Spielberichte

Chemnitzer Regionalliga unterliegt bei Jahn München

Es war ein attraktives Basketballspiel - ein sehr hohes Tempo, eine hohe Intensität und so einige Highlights und viel Spannung. Genau das was ich der Basketballfan wünscht – ein schönes Spiel für die Zuschauer. Doch genau die fehlten bei dieser Partie. Zum Anwurf 19 Uhr hatten sich handverlesene 5 Zuschauer (davon 2 aus Chemnitz) in der Vereinshalle des TS Jahn München eingefunden.

 

Im ersten Viertel ging es gleich intensiv zur Sache. Beide Teams schenkten sich wenig – aber verschenkten einige einfache Würfe. Die Defense war auf beiden Seiten gut aufgestellt und beide Teams versuchten aufs Tempo zu drücken. München führte nach 10 Minuten mit 14:12. Im 2. Viertel blieb es 6 Minuten lang eng. Dann konnten die Müncherinnen enige Fehler der Gäste nutzen und sich mit einem 8:0 Lauf deutlicher absetzen. Beim Chemnitzer Team lief in dieser Phase nicht viel zusammen. Der Ball wollte einfach nicht in den Korb und beim Defensiv-Rebound hatte man große Probleme. Dazu waren mit Reimann und Kluge auch schon 2 Leistungsträgerinnen in Foulproblemen. Das 3. Viertel verlief dann recht ausgeglichen. München hatte den besseren Start und führte schnell mit 13 Punkten. Doch durch gutes Umschaltspiel kam Chemnitz immer wieder zu einfachen Punkten und der Rückstand pendelte sich wieder zwischen 7 und 9 Punkten ein. Beim Stand von 53:44 ging es in den Schlussabschnitt. Auch hier erwischte das Heimteam wieder den besseren Start und führte schnell wieder mit 13 Punkten. Doch angetrieben von Rebekka Kalaydjiev und Jessica Kluge arbeitete sich das Chemnitzer Team Punkt um Punkt zurück in die Partie. 70 Sekunden 75 Sekunden vor dem Ende verkürzte man wieder auf 6 Punkte. Mit einen schnell Ballgewinn hatte man die Chance den Rückstand weiter zu verkürzen. Doch leider vergab man diese Chance. So konnten die Gastgeberinnen den Sieg sichern.

 

Trotz der Niederlage gab es wieder viele positive Aspekte im Chemnitzer Spiel: das Umschaltspiel wird immer besser, defensiv präsentiert man sich immer stabiler und die jungen Spielerinnen finden sich in der Regionalliga immer besser zurecht. Julia Wolfram absolvierte knapp 30 Minuten und kontrollierte den Rebound am eigenen Brett über weite Strecken der Partie.

 

Die kommenden Partien werden die entscheidenden im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga. Die Ausgangslage für das Chemnitzer Team ist nicht schecht. Jetzt heißt es am 17.2. gegen Kemmern nachlegen und den Abstand zu den Abstiegsplätzen auszubauen.

Spielbericht BG Litzendorf - TG WIldcats Würzburg 2

Die BGL-Damen mussten am vergangenen Wochenende die nächste Niederlage hinnehmen. Mit 50:57 unterlagen die Piratinnen zu Hause gegen den Tabellenführer TG Wildcats Würzburg 2.
Dabei war es schon im Vorfeld der Partie chaotisch zugegangen. Aufgrund eines kurzfristig anberaumten „Shootarounds“ für den Brose Bamberg-Gegner in der Euroleague Panathinaikos Athen wurden die Litzendorferinnen aus ihrer Ersatzhalle in Strullendorf verbannt und fanden sich letztlich an noch ungewohnterer Stelle, nämlich in der BasKidhall in der Kornstraße/Bamberg wieder.
Leider schien sich die dadurch entstandene Unruhe direkt auf das Spiel der Gastgeberinnen übertragen zu haben. Gerade offensiv kam kein rechtes Teamplay zustande, die Trefferquote war schwach. Zu allem Überfluss verletzte sich dann auch noch Leistungsträgerin Daniela Vogel gleich zu Beginn am Oberschenkel und konnte von da an nur noch stark gehandicapt weiterspielen. Nach fahrigem Beginn gelang es jedoch durch eine halbwegs stabile Defensive, das erste Viertel ausgeglichen zu gestalten. (14:16)
Im zweiten Abschnitt konnten die zu siebt angetretenen Gäste aus Würzburg sich dann einen kleinen Vorsprung herausspielen, dem die Piratinnen von da an hinterher liefen (Halbzeitstand 26:36).
Als dann im dritten Viertel die einzige „echte“ Centerspielerin Elisa Knoblach mit ihrem fünften Foul (dem ersten von insgesamt drei technischen Fouls, die die Piratinnen kassierten) vom Feld musste, hatten die Wildcats zunehmend Vorteile beim Rebound, die sie geschickt ausnutzten. (32:43 nach dem 3. Viertel)
Im Schlussabschnitt versuchten die BGL-Damen noch einmal alles, um heranzukommen. Hierbei wurden sie jedoch das ein ums andere Mal von den Unparteiischen zurückgepfiffen. Die daraus resultierende Foulverteilung mit 32:18 sowie das Verhältnis der zugesprochenen Freiwürfe (18:45) sorgten auf Litzendorfer Seite zunehmend für Frust, der sich kurz vor Schluss in zwei weiteren technischen Fouls entlud.
Die Gäste ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und konnten sich so -obwohl die Freiwurfquote eher durchschnittlich war (24 von 45)- den knappen 57:50-Sieg sichern.
Punkte für Litzendorf: Goller 15, Duckarm 12, Vogel 10, Ferguson 4, Gehring 3, Dorberth 2, Knoblach 2, Rockmann 2, Malcharczyk, Kestler.

Ein schwarzes Wochenende für Die BG Main Elsava

Die BG startete mit einigen Schwierigkeiten in das erste Spiel des Wochenendes - Das Auswärtsspiel in Kemmern. Das Team aus Kemmern kam gegen die Mann-Mann Verteidigung der BG zu relativ guten Abschlüssen, was ihm eine 19:10 Führung einbrachte. Erschwerend kam der krankheitsbedingte Ausfall der Dreierschützin und Kapitänin Franziska Witzel in der 7. Minute hinzu.

Im zweiten Viertel war die Partie, wie schon im ersten, geprägt von vielen Fouls. Die BG stellte ihre Verteidigung um, so dass einige Steels erzielt werden konnten. Nur der Korberfolg blieb leider aus.

Das Team um Hubert Leipold kämpfte sich im dritten Viertel zurück ins Spiel. Taktische Umstellungen ermöglichten der BG leichte Körbe durch Theresia Witzel, die den Gegner zunehmend beeindruckten und im letzten Viertel die Wende einläuteten. Die BG steckte nicht auf, so dass die letzten 10 Minuten mit 16:18 gewonnen werden konnten.

Trotz dem Endstand von 64:45 geben die letzten Minuten Mut und Hoffnung für das Heimspiel am Sonntag gegen Marktheidenfeld.

Die Regionalliga Basketballer der BG Main Elsava mussten am Sonntagabend die zweite Niederlage an diesem Wochenende einstecken - Im Heimspiel gegen den MTV Marktheidenfeld.

Zu Beginn des Spiels kamen die Gäste besser ins Spiel und zeigten sich äußerst treffsicher. So musste die BG mit einem 23:48 Rückstand in die Halbzeit Pause gehen.

In der zweiten Hälfte nahmen sich die BG Mädels nochmal vor alles zu geben und das Spiel zu drehen. Doch die Marktheidenfelder drehten nochmal auf und verwandelten fast jeden Wurf. Vor allem Barthel E. (28 Punkte) versenkte in dem letzten Viertel insgesamt fünf Dreier.

Die BG musste sich somit leider geschlagen geben. Jetzt heißt es das verlorene Spiel abhacken und weiterkämpfen.

Da war deutlich mehr drin!

muenchen basket 2015So lautet das Resümee von Coach Walton nach dem Spiel seiner Regionalligadamen gegen den TV Marktheidenfeld. Durch die 53:67-Niederlage ist MÜNCHEN BASKET endgültig im Abstiegskampf angekommen.

Sowohl offensiv als auch defensiv waren die Münchnerinnen lange Zeit durchaus auf Augenhöhe mit dem letztjährigem Meister und Pokalsieger. Man hätte also eine wirkliche Chance gehabt die Überraschung zu schaffen.

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Knapper Heimsieg für schwabach

Am Samstag konnte Trainer David Muck zwar nicht auf seinen Co-Trainer zurückgreifen, der selbst in der Bayernliga als Spieler in Augsburg im Einsatz war, dafür aber auf sage und schreibe zehn Spielerinnen. Neben der Rückkehrerin nach langer Verletzungspause Kerstin Clauß, stand endlich wieder Lineke Przybille im Kader. Julia Gentsch noch extra zu erwähnen ist mittlerweile fast überflüssig, da sie wirklich immer zuverlässig in Trainings und Spielen zur Verfügung steht.

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