Arbeitssieg der Nördlingerinnen im lang ersehnten Heimspiel

noerdlingen tsvTSV Nördlingen - BG Litzendorf     57:51

Am vergangenen Wochenende absolvierten die Nördlinger Regionalliga-Damen endlich das lang ersehnte zweite Heimspiel der Saison. Da die Rieser Mädels abgesehen von Louisa Mussgnug in kompletter Besetzung antreten konnten, rechneten sie sich durchaus Chancen auf den nächsten Sieg in eigener Halle aus. Doch auch die Gäste aus Litzendorf liefen erstmals nahezu in Bestbesetzung auf, wodurch sich schon im Vorfeld eine spannende Partie andeutete.

Wie man es von den Nördlingerinnen mittlerweile gewohnt ist, lieferten sie einen grauenhaften Start ins Spiel ab. Nachdem Fanny Szittya das erste Viertel mit zwei Freiwürfen eröffnet hatte, mussten die Zuschauer beinahe sieben lange Minuten auf weitere Punkte der Heimmannschaft warten. Da sich die Gäste weniger Zeit ließen, um ins Spiel zu finden, hatten sie sich zu diesem Zeitpunkt schon einen Vorsprung von 7 Punkten erarbeitet. Dann waren es vor allem Pauline Steinmeyer sowie Mona Berlitz, die durch gelungene Korbaktionen einen 17:4-Lauf der Schwaben einläuteten und somit die Führung an sich rissen. Beim 19:13 nach zehn Minuten machte es ganz den Anschein als hätten die Gastgeberinnen sich gefangen und die Kontrolle übernommen.

Problematischer Weise sahen die Zuschauer im zweiten Spielabschnitt nicht gerade ein offensives Feuerwerk. Einzig Sandra Keller verwandelte einige Male nach energischen Zügen zum Korb, ansonsten punkteten die Nördlingerinnen nur sehr spärlich. Dafür leistete man sich immer wieder unnötige Ballverluste und erlaubten den Oberfranken durch Fehler in der Verteidigung einfache Punkte. So war der Vorsprung bis zur Halbzeit beim 28:26 fast vollständig vergeben.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Hausherrinnen überlegter und kontrollierter. Durch eine sehr engagierte und stabile Verteidigungsarbeit gelang es wieder einen kleinen Vorsprung herzustellen. Besonders Stephanie Sachnovski, die eine ausgezeichnete Partie zeigte, kämpfte um jeden Ball und konnte einige Ballgewinne verbuchen. Mit 44:36 war vor dem letzten Viertel jedoch noch nichts entschieden.

Diesmal behielten die Gastgeberinnen auch im entscheidenden Spielabschnitt die Nerven. Immer wieder suchten sie den Weg zum Korb und konnten von den Gästen oft nur durch Fouls gestoppt werden. An der Freiwurflinie wurde dann kaum ein Punkt liegen gelassen und man brillierte mit einer Trefferquote von 92%. Den Gegnern aus Litzendorf gelang es letztendlich nicht mehr entscheidend heranzukommen und so konnte das Team um Trainer Imre Szittya einen verdienten 57:51-Sieg verbuchen. 

Für Nördlingen spielten: I. Schenk (7), P. Steinmeyer (11/1 Dreier), K. Schenk (11), F. Szittya (2), S. Sachnovski, P. Wittig, A. Rappenegger, S. Keller (4), M. Modrzik, A. Sredl (2), M. Berlitz (12), K. Gerstmeyr (8)

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