Bittere Last-Second-Niederlage:Longhorns unterliegen Chiemgau Panthers

Bittere Last-Second-Niederlage:Longhorns unterliegen Chiemgau Panthers

Viertelergebnisse 20:23, 11:23, 18:6, 13:13

Dramatischer hätte ein Basketballabend in der 2. Regionalliga Süd kaum verlaufen können: Die Longhorns Herzogenaurach mussten sich am Samstag, den 11. April 2026, in der Sporthalle des Gymnasiums den Chiemgau Panthers aus Traunstein denkbar knapp mit 62:65 geschlagen geben – entschieden durch einen Dreier mit der Schlusssirene.

Ausgeglichenes erstes Viertel mit erstem Lauf der Gäste

Die Partie begann auf Augenhöhe. Die Longhorns erwischten durch schnelle Punkte von Liam Welke den besseren Start und führten nach eineinhalb Minuten mit 6:3. Doch die Gäste aus Traunstein konterten prompt: Ein Dreier leitete einen 2:11-Lauf ein, der die Panthers nach gut dreieinhalb Minuten mit 14:8 in Front brachte. In der Folge stabilisierten sich die Hausherren wieder, doch das Viertel ging mit 20:23 an die Gäste.

Chiemgau dominiert vor der Pause

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich zunächst ein zähes Spiel mit wenigen Punkten – nach vier Minuten stand es erst 22:26. Dann jedoch übernahmen die Panthers zunehmend die Kontrolle. Mit konsequenter Offensive und stabiler Defensive setzten sie sich in den verbleibenden sechs Minuten deutlich ab. Ein 20:9-Lauf brachte ihnen eine komfortable 46:31-Halbzeitführung ein – die Partie schien früh entschieden.

Aufholjagd der Longhorns begeistert die Zuschauer

Doch die Longhorns gaben sich vor rund 120 Zuschauern nicht auf. Angetrieben von der lautstarken Unterstützung starteten sie im dritten Viertel eine beeindruckende Aufholjagd. Vor allem die Defensive war nun der Schlüssel: Über fünfeinhalb Minuten ließen die Gastgeber keinen einzigen Punkt der Panthers zu. Stück für Stück schmolz der Rückstand, und eine Minute vor Viertelende waren die Longhorns bis auf einen Zähler dran (49:50). Zwar punkteten die Gäste im letzten Angriff noch einmal, doch beim Stand von 49:52 war das Spiel wieder völlig offen.

Krimi im Schlussviertel – und ein bitteres Ende

Das letzte Viertel entwickelte sich zu einem echten Nervenkrimi. Beide Teams kämpften um jeden Ball, kein Punkt wurde hergeschenkt. Nach sechs Minuten brachte Matthias Schlindwein die Longhorns per Freiwürfe mit 59:58 erstmals seit der Anfangsphase wieder in Führung.

In der Schlussphase wechselte die Führung mehrfach. 2:22 Minuten vor dem Ende stand es 61:62. Es folgten über zwei Minuten ohne Korberfolg auf beiden Seiten. Zehn Sekunden vor Schluss wurde Tobias Übbing gefoult: Den ersten Freiwurf vergab er, den zweiten verwandelte er zum 62:62-Ausgleich.

Alles deutete auf Verlängerung hin – doch die Panthers hatten das letzte Wort. Nach einer Auszeit und Einwurf verblieben sieben Sekunden auf der Uhr. Christopher Roll zog von der Seitenlinie ab und traf mit der Schlusssirene per Dreier über das Brett – der umjubelte 65:62-Sieg für die Gäste.

Fazit und Ausblick

Eine Niederlage, die schmerzt: Nach großem Kampf und beeindruckender Aufholjagd stehen die Longhorns am Ende mit leeren Händen da. Dennoch zeigte das Team Moral und bewies, dass es im Abstiegskampf mithalten kann.

Nun kommt es auf die letzten beiden Saisonspiele an: Am kommenden Samstag geht es auswärts zum TSV Weilheim, bevor am 25. April das entscheidende Heimspiel gegen MTSV Schwabing ansteht – beide Gegner direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Es spielten für die Longhorns 

Schlindwein 17 (2 Dreier), Reile 11 (1), Welke 11, Kaiser 10, Übbing 9, Klaußner P. 3 (1), Klaußer H., Geus T., Naumann, Schorner

(JM)

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Spannung bis zum Schluß

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