeld in der Stadtberger Sporthalle. Unglaublich, was das Team heute geleistet hat. Respekt aber auch dem Gegner um Trainer Harlander und Kapitän Schmoll. Nicht nur für deren herausragende Leistung, sondern auch die Art und Weise, wie fair sie diese für sie unglückliche Niederlage hingenommen haben. Auch wenn sie jetzt schon ein wenig Abstand zu den ersten beiden Plätzen haben, werden sie mit diesem Team bis zum Schluss um die Meisterschaft mitspielen, da bin ich mir sicher“.

Stephan Harlander, Trainer VfL Treuchtlingen: „Glückwunsch an die BG. Was soll ich sagen, außer dass am Ende ein absolutes herausragendes und unglaubliches Basketballspiel steht“.

Tröster-Truppe gewinnt Derby in Bamberg

breitenguessbachDer TSV Tröster Breitengüßbach gewinnt das Derby in der 1. Regionalliga Südost beim TTL Basketball Bamberg in der Graf-Stauffenberg-Schule nach toller Aufholjagd mit 84:81. 

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hapa Ansbach Piranhas verlieren „kleines“ Mittelfranken- Derby

Im kleinen Mittelfranken- Derby gegen die Longhorns aus Herzogenaurach galt es für die Mannschaft von Trainer Martin Ides, nach den letzten unglücklichen Niederlagen, den Anschluss an die obere Tabellenhälfte in einer ausgeglichen Regionalliga Südost nicht zu verlieren.

Durch gute Verteidigungsarbeit auf beiden Seiten kommen beide Teams zu Beginn des Spiels kaum zu Punkten und sind vor allem auf Würfe von außen angewiesen. Walter Simon und Christian Imberi erzielen alle 14 Punkte für Ansbach im ersten Spielabschnitt und sorgen so für eine 14:11 Führung zur ersten Viertelpause. Bis zur 5. Minute im 2. Viertel (16:20) wird es dauern, bis sich David Kurpiela per Dreier neben den beiden Routiniers in die Punkteliste eintragen kann. Durch einen 10:4- Lauf in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit geht Herzogenaurach, in einer punktearmen 1. Halbzeit, mit einer zwei Punkte Führung in die Halbzeit (26:24).

Herzogenaurach kommt nach der Pause gut ins Spiel und kann sich durch eine bessere Wurfquote mit zehn schnellen Punkten in den ersten paar Minuten auf 36:29 absetzen. Ansbach findet in der 2. Halbzeit keinen offensiven Rhythmus, während sich das Team von Trainer Nikola Jocic immer weiter absetzen kann (25:14 3. Viertel). Ansbach kann sich in den letzten Minuten nicht mehr in Schlagdistanz bringen und muss so am Ende eine harte 70:55- Niederlage hinnehmen.

                                                                                                                                                                                                                 

Wichtiger Sieg für Fireballs

Durch einen 85:82 Erfolg im Kellerduell der Regionalliga Süd, verschaffen sich Bad Aiblings Basketballer etwas Luft im Abstiegskampf. 

 

Zum 11. Spieltag empfingen die Fireballs Bad Aibling am Samstag den TV Goldbach zum Duell der Aufsteiger. Für beide Mannschaften zählte dabei nur ein Sieg, da sie vor der Partie den vorletzten bzw. letzten Platz in der Tabelle belegten. Vor rund 250 Zuschauern im gut gefüllten Firedome zeigten die Hausherren von Beginn an eine engagierte Leistung. Vor allem Mio Mirceta verhalf den Gastgebern mit vielen erfolgreichen Distanzwürfen zu einem guten Start in die Partie. Das erste Viertel ging mit 23:20 an den TBA. Der gefürchtete zweite Spielabschnitt, welcher bisher immer das Problemviertel der Aiblinger darstellte, sollte sich an diesem Tag als spielentscheidend erweisen. Nachdem Goldbachs Topscorer Pereira früh mit drei Fouls auf der Bank Platz nehmen musste, rissen die Fireballs das Spielgeschehen an sich und erarbeiteten sich eine zwischenzeitlich komfortable 16-Punkte-Führung. Vor allem das Trio Wießnet, Bradaric und Marco Hack-Vazquez war zu diesem Zeitpunkt kaum zu bremsen. Lediglich eine kurze Unaufmerksamkeit zum Ende des Viertels kostete der Heimmannschaft die höchste Pausenführung der Saison. Halbzeitstand 50:37. Die zweite Halbzeit sollte dann vor allem von großem Kampf geprägt sein. Die Gäste fanden deutlich besser ins Spiel und da sich Bad Aibling immer mehr in Einzelaktionen verrannte, schmolz die Führung zum Ende des dritten Spielabschnitts auf acht Punkte. Tadas Jagela, Goldbachs Scharfschütze, brachte die Gäste circa fünf Minuten vor Ende bis auf einen Punkt heran. Der TBA konnte in dieser Phase lediglich durch starke Defensive dagegen halten. So kam Goldbach zwar heran, konnte aber nie vorbeiziehen. Am Ende schaukelten die Fireballs das Spiel trotz einiger Schwächephasen nach Hause.

 

„Das war heute ein ganz wichtiger Sieg. Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit ein hervorragendes Spiel gemacht. Im Gegensatz zur Vorwoche konnten wir heute auch unsere freien Würfe verwerten. Wenn wir weiter so spielen, sehe ich in der Rückrunde weiterhin Potenzial zur Verbesserung der Mannschaft. Allerdings dürfen wir uns dann nicht solche offensiven Aussetzer wie in Halbzeit zwei leisten.“, so Coach Guggenhuber.

 

Durch diesen Sieg klettern die Fireballs auf Rang 11 der Tabelle und ziehen somit wieder an Lokalrivale Rosenheim sowie Jena vorbei. Der Abstand zu Goldbach beträgt nun vorerst beruhigende vier Punkte. Gegen alle drei Mannschaften hat man außerdem den direkten Vergleich gewonnen. Für die Mannschaft um Kapitän Bradaric stehen nun noch zwei schwere Spiele zum Ende der Hinrunde an. Kommende Woche gastiert man beim VFL Treuchtlingen, ehe eine Woche später die Baskets Vilsbiburg in die Kurstadt kommen

 

Auswärtssieg in Jena

Am elften Spieltag (01.12.18) der Regionalligasaison 18/19 ging es für die OSB Hellenen München zu Science City Jena 2. Jena ging in das Spiel mit drei Siegen und sieben Niederlagen. Die OSB Hellenen hatten nach dem letzten Heimspielsieg fünf Siege und fünf Niederlagen.

1. Viertel

Im ersten Viertel legten die Hellenen einen sehr guten Start auf. Zur fünften Spielminute stand es 1:11 für die OSB Hellenen. Jedoch wachten die Gastgeber dann auf und kamen zum Viertelende auf 16:18 ran.

2. Viertel

Im zweiten Viertel zeigten die Hellenen Jungs wieder was sie draufhaben. Im zweiten Viertel versenkten sie sechs dreier davon vier von Omari Knox. OSB Hellenen hat das Viertel mit 14:26 gewonnen und somit ging es mit 30:44 für die Hellenen in die Halbzeitpause.

3. Viertel

Im dritten Viertel hatten die Spieler von Jena einen besseren Start. Zur 25. Spielminute konnten sie durch einen 13:5 run auf 43:49 aufholen. Aber die Hellenen Jungs kamen durch druck in der defense und elf Punkten in den letzten fünf Minuten des dritten Viertels auf 51:60 zum Viertelende.

4. Viertel

Im letzten Viertel ging der Kampf um den Sieg weiter. Jena traf fünf dreier. Aber auch die Hellenen Jungs kämpften und holten den Auswärtssieg mit 71:75 nach Hause.

Topscorer OSB Hellenen: O. Knox (27 Pkt.), O. Gonzalez (16 Pkt.), I. Vasileiadis (10 Pkt.)
Topscorer Science City Jena: V. Radojicic (18 Pkt.), D. Shusel (18 Pkt.), M. Jostmann (7 Pkt.)

Misel Lazarevic:

„Wenn man gegen ein Farmteam spielt, gibt es keine Möglichkeit sich auf das Spiel optimal vorzubereiten. Aus dem einfachen Grund, weil ein unbekannter Kader kommen wird. Die Tatsache, dass sie mit einem kompletten Kader auftraten, einschließlich des absoluten Anführers Vuk Radojicic, hat uns sicherlich nicht in die Karten gespielt. Ein akzentuiertes und aggressives Spiel mit viel Kontakt verlange volle Konzentration für die Kontrolle über den Rhythmus des Spiels. Aber wir haben diese Aufgabe gut gemeistert. Der einzige Nachteil war gegen Ende des Spiels, als wir keine Möglichkeit hatten einzelne Spieler einzusetzen. Ich denke, dass wir heute besser gespielt haben und den Sieg verdient haben.“

SBR-Basketballer mit bitterer Niederlage gegen Vilsbiburg

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Ausfälle von Schlüsselspielern konnten nicht kompensiert werden

Die Befürchtungen im Vorfeld der Partie der Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim gegen Vilsbiburg haben sich am vergangenen Samstag bewahrheitet: Das Team von Coach Bob Miller konnte auch mit Unterstützung des heimischen Publikums die Ausfälle von zwei Schlüsselspielern nicht kompensieren und musste so eine bittere 67:75-Niederlage einstecken, die nach dem gleichzeitigen Sieg vom Tabellennachbarn Bad Aibling gegen Goldbach einen Rückfall auf den vorletzten Tabellenplatz bedeutet.

Im ersten Viertel präsentierten sich die ersatzgeschwächten Rosenheimer wie fast immer ordentlich und konnten dieses folgerichtig noch mit 23:17 für sich entscheiden. Danach brachen die Hausherren aber völlig ein und gaben den zweiten Spielabschnitt bereits vorentscheidend mit 12:27 an die Gäste ab. Dabei wurde vor allem der verletzte etatmäßige Aufbauspieler Shkelzen Bekteshi schmerzlich vermisst: Zwar mühte sich Kapitän Jguwon Hogges wie immer redlich, sein Team zu führen, bekam aber diesmal vor allem aus den Reihen der erfahreneren Mitspieler kaum Unterstützung. Osvaldas Gaizauskas erwischte einen rabenschwarzen Tag und auch Breitfeld, Malpede oder Schulezko präsentierten sich nicht in der Form, dass sie die Ausfälle von Bekteshi und Raab kompensieren konnten. Resultat waren viele einfache Fehler und eine schwache Verteidigung, die vor allem die Gäste-Topscorer Michael Mayer und Grant Lee Corsi, die zusammen weit über die Hälfte der Vilsbiburger Punkte erzielten, nicht in den Griff bekam. So konnten die Grünweißen den Rückstand auch in der zweiten Halbzeit nie auf weniger als sieben Zähler verkürzen, auch weil die Trefferquote von außen, besonders von jenseits der Dreipunkte-Linie, äußerst dürftig ausfiel. Da half es auch nichts, dass die „Nachrücker“ von der Bank wieder eine solide Leistung zeigten und sich allen voran Center Varfie Kromah für weitere Aufgaben empfahl, indem er gegen die reboundstarken Gäste nicht nur überlegt verteidigte und 12 Abpraller sicherte, sondern nebenbei auch noch acht Punkte für sein Team beisteuerte. So bleibt für die Miller-Schützlinge am Ende die altbekannte Erkenntnis, dass Siege in dieser Saison nur möglich sind, wenn wirklich alle Akteure an der oberen Leistungsgrenze agieren, zumal wenn man nicht in Bestbesetzung antreten kann.

Für den SBR spielten Breitfeld, Hogges (20 Punkte), Nsingi, Brosig (10), März (3), Schulezko (5), Gaizauskas (9), Laubert (7), Malpede (5) und Kromah (8/12 Rebounds).

 

MURMELTIER GRÜSST DIE TROPICS WÖCHENTLICH – GELBHEMDEN SIEGEN ERNEUT KNAPp

Oberhaching neuEs wurde wie erwartet das schwere Spiel für die Oberhachinger Basketballer. Aufgrund von Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen war unter der Woche kein geregelter Trainingsbetrieb möglich. Zudem fehlten neben Chris Hustert auch die beiden Doppellizenzspieler Philipp Bode und Jakob Stolte, die zeitgleich mit Jahn München in der NBBL im Einsatz waren. Mit einer kurzen Rotation tat man sich über das ganze Spiel sehr schwer gegen ein starkes Gästeteam. Die fehlende Abstimmung war der Mannschaft um Kapitän Moritz Wohlers, sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung anzumerken.

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