Ausgezeichnete Teamleistung bringt den Sieg für Nördlingen

TSV Nördlingen – ChemCats Chemnitz 2     69:61noerdlingen tsv

Am vergangenen Wochenende stand für die Regionalligadamen des TSV das erste Spiel im Jahr 2019 auf dem Programm. Mit den Gästen aus Chemnitz hatten die Nördlingerinnen noch eine Rechnung offen, verloren sie in der Hinrunde doch äußerst unglücklich mit nur sechs Punkten. Leider stand Trainer Imre Szittya für das Heimspiel und die geplante Revanche nur ein stark dezimierter Kader zur Verfügung und es musste auf einige Leistungsträgerinnen unter anderem die zwei Topscorerinnen verzichtet werden. Trotz der ungünstigen Ausgangssituation waren die Rieser Mädels fest entschlossen ihre Chancen zu nutzen und den ChemCats nichts zu schenken.

Dass keinerlei Druck auf den Gastgeberinnen lastete sah man schon zu Beginn der Partie. Stephanie Sachnovski zeigte von Minute eins an, dass sie auf Regionalliga-Niveau locker mitspielen kann und bereitete den Chemnitzerinnen immense Probleme. Sie präsentierte eine herausragende Leistung und trug durch ihre energischen Korbaktionen einen sehr wichtigen Teil zur schnellen Führung der Schwaben bei. Dann fing auch noch Katharina Schenk mit ihrer Einwechslung an die Verteidigung der Sachsen zu zerlegen und erhöhte den Vorsprung per Dreier gar auf 21:9 nach dem ersten Viertel.

In Folge fanden auch die Gäste besser ins Spiel und es gelang ihnen öfter ihre Überlegenheit unter den Körben zu nutzen. Doch auch die Rieserinnen hatten an diesem Tag immer eine Antwort. Paula Wittig ließ sich von der Größe der Chemnitzer Centerinnen nicht beeindrucken und setzte sich ein ums andere Mal in Richtung Korb durch. Sehr zur Begeisterung der zahlreichen Zuschauer lieferte sie eine tolle Performance ab und konnte sich immer wieder den Rebound gegen die scheinbar überlegenen Gegnerinnen sichern. Dennoch schmolz die Führung bis zur Halbzeit auf 34:28.

Nach dem Seitenwechsel gewann die Heimmannschaft erneut die Oberhand und konnte sich weiter absetzen. Die erst an diesem Tag 17 Jahre alt gewordene Anna Rappenegger, die zugleich ihr Debüt in der Starting Five gab, ließ im Aufbau kein bisschen nach und bewahrte auch gegen den Druck der Gäste Ruhe und Spielübersicht. Neben einer hervorragenden Defense ihrerseits, mit der sie es den Aufbauspielerinnen der ChemCats nicht leicht machte, traute sie sich auch die Würfe von außen zu nehmen und bewies immer wieder ihre Treffsicherheit. Eine bereits bekannte Schützin im Nördlinger Team feierte ebenfalls an diesem Tag ihren Geburtstag und versenkte zur Feier des Tages einen um den anderen Wurf im Korb der Gäste. So hatte man vor Beginn des letzten Spielabschnitts die Führung wieder auf 56:43 erhöht.

Leider machten es die Nördlingerinnen in den entscheidenden Minuten nochmal spannend. Bis auf fünf Punkte konnten sich die Chemnitzerinnen herankämpfen. Dann konnten Isabella Schenk und Stephanie Sachnovski mit einer intensiven Verteidigung einige Ballgewinne erzielen und die Aufholjagd stoppen. Am Ende gewann man hochverdient und Dank einer tollen Teamleistung mit 69:61 und konnte zurecht stolz auf die Leistung der ganzen Mannschaft sein.

Für Nördlingen spielten: I. Schenk (10), A. Rappenegger (6), L. Mussgnug (14/2 Dreier), P. Wittig (6), S. Keller, M. Modrzik, K. Gerstmeyr (9), K. Schenk (9/1), S. Sachnovski (14/1)

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