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USV VIMODROM Baskets holen in München ersten Saisonsieg

Hart hatte man trainiert in der Woche vor dem Spiel bei München Basket. Die in Litzendorf in der zweiten Halbzeit abgelieferte Leistung wollte man so nicht stehen lassen, das kann man besser. München bestritt am Samstag sein erstes Saisonspiel, die Mädels um Trainer Kwam Walton waren nach dem Sommer stark dezimiert und musste sich erst einmal sammeln. Dennoch machten sie aus der Situation des Beste und lieferten den VIMO Ladies einen großen Kampf.

Das erste Viertel verlief ausgeglichen, kein Team konnte sich absetzen. Auf Seiten der Gäste wollten einige gute herausgespielte Würfe nicht fallen, München dagegen konnte sich vor allem auf Kapitän Anna Heim-Kirchhoff verlassen, die ihre Mannschaft mit acht Punkten in 10 Minuten im Spiel hielt. So konnte sich München im ersten Viertel eine 14:13 Führung erarbeiten.

Im zweiten Spielabschnitt zog man sowohl defensiv wie auch offensiv deutlich an. Sandra Amoah und Jule Riebel suchten den Weg zum Korb und schlossen aggressiv ab oder gingen an die Linie. Als Kapitän Denise Alkewitz denn noch zwei Dreier in Folge einstreute lagen die Universitätssportlerinnen 28:18 in Front. Anna Heim-Kirchhoff konnte mit ihrem dritten Dreier antworten, aber Lilly Feistkorn verwandelte Ihrerseits von jenseits der 6,25m zur 33:24 Halbzeitführung.

Der dritte Spielabschnitt schien dann wieder der Schwachpunkt in Jenaer Spiel zu sein. München nutzte ein paar Unzulänglichkeiten in der Defense zu einfachen Punkten, kam schnell auf 30:33 heran. In der schwierigen Phase punkteten Alex Ruppe und Vanessa Kajan jeweils mit Foul, Lilly Feistkorn verwandelte einen weiteren Dreier. Defensiv aber war man nach wie vor nicht auf der Höhe und gestattete München die letzten sechs Punkte des Viertels, die die Jenaer Führung auf 44:42 schrumpfen ließen.

Auch mit Beginn des letzten Spielabschnitts gab es noch eine kurze Pause für die Starter, aber die jungen Spielerinnen machten ihre Sache gut. Für die ersten Punkte sorgte Leoni Hartmann aus der Halbdistanz nach Assist von Lena Rothämel. Mit noch acht zu spielenden Minuten machte sich die lange Bank, man war mit elf Spielerinnen angereist, bezahlt. Die Intensität und Präzision in der Defense wurde deutlich erhöht, etliche Münchner Ballverluste waren die Folge. Sandra Amoah und Vanessa Kajan punkteten offensiv und so konnte man sich bis Spielende auf 58:50 absetzen.

Obwohl man offensiv immer noch nach dem richtigen Rhythmus sucht und die Würfe noch nicht die gewohnte Sicherheit aufweisen erkämpft man sich in München den ersten Saisonsieg. Vor allem die Fähigkeit, in der entscheidenden Phase defensiv einen Gang hoch zu schalten und sich auch von einer schwierigen Phase im Spiel nicht aus dem Konzept bringen zu lassen machen Mut für die anstehenden Aufgaben. Kommendes Wochenende gastiert mit dem TV Marktheidenfeld eine Mannschaft, die in den letzten Jahren immer zu den Top Teams der Liga gehörte. Hier wird man sich erneut beweisen können.

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