Longhorns vergeben Auswärtssieg beim Schlusslicht

Longhorns vergeben Auswärtssieg beim Schlusslicht

Die Longhorns Herzogenaurach haben am Samstagnachmittag eine überraschende Niederlage hinnehmen müssen. Beim Tabellenletzten MTSV Schwabing 2 unterlag das Team am 10. Januar 2026 um 15 Uhr trotz zwischenzeitlicher Führung mit 73:82. Ausschlaggebend war ein schwaches Schlussviertel, in dem den Gästen offensiv kaum noch etwas gelang.

Dabei begann die Partie zunächst ausgeglichen. Nach vier Minuten stand es 6:6, ehe Schwabing das Kommando übernahm. Die Gastgeber nutzten Unsicherheiten der Longhorns konsequent aus und setzten sich bis zum Ende des ersten Viertels auf 22:12 ab.

Im zweiten Abschnitt zeigte Herzogenaurach jedoch eine starke Reaktion. Angeführt von Topscorer Matthias Schlindwein, der allein in diesem Viertel 13 Punkte erzielte, kämpften sich die Longhorns Punkt um Punkt heran. In der vierten Minute fiel der Ausgleich zum 25:25, kurz darauf brachte Schlindwein sein Team mit einem Dreier erstmals in Führung (28:25). Bis zur Halbzeit blieb die Partie intensiv und umkämpft, mit dem besseren Ende für die Gäste, die eine knappe 38:35-Führung mit in die Pause nahmen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen. Im dritten Viertel konnten die Longhorns ihre Führung zwar über die gesamten zehn Minuten verteidigen, sich aber nicht entscheidend absetzen. Schwabing kam mehrfach bis auf einen Punkt heran, doch Herzogenaurach behauptete den Vorsprung und baute ihn leicht aus. Nach 30 Minuten stand es 61:55 für die Gäste.

Mit einer Sechs-Punkte-Führung ging es ins Schlussviertel – doch dort kippte die Partie. Bis zur fünften Minute blieb das Spiel ausgeglichen, ehe Schwabing in der sechsten Minute aufschloss und 3:44 Minuten vor dem Ende mit 69:68 erneut in Führung ging. Ab diesem Zeitpunkt lief bei den Longhorns kaum noch etwas zusammen. Während Schwabing in der Crunchtime noch 13 Punkte nachlegte, gelangen Herzogenaurach lediglich fünf Zähler.

Statistisch zeigte sich ein ausgeglichenes Bild: Die Longhorns trafen sieben Dreier (Schwabing vier), während die Gastgeber vor allem an der Freiwurflinie überzeugten (22 Treffer bei 28 Versuchen). Insgesamt wechselte die Führung viermal, die höchste Führung lag bei Schwabing bei zehn, bei den Longhorns bei neun Punkten.

Erschwerend kam hinzu, dass Herzogenaurach erneut ersatzgeschwächt antreten musste. Mit Center Tobi Übbing sowie Elliot Bühner und Eric Naumann fehlten gleich drei wichtige Spieler verletzungsbedingt.

Fazit: Ein gebrauchter Samstag für die Longhorns, die sich beim Tabellenletzten durchaus einen Sieg ausgerechnet hatten, am Ende aber vor allem im Schlussviertel die nötige Konsequenz vermissen ließen. Bereits am kommenden Samstag bietet sich die Chance auf Wiedergutmachung – dann auswärts bei SB DJK Rosenheim.

Viertelergebnisse (22:12, 13:26, 20:23, 27:12)

Es spielten für Herzogenaurach:
Schlindwein 23 (3 Dreier), Kaiser 14, Durner 10 (2), Klaußner H. 10 (2), Welke 7, Geus T. 5, Heßeln 4, Geus L., Klaußner P., Schorner und Starchikov.

(JM)

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