Zum Start der Viertelfinalserie lieferten sich die Ansbacher Piranhas und die TSV-Basketballer in der vollbesetzten Weinberghalle ein intensives Duell mit lautstarker Kulisse und engem Spielverlauf. Die Rieser überzeugten lange, mussten sich nach umkämpften 40 Minuten aber knapp mit 64:69 geschlagen geben.
Ohne Allrounder Julius Kluger, der sich unter der Woche einen Kreuzbandriss zuzog, trat Nördlingen die Reise zum Derby an. Trotz der Außenseiterrolle präsentierte sich das Team von Beginn an entschlossen. Robin Seeberger sorgte nach Anspiel von Benedikt Schwatrzenberger für die ersten Punkte, Eichler traf aus der Distanz. Kristian Ortelli dominierte am offensiven Brett, sammelte zehn Rebounds und ermöglichte zahlreiche zweite Chancen. Ein Dreier von Schwarzenberger brachte die 18:17-Führung nach dem ersten Abschnitt.
Im zweiten Viertel kontrollierten die Gäste das Geschehen. Eichler traf weiter sicher von außen, während die Verteidigung Ballgewinne erzwang. Ajtony Imreh setzte mit Lukas Hahn und Thomas Hirsch frische Impulse. Der Lohn war eine 36:31-Pausenführung.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Ansbach den Druck und drehte Schritt für Schritt die Partie. Zwar stemmten sich Seeberger, Delage und Eichler gegen den Lauf und bauten kurzzeitig auf 40:33 aus, doch Christian Imberi glich aus, ehe die Gastgeber mit 48:45 ins Schlussviertel gingen.
Dort spielte der Favorit seine Routine aus. Kuripela stellte auf 53:45, später wuchs der Abstand auf zehn Punkte. Nördlingen kämpfte sich durch Dreier von Bene Schwarzenberger und Punkte von Ortelli an der Linie noch einmal heran. Auch Leo Schwazenberger traf in der Schlussphase von außen, doch Ansbach blieb an der Freiwurflinie souverän und brachte den Vorsprung ins Ziel.
Trotz der Niederlage unterstrichen die Rieser mit Ortellis 17 Punkten und zehn Rebounds sowie Eichlers 14 Zählern ihre Wettbewerbsfähigkeit. Nun entscheidet sich am Samstag in der Hermann-Kessler-Halle alles – nur ein Sieg hält die Saison am Leben.
(MS)



