Es wird ernst für die Baskets
Eine sehr lange Saison neigt sich dem Ende entgegen. Der Ausgang ist nach wie vor ungewiss. Am Samstagabend steht das erste Spiel der K.o.-Runde der Playdowns in der ersten Regionalliga an. Für die Aschaffenburg Baskets startet die Best-of-Three-Serie mit einem Auswärtsspiel bei den Dresden Titans II.
Dass sich die Dresden Titans überhaupt in den Playdowns wiederfinden, ist nach deren Saisonverlauf unüblich. Lange Zeit rangierten sie auf den Playoff-Plätzen drei und vier. Erst in den letzten vier Spielen brachen sie vollständig ein. Am Ende landeten sie auf dem fünften Rang. In ihrer Zwischenrundengruppe drehten das Team rund um Max von der Wippel dann wieder auf. Alle ihre vier Zwischenrundenpartien gewannen die Sachsen. In drei der Begegnungen erzielten sie mehr als 85 Punkte. Alles andere als eine leichte Aufgabe für die Mannschaft von Jerome Schaefer. Aber immerhin konnte im letzten Spiel der Zwischenrunde der erste Sieg seit November gefeiert werden.
Kennen Dresden gut
Trainer Schaefer gibt sich zum Start in die K.o.-Phase optimistisch: „Wir kennen die Dresdener gut und wissen, dass wir krasser Außenseiter sind. Aber die Rolle steht uns ganz gut, und wir wollen alles dafür tun, die Überraschung zu schaffen". Das Eröffnungsspiel der Saison verloren sie mit knappen drei Punkten 74:77. Ob der Knoten gegen Neustadt wirklich geplatzt ist, wird sich dabei am Samstag in Dresden zeigen.
Kaum Ausfälle
Dabei reisen die Goldbacher Korbjäger mit beinahe voller Manpower in die sächsische Landeshauptstadt. Lediglich Jeremie Okitasumbu, einer der beiden verbleibenden Center, fällt für die Partie aus. „Sicherlich wird es ein Faktor werden, wie wir die lange Anreise wegstecken, aber wir reisen mit dem Willen an, den Sieg aus Dresden zu klauen“, so Trainer Schaefer.
Neuer Modus für mehr Spannung
Der neue Modus setzt dabei auf Spannung. Alle folgenden Runden finden im Best-of-Three-Modus statt. Der Gewinner der Serie verbleibt in der Liga und hat den Abstieg abgewandt. Nur wer alle drei folgenden Serien verliert, soll laut dem neuen System absteigen. Es ist sicherlich spannend zu sehen, wie die Mannschaften mit dem steigenden Druck in den Partien umgehen werden. Ob die Baskets der Situation gewachsen sind, wird sich das erste Mal am Samstagabend in Dresden zeigen.
Main Echo, Alexander Rippberger



