Mit Dreierspektakel zum Sieg

TSnoerdlingen tsvV Nördlingen - München Baskets   57:52

Am vergangenen Wochenende empfingen die Regionalliga-Damen des TSV die München Baskets. Und mit dem erfahrenen Team aus der Landeshauptstadt kam eine Mannschaft ins Ries, mit der man definitiv noch eine Rechnung offen hatte. Da man sich im Hinspiel in wirklich allerletzter Sekunde mit einem Punkt geschlagen geben musste, war es das feste Ziel sich in eigener Halle zu revanchieren und nicht nur die Partie, sondern auch den direkten Vergleich zu gewinnen. Mit dem vollständigen Kader, mit dem die Nördlingerinnen antreten konnten, schien dieser Plan auch durchaus realistisch.

Die Heimmannschaft startete ausgezeichnet ins Spiel und zeigte sich gegen die Zonenverteidigung der Münchnerinnen äußerst treffsicher aus der Distanz. Hauptsächlich durch Dreier von Louisa Mussgnug, Katharina Schenk und gleich zwei mal Pauline Steinmeyer, legten die Rieserinnen einen 15:3-Lauf hin und stellten die Gäste vor ernsthafte Probleme. Beim 19:6 nach acht gespielten Minuten hofften viele Zuschauer wohl schon auf ein entspanntes und eindeutiges Spiel. Bis zur Viertelpause konnten die Oberbayern dann allerdings noch auf acht Punkte verkürzen.

Im zweiten Spielabschnitt ließen die Gastgeberinnen leider etwas nach und hatten in der Verteidigung zunehmend Probleme den Gegner unter Kontrolle zu halten. Auf der eigenen Seite war von den sehenswert Kombinationen kaum noch etwas zu sehen. Viele Angriffe liefen nun über Anett Sred, die sich von den Münchnerinnen nicht aus der Ruhe bringen ließ und einige Male unter dem Korb vollstreckte. Durch erfolgreiche Dreipunktwürfe sowie Freiwürfe, kamen die Gäste dennoch immer näher und konnten bis zur Halbzeit auf 31:27 verkürzen.

Nach der Pause änderte sich das Bild nicht. Als die Oberbayern in der 23. Minute sogar erstmals in Führung gingen, stellte Trainer Imre Szittya nun ebenfalls auf eine Zonenverteidigung um, was sich als eine ausgezeichnete Entscheidung herausstellte. Glücklicherweise bekam man die Münchnerinnen wieder besser in den Griff und auch im der Offensive fielen die Würfe wieder. Fanny Szittya übernahm wie immer in schwierigen Situationen die Verantwortung für ihr Team und machte mit zehn Punkten in Folge den Anfang. So konnte man sich vor dem entscheidenden letzten Viertel wieder einen kleinen Vorsprung von fünf Punkten erarbeiten.

In der entscheidenden Phase des Spiels hatte dann Sandra Keller ihren großen Auftritt. Mit einem lupenreinen Dreier und energischen Zug zum Korb erzielte sie wichtige Punkte und zeigte sich zudem nervenstark an der Freiwurflinie. Als Louisa Mussgnug zwei Minuten vor Schluss ihren „And-One“ verwandelte und somit die Führung wieder in den zweistelligen Bereich brachte, war das eine kleine Vorentscheidung. Die Gäste konnten zwar noch einmal auf fünf Punkte verkürzen, den verdienten 57:52-Sieg der Nördlingerinnen allerdings nicht mehr verhindern.

Für Nördlingen spielten: I. Schenk, P. Steinmeyer (9/3 Dreier), K. Schenk (5/1), F. Szittya (11/2), L. Mussgnug (11/2), P. Wittig (2), S. Keller (7/1), M. Modrzik, A. Sredl (5), K. Gerstmeyr (5), J. Malbeck (2)

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