Schwabach schlägt Kemmern

Immerhin konnte die wieder genesene Sabo Strobel den Kader im Vergleich zu letzter Woche etwas aufbessern. Für Anna Furman ist die Saison leider gelaufen. Ihre Verletzung am Knie zwingt sie zu einer längeren Pause, sodass sie erst für nächste Saison wieder zur Verfügung steht. Miri Schlüter ist hoffentlich kommendes Wochenende beim Pokal wieder dabei. Linni Przybille spielt, wie bereits bekannt, diese Saison nicht mehr in der Damen 1. Auch Kemmern hatte durch die Doppelbelastung mit der zweiten Liga nur acht Spielerinnen dabei. Somit waren die Vorzeichen ähnlich wie in München am vergangenen Wochenende.

Schwabach startete konzentriert ins Spiel. Man fand die großen Spielerinnen am Brett und konnte so Fouls ziehen und scoren. Die größte Spielerin aus Kemmern, Lea Vatthauer, hatte bereits schnell Foulprobleme, was ihrer Motivation sichtlich nicht gut bekam. Schnell ging Schwabach mit zehn Punkten in Führung und konnte diese Führung auch bis zum Viertelende verteidigen. 20:10 aus Sicht der Regiomädels.

Im zweiten Viertel konnten die Gäste dann offensiv zulegen, was auch an der zu langsamen Zuordnung in der Verteidigung lag, wenn Kemmern es schaffte das Tempo etwas zu erhöhen. Gleichzeitig konnte man offensiv trotz verteilter Spielzeit und einiger Wechsel den Rhythmus behalten und hatte bis zur Halbzeit bereits 39 Punkte auf dem Konto. Halbzeitstand 39:28

Im dritten Viertel wollten die Mädels aus Schwabach für klare Verhältnisse sorgen und schalteten in der Verteidigung einen Gang nach oben. Nur sieben Punkte für die Gäste waren der verdiente Lohn und gleichzeitig eine zwischenzeitliche Führung von 51:32 in der 28. Minute. Im letzten Viertel bäumten sich die Gäste dann nochmal etwas auf, konnten aber den Rückstand nie unter zehn drücken, da Schwabach immer die richtigen Antworten fand. Endstand 62:52

Eigentlich hätte der Spielbericht fast Copy & Paste von einem der letzten Spiele sein können. Sowohl gegen München Basket, Litzendorf, als auch gegen Jahn, war der Trainer im Spiel hauptsächlich damit beschäftigt die Spielzeit möglichst ausgeglichen zu verteilen und die Konzentration der Spielerinnen hochzuhalten. Im Vergleich zu letzter Saison ist es zum einen schön zu sehen, dass diese Saison nicht wir, sondern unsere Gegner immer wieder chancenlos sind, und zum anderen wir gravierende Ausfälle, wie die von Anna Furman und Miri Schlüter, in den letzten beiden Spielen scheinbar nahezu unbeschadet wegstecken können. Auch die Jugendspielerinnen wie Sabo Strobel und Julia Gentsch spielen keine Nebenrollen mehr, sondern gehören zum Kader und fallen auf dem Feld nicht mehr als Neulinge auf.

All diese Umstände stimmen die Schwabacher Verantwortlichen optimistisch, kommende Saison einen Platz in der zweiten Damenbasketballbundesliga wahrnehmen zu können. Sowohl die Kaderplanung, als auch die organisatorischen und finanziellen Herausforderungen, werden im Hintergrund mit viel Einsatz und Leidenschaft vorangetrieben. Es bleiben jetzt noch knapp zwei Monate, bis die Voraussetzungen geschaffen sein müssen, damit wir sportlich und finanziell die Risiken ausräumen können.

Es spielten: Kerstin Wägner (17 Punkte), Katha Kreklau (17), Theresa Heinz (16), Sara Hansel (7), Kerstin Clauß (3), Sabo Strobel (1), Diana Fett (1) und Julia Gentsch.

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