Im zweiten Spiel der Viertelfinalserie gegen die BAURADO UniRiesen Leipzig ist der TSV Tröster Breitengüßbach am Samstag um 16 Uhr in Leipzig gefordert.
Nach dem hart erkämpften, aber völlig verdienten 67:52-Heimsieg am vergangenen Samstag im ersten Spiel der Playoffs, möchte der TSV Tröster Breitengüßbach am kommenden Wochenende gleich nachlegen. Gegen die Überraschungsmannschaft der bisherigen Regionalliga-Saison wird dies allerdings erneut kein Selbstläufer. Auch wenn beide Teams bereits drei Mal in dieser Saison gegeneinander spielten und am Ende jeder Begegnung der Sieger aus Breitengüßbach kam, wird die Truppe von Headcoach Mark Völkl den Gegner aus Sachen keinesfalls unterschätzen und das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Partie am Sonntag fängt schließlich wieder bei 0:0 an und Siege aus der Vergangenheit sind nichts mehr wert.
Die Gelbschwarzen möchten am kommenden Samstag zeigen, dass sie heiß auf das Spiel sind und unbedingt gleich den ersten Matchball für den Einzug ins Halbfinale nutzen wollen. Man will sich auf die eigenen Stärken konzentrieren und versuchen Leipzig sein Spiel aufzudrücken. Wichtig wird es für Breitengüßbach sein, mit viel Physis und Intensität zu agieren, damit man den UniRiesen wenig Platz zur Entfaltung gibt. Offensiv wird es darauf ankommen, an die gezeigten Leistungen aus den letzten Spielen anzuknüpfen. Der Ball wurde phasenweise sehr gut bewegt und mit einem Extrapass der freie Mitspieler am Brett oder an der Dreierlinie gefunden. Lediglich an der hohen Zahl von Ballverlusten und der etwas schwächeren Wurfquote gilt es im Vergleich zum letzten Freitag etwas zu arbeiten. So gestattete man dem Gegner phasenweise relativ einfache Fastbreakpunkte, die das Spiel nochmals unnötig spannend machten. In der Verteidigung sollten die Oberfranken erneut besonders auf Dalchau, M. Radestock und Siegert aufpassen. Diese drei Spieler stechen aus der homogenen Leipziger Mannschaft, in der zusätzlich noch Wafa, Perez Neto und Hahn zu überzeugen wissen, heraus. Gelingt es offensiv schnell einen Rhythmus zu finden und defensiv ähnlich kompakt und hart zu verteidigen, wie in der bisherigen Saison, hat man eine gute Ausgangslage für den zweiten Sieg und dem gleichzeitig bedeutenden Seriengewinn. Headcoach Völkl hofft, dass der ein oder andere Spieler, der am Freitagabend nicht mit dabei war, wieder fit und einsatzbereit ist.
Breitengüßbach: Bauer, Dippold, Jebens, Klaus, Lorber, Nieslon, Rümer, Sauer, M. Stephan, C. Stephan, N. Stephan, Trummeter



