NINERS Chemnitz 2 überrollen Gastgeber Leipzig – deutlicher 97:63-Auswärtssieg!
Auch vor heimischer Kulisse kann SV Automation 61 Leipzig die Chemnitzer nicht stoppen. Mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung sichern sich die NINERS einen souveränen Erfolg.
Leipzig. Ein Basketballabend zum Vergessen für SV Automation 61 Leipzig: Vor heimischem Publikum musste sich die Mannschaft den stark aufspielenden NINERS Chemnitz 2 deutlich mit 63:97 geschlagen geben. Die Gäste aus Chemnitz bestimmten von Beginn an das Geschehen, ließen keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen und belohnten sich am Ende mit einem auch in dieser Höhe verdienten Auswärtssieg.
Chemnitz übernimmt von Beginn an das Kommando
Schon nach dem Sprungball machten die Gäste deutlich, dass sie die Punkte unbedingt mit nach Hause nehmen wollten. Die NINERS fanden schnell ihren Rhythmus und setzten Leipzig früh unter Druck. Bereits im ersten Viertel erspielten sie sich einen komfortablen Vorsprung. Besonders Anton Bock erwischte einen starken Start und steuerte zwölf Punkte zum erfolgreichen Auftakt bei. Mit 20:11 ging der erste Spielabschnitt an Chemnitz.
Auch im zweiten Viertel änderte sich das Bild kaum. Die Gastgeber aus Leipzig versuchten zwar, dagegenzuhalten, fanden jedoch nur selten ein wirksames Mittel gegen die konzentrierte Offensive der Gäste. Gabriel Jabari Ehirehmen Kwasnik und Lukas Schuster erzielten jeweils sechs Punkte und trugen dazu bei, dass Chemnitz den Vorsprung weiter ausbauen konnte. Mit einem 41:27 ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Leipzig findet kein Mittel gegen die Gäste
Nach dem Seitenwechsel hofften die Leipziger Zuschauer auf eine Aufholjagd ihrer Mannschaft. Doch die NINERS machten ihnen schnell einen Strich durch die Rechnung. Mit hohem Tempo, konsequenten Abschlüssen und einer geschlossenen Mannschaftsleistung kontrollierten die Chemnitzer weiterhin die Partie.
Nino Hadlich setzte dabei wichtige Akzente und erzielte sieben Punkte im dritten Viertel. Besonders seine Treffer aus der Distanz sorgten dafür, dass Leipzig den Anschluss endgültig zu verlieren drohte. Auch diesen Spielabschnitt entschieden die Gäste mit 20:12 für sich. Beim Zwischenstand von 58:39 war die Begegnung bereits weitgehend vorentschieden.
Furioses Schlussviertel macht den Auswärtssieg perfekt
Im letzten Viertel drehten die NINERS noch einmal richtig auf. Anstatt den deutlichen Vorsprung lediglich zu verwalten, legten sie offensiv einen beeindruckenden Schlussspurt hin. Mit sage und schreibe 36 Punkten im letzten Spielabschnitt zeigten die Chemnitzer ihre ganze Offensivstärke.
Besonders Felipe Kindling lief zur Höchstform auf. Mit 13 Punkten war er der herausragende Akteur des Schlussviertels. Zwei beeindruckende Punkteserien sorgten dafür, dass der Vorsprung immer weiter anwuchs: Zunächst ein 12:2-Lauf, später ein weiterer 10:3-Lauf. Leipzig hatte dem Angriffswirbel der Gäste kaum noch etwas entgegenzusetzen.
Zwar erzielten die Gastgeber im letzten Viertel noch 24 Punkte, doch die Chemnitzer ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Am Ende leuchtete ein deutliches 97:63 auf der Anzeigetafel.
Geschlossene Mannschaftsleistung als Schlüssel zum Erfolg
Ein Blick auf die Viertelergebnisse zeigt die klare Überlegenheit der Gäste: 20:11, 21:16, 20:12 und 36:24 aus Sicht der NINERS. Chemnitz gewann jeden einzelnen Spielabschnitt und überzeugte dabei sowohl offensiv als auch durch seine Konstanz.
Auf Leipziger Seite konnten unter anderem Johann Tölle, Daniel Heppt, Arne Makowka und Emil Engel einzelne Akzente setzen. Für eine echte Wende reichte es jedoch nicht. Die Gäste waren an diesem Abend einfach zu treffsicher und nutzten ihre Chancen konsequenter.
Fazit: Ein Ausrufezeichen in fremder Halle!
Die NINERS Chemnitz 2 lieferten in Leipzig eine überzeugende Vorstellung ab und nahmen völlig verdient beide Punkte mit nach Hause. Besonders das starke Schlussviertel mit 36 erzielten Punkten unterstrich die offensive Qualität der Mannschaft.
Für SV Automation 61 Leipzig bleibt dagegen die Erkenntnis, dass gegen diese Chemnitzer an diesem Abend wenig auszurichten war. Die NINERS feierten einen überzeugenden 97:63-Auswärtssieg – und setzten damit ein deutliches Ausrufezeichen!



