Nach der Niederlage zum Start der Best-of-Three-Serie gegen die Dresden Titans II wollen sich die Aschaffenburg Baskets revanchieren. Zum Ende der Begegnung wurde es in Dresden ziemlich hitzig – vielleicht eine Motivationshilfe für die Aschaffenburger?
Trainer Jerome Schaefer wollte seine Spieler vor der ersten K.o.-Runden-Begegnung mit einem Vergleich zu einem 100-Meter Sprint einschwören. Um das Rennen gewinnen zu können, ist ein starker Start notwendig. In der sächsischen Landeshauptstadt dann aber der Super-Gau zum Start. Bleibt man in dem Bild, verpassten die Baskets ihren Start um zwei Sekunden. In Spielzeit umgerechnet schlug sich das in einem 0:16 Lauf innerhalb der ersten sechs Minuten nieder. „Wir schlagen uns leider diese Saison zu oft selbst“, resümierte Schaefer nach der Partie. Gleichzeitig haben sich nach den Startschwierigkeiten gezeigt, dass man sie nicht ganz abschreiben darf.
Taktisch cleverer sein, Freiwürfe verbessern
Gerade um die Leistungsträger der Dresdner müssen sich die Aschaffenburger besser kümmern. Im ersten Spiel war zu Beginn des Spiels besonders Malte Silbermann zu häufig frei und konnte so seinen starken Dreier häufig verwandeln. Zudem wird es wie oft in der Saison darauf ankommen, wie sicher sich die Baskets an der Freiwurflinie präsentieren. In Dresden ließ man 15 vermeintlich freie Punkte von der Linie liegen.
Um Dresden in ein drittes Spiel zu zwingen, ist ein Sieg am Samstagabend um 20 Uhr Pflicht. In der Goldbacher TV-Halle wird man die Startblöcke schonmal anrauen, die Lichtschranke testen und die Startpistole laden. Einen erneuten Fehlstart dürfen sich Kröner, Obanor und Co. nicht leisten, wenn sie die erste Serie am Leben halten möchten.
Main Echo, Alex Rippberger



