Mit Dreierfeuerwerk zum Ligaerhalt

BG Elsenfeld/Großwallstadt - TSV Nördlingen    46:71noerdlingen tsv

Am vergangenen Wochenende traten die Regionalliga-Damen des TSV ihre wohl wichtigste Auswärtsfahrt nach Elsenfeld an. Da bis zu diesem Zeitpunkt der Abstieg noch nicht abgewendet werden konnte, war es die optimale Chance den Ligaerhalt gegen den direkten Konkurrenten zu sichern. Dazu war die gesamte Stammmannschaft mit an Board. Zwar war Fanny Szittya noch nicht vollkommen einsatzfähig, dennoch unterstützte sie ihre Mannschaft tatkräftig auf und abseits des Feldes. Lediglich Trainer Imre Szittya konnte sein Team nicht begleiten, wurde aber von „Meistercoach“ Sandra Kempter hervorragend vertreten. 

Beide Seiten starteten zunächst etwas verhalten in die Partie und die Nördlingerinnen wurden allein durch Punkte von Isabella Schenk im Spiel gehalten. Ihr und ihrer Schwester Katharina Schenk oblag zudem die Aufgabe die beiden Topscorerinnen des Hinspiels unter Kontrolle zu bringen, was ihnen auch ausgezeichnet gelang. Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten gaben Pauline Steinmeyer und Katharina Schenk mit zwei sicheren Dreipunktwürfen schon mal einen kleinen Ausblick auf den weiteren Verlauf der Partie. So hatte man sich bereits nach dem ersten Viertel beim 11:19 einen kleinen Vorsprung herausgespielt.

Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts fanden auch die Elsenfelderinnen besser in die Partie und kamen gegen eine teilweise etwas unorganisierte Nördlinger Verteidigung zu Punkten. Nach zwei weiteren Dreier der Schwaben durch Katharina Schenk und Louisa Mussgnug zog der Trainer der Elsenfelder die Konsequenz auf Manndeckung umzusteigen. Dadurch wurden zwar die Dreipunktwürfe der Rieserinnen zunächst unterbunden, allerdings konnte die Heimmannschaft die Korbaktionen der Gäste meist nur mit Fouls stoppen und sie an die Freiwurflinie schicken. So hatte sich bis zur Halbzeit nichts an der Nördlinger Führung geändert (29:37).

Nach dem Seitenwechsel verteidigten die Schwaben wieder besser und Anett Sredl demonstrierte ihre Überlegenheit unter den Körben. Immer wieder sammelte sie den Offensivrebound ein und verwandelte für ihr Team. Dass die Schwaben nun vor allem über ihre Centerspielerinnen punkteten veranlasste die Elsenfelderinnen dazu, wieder auf Zonenverteidigung umzustellen, was von Pauline Steinmeyer gnadenlos ausgenutzt wurde. Sie hatte einen hervorragenden Tag erwischt und verwandelte zu Beginn des letzten Viertels vier Dreier in Folge. Dadurch war die letzte Gegenwehr der Gastgeberinnen gebrochen und Louisa Mussgnug zog mit einem letzten Dreier den Schlussstrich zum 46:71.

Durch den verdienten Sieg ist der Ligaerhalt also gesichert und man kann dem letzten Heimspiel gegen Chemnitz relativ entspannt entgegensehen.

Für Nördlingen spielten: I. Schenk (8/1 Dreier), P. Steinmeyer (22/6), K. Schenk (8/2), F. Szittya, L. Mussgnug (6/2), P. Wittig, S. Keller (6), A. Sredl (13), K. Gerstmeyr (8)

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