Würzburg zeigt die Grenzen auf

Der Tabellenführer aus Würzburg hat das Spitzenspiel der Regionalliga Südost am Samstagabend verdient mit 93:71 für sich entscheiden können. Damit mussten sich die USV VIMODROM Baskets in dieser Saison zum ersten Mal zu Hause geschlagen geben und stehen in der Tabelle auf Platz vier.

Mit viel Energie gingen beide Teams ins Spiel und legten ein hohes Tempo vor. Würzburg versuchte, mit einer Presse Druck auf den Jenaer Aufbau zu machen. Das gelang vor allem deshalb, weil die Gastgeberinnen selbst nicht gut genug verteidigten und immer wieder Würzburger Punkte zuließen. Ein eigentlich ausgeglichenes erster Viertel beendete Würzburg mit einem 6:0 Lauf zur 26:21 Führung.

Im zweiten Spielabschnitt tat sich Jena weiter schwer, die aggressive Würzberger Offensive in den Griff zu bekommen. Viel kleine Fehler in der Eins gegen Eins Verteidigung führten immer wieder zu offenen Würfen für die Gäste. Offensiv war man vornehmlich von außen erfolgreich, Leo Hartmann, Alex Ruppe und Lilly Feistkorn hielten ihr Team zunächst im Spiel. Die letzten zwei Minuten wurden Jena dann wieder zum Verhängnis, ein 9:2 Lauf bescherte dem Team von Dean Jenko die 49:36 Halbzeitführung.

In der Kabine wurde dann an den eigenen Stolz appelliert. Jede Spielerin sollte zunächst einmal die eigene Gegenspielerin in den Griff bekommen und auf Details achten. Offensiv sollte man sich mehr helfen, mehr Bewegung abseits des Balles wurde gefordert.

Das gelang allerdings in den zweiten 20 Minuten nicht. Würzburg konnte immer wieder kleine Fehler in der Jenaer Defensive ausnutzen, bestrafte jede Nachlässigkeit gnadenlos. Auf Jenaer Seite war man nicht in der Lage, das Niveau entscheidend anzuheben und geriet über die Spielzeit immer weiter ins Hintertreffen. Man musste sich eingestehen, dass die Gäste aus Würzburg an diesem Abend mit mehr Energie und mehr Präzision ins Spiel gegangen waren und ihre Tabellenführung verdient verteidigten.

Positiv aus Jenaer Sicht waren sicher die Auftritte von Leoni Hartmann, die alle ihre vier Würfe verwandeln konnte, und Franzi Vogel, die zu einem Dreipunktspiel und einem Dreier kam.

Die Niederlage gegen Würzburg ist sicher kein Weltuntergang. Man sollte aber erkannt haben, wo die Unterschiede lagen und diese in der anstehenden Trainingswoche konzentriert angehen. Am nächsten Sonntag geht es zum letzten Hinrundenspiel nach München und dort wartet ein ähnlich starker Gegner.

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