Chemnitz unterliegt Jahn München

Regio: Cats 2vs TS Jahn München 2 60:77 (35:34)

Gegen den TS Jahn München reichte eine wirklich starke 1. Hälfte nicht. Bis zur Pause konnte man die Gäste in Schach halten, doch im 3. Viertel machte sich individuelle Klasse der Gäste bemerkbar. Im Angriff fehlte mit Neuber-Valdez eine wichtige Option.

Trainer zum Spiel: „Wir haben gut dagegengehalten, besonders in der 1. Halbzeit. München hat uns im Angriff und der Verteidigung immer wieder vor große Aufgaben gestellt. Im 3. Viertel haben wir für 6 Minuten keine Antworten darauf gefunden, das hat dann das Spiel entschieden. Wir hatten zeitweise eine Formation mit 4 Mädchen unter 16 Jahren auf dem Feld – da gehört so was zum Lernprozess dazu.“

Spielverlauf: Chemnitz startete gut in die Partie. In der Verteidigung war man aufmerksam und im Angriff wurde der Ball wieder gut bewegt. Die Intensität war bei beiden Teams zu hoch. Nach 10 Minuten führte Chemnitz 19:15.

Im 2. Viertel fanden die Gäste zunehmend besser ins Spiel. Chemnitz hielt mit viel Einsatz dagegen, doch gerade am eigenen Brett hatte man Mühe den Rebound zu kontrollieren. München wechselte immer wieder die Verteidigung – in dieser Phase kam man damit aber gut zurecht. 35:34 war dann der Pausenstand.

Das 3. Viertel startet dann mit vielen Punkten. Chemnitz punktet am Brett – München aus der Distanz, Chemnitz kontert per Sprungwurf, München punktet aus Offensivrebound, Chemnitz wieder am Brett und München nochmal aus der Distanz (41:42). Doch nun kam der Bruch im Chemnitzer Spiel. Die Würfe wollten nicht mehr fallen und auch gegen die wechselnden Verteidigungen der Müncherinnen tat man sich schwer. Der Druck wurde meist gut überspielt, aber die Entscheidungen im Anschluss waren in dieser Phase nicht gut. München nutzte die Phase eiskalt aus und zog schnell Punkt um Punkt davon. 51:65 nach 30 Minuten im Schlussviertel.

Im 4. Viertel passierte nicht mehr so viel. Chemnitz hatte zumindest in der Verteidigung wieder Rhythmus gefunden, aber im Angriff lief nicht mehr viel zusammen. Auch einfache Würfe wollten nicht den Weg in den Korb finden.

So stand am Ende eine Niederlage, die ein paar Punkte zu hoch ausgefallen ist. Über weite Strecken der Partie hat man gut gespielt, jetzt heißt es die Fehler weiter zu minimieren und nächste Woche wieder neu anzugreifen. Am Freitag tritt die WNBL in Halle an und Sonntag trifft man in der Regionalliga auf Jena.

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