Trotz starker Defense: BAURADO UniRiesen verlieren in Breitengüßbach

Trotz starker Defense: BAURADO UniRiesen verlieren in Breitengüßbach

Dank einer starken Defense konnten sie lange Zeit mit dem Favoriten mithalten. Am Ende stand dann aber doch die zweite Niederlage in Folge: Die BAURADO UniRiesen Leipzig mussten sich in der 1. Regionalliga Südost beim TSV Tröster Breitengüßbach mit 58:69 (11:19, 20:18, 9:13, 18:19) geschlagen geben. Dabei haderten die Leipziger, die ohne Ben Nötzel auskommen mussten, vor allem mit ihrer Offense. Bester UniRiesen-Spieler war Michel Radestock mit 19 Punkten, acht Rebounds und sieben Assists.

„Mit unserer Defense bin ich zufrieden, leider haben wir zu wenig gescort“, erklärte Head Coach Darren Stackhouse nach dem Spiel: „Mit 58 eigenen Punkten kann ich mit dem Spiel insgesamt nicht zufrieden sein. Trotzdem war es am Ende die knappste Niederlage gegen Breitengüßbach. Das spricht für uns.“

Starke Defense, Schwächen in der Offense

Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften ein spannendes Duell. Dabei legten die Gastgeber immer wieder einige Punkte vor und die kämpferisch starken UniRiesen legten nach. Erst zum Ende des ersten Viertels konnte sich Breitengüßbach erstmals etwas deutlicher absetzen, als sie mit einem 10:2-Lauf aus einem 9:9 ein 19:11 machten. Schon da war deutlich zu sehen, dass bei den Leipzigern an diesem Abend in der Offense nicht viel zusammenlief.  So gingen sie mit einem Acht-Punkte-Rückstand in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Viertel brachten Kapitän Leander Dalchau und Co. vor allem ihre Defense-Stärken aufs Parkett. Zum Ende der ersten Halbzeit  konnten sie den Rückstand dank eines 6:0-Laufs zwischenzeitlich sogar auf vier Punkte verkürzen (25:29). Auch wenn dieser in den Schlusssekunden des zweiten Viertels wieder auf sechs Zähler anwuchs, waren die UniRiesen beim Stand von 31:37 zur Halbzeit wieder voll im Spiel.

Schwache Freiwurf-Quote

Zu Beginn der zweiten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften eine echte Defense-Challenge. In den ersten fast drei Minuten hielten die UniRiesen ihren Korb sauber. Das Problem: In den ersten knapp neun Minuten des Viertels gelangen ihnen selbst gerade einmal vier Punkte, während die favorisierten Gastgeber in der zweiten Hälfte des Viertels ihre Treffsicherheit wiederfanden. Mit einem 2:13-Lauf aus Leipziger Sicht wuchs der Rückstand wieder deutlich an (35:50). Doch die Gäste gaben weiterhin keinen Ball verloren und kämpften sich bis zur letzten Viertelpause wieder auf 40:50 heran. Diesen Rückstand konnten die Leipziger im letzten Viertel nicht mehr aufholen. Stattdessen lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Am Ende stand für die UniRiesen eine 58:69-Niederlage. Spielentscheidend war dabei die schwache Wurfausbeute bei den Leipzigern. Von 63 Versuchen aus dem Feld, fanden nur 22 den Weg ins Ziel. Dazu kam eine schwache Quote bei den Freiwürfen von nur 36 Prozent (5/14).

Weiter geht es für die BAURADO UniRiesen am Samstag (7. November, Tip-off: 14 Uhr) mit einem Heimspiel. Zum Abschluss der Hinrunde empfangen die Leipziger in der heimischen Sporthalle Brüderstraße den Tabellenvorletzten TTL Basket Bamberg.

Für die BAURADO UnRiesen spielten: Michel Radestock (19 Punkte), Abdul Wafa (12), Fabian Hahn (10), Mika Siegert (6), Sven Papenfuß (4), Noah Spindler (3), Niklas Radestock (3), Leander Dalchau (1), Jacques Achard, Amir Abbou, Avin Tepeli.

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