MIT ELAN AN DIE TABELLENSPITZE

Am Sonntag kam mit Elsenfeld ein bekannter und unberechenbarer Gegner nach Schwabach. Da die Gäste aber vor allem durch die Witzelschwestern gefährlich sind, konnte man sich recht gut auf diesen Gegner einstellen. Wie bereits in München, stand wieder Julia Gentsch zur Verfügung und alle Stammspielerinnen waren ebenso startklar.Metropol Baskets RGB

Für Schwabach starteten Sara Hansel, Kerstin Wägner, Theresa Heinz, Anna Furman und Katha Kreklau. Gleich zu Beginn war zu erkennen, dass Elsenfeld bereit war, die Distanzwürfe der Gastgeberinnen zuzulassen und stattdessen versuchte die Zone möglichst dicht zu machen, da die körperliche Überlegenheit unter dem Korb wohl sonst nicht hätte verteidigt werden können. Glücklicherweise gelangen den Schwabacher Mädels im ersten Viertel direkt fünf Dreier, davon drei von der gut aufgelegten Sara Hansel. Dennoch entschied der Trainer der Gäste, die Zonenverteidigung über die vollen vierzig Minuten aufrecht zu erhalten. Auch Elsenfeld kam gut ins Spiel und traf teilweise wirklich schwierige und gut verteidigte Würfe. Endstand nach den ersten zehn Minuten: 23-15

Im zweiten Viertel wurden dann zu viele und zu schnelle Würfe von außen genommen und zu selten der Pass unter den Korb bzw. der Zug zum Korb gesucht. Erst nach über vier Minuten Spielzeit gelang Theresa Heinz der erste Feldkorb. Nach einer Auszeit wurden nun die Großen gesucht und gefunden und konnten auch direkt liefern. Katha Kreklau, Anna Furman, Theresa Heinz und Diana Fett machten in diesem Durchgang alle 17 Punkte. Auch Elsenfeld gelang jetzt weniger und so konnte man mit einem kleinen Puffer in die Halbzeitpause gehen. 40-27

Allen war klar, dass Elsenfeld kein Team ist, dass jetzt die Köpfe hängen lässt. Natürlich kommen sie nach so einer Halbzeit nochmal mit voller Energie aufs Feld. Aber Schwabach war bereit. Auch wenn vorne nicht mehr so viele Würfe in diesem Viertel fielen, hielt man hinten stark dagegen. Gerade Theresa Heinz und Miriam Schlüter gelang es, Theresia Witzel mit ihrem geliebten aufgelösten Sternschritt in den Griff zu bekommen. Aber auch Sara Hansel und Kerstin Wägner ließen für Franziska Witzel kaum noch gute Wurfmöglichkeiten zu. Die Großen wurden defensiv in diesem Spiel nicht wirklich gefordert, waren aber da, wenn sie gebraucht wurden. 54-38

Nachdem Kerstin Wägner im dritten Viertel nach ihrem vierten Foul erstmal auf der Bank Platz nehmen musste, kam sie sichtbar motiviert zu Beginn des Schlussabschnitts aufs Feld zurück. Drei Dreier machten dann endgültig den Deckel auf das Spiel. Nach 34 Minuten beim Stand von 67-41 kamen keine Zweifel mehr auf. Auch der Gästecoach rotierte nochmal und das Spiel ging "friedlich" zu Ende. Schön, dass auch Julia Gentsch sich mit viel Spielzeit und wenigen Fehlern in die Scorerliste eintragen konnte. Endstand: 76:49

Im Vergleich zum vergangenen Wochenende, war das ein ganz anderes Spiel. Die Körpersprache war so, wie man sie gerne sieht und der Kopf war auch wieder auf dem Feld. Gerade Miriam Schlüter und Sara Hansel, die in München gegen deutlich harmlosere Gegenspielerinnen wesentlich naiver und unmotiverter verteidigt hatten, setzten über ganz lange Strecken die Vorgaben um und konnten so den Witzels das Leben schwer machen. Auch Theresa Heinz, die als "Große" auf Grund ihrer Schnelligkeit immer wieder kleinere und schnelle Gegenspielerinnen zu verteidigen hat, machte einen hervoragenden Job. "Vor dem heimischen Publikum ist die Motivation ganz offensichtlich größer.", beobachteten auch die beiden Trainer.

Kommendes Wochenende steht dann das Auswärtsspiel in Chemnitz an. Im Hinspiel war das kein Problem, aber unterschätzen werden wir sie nicht. Die Tabellenführung möchten wir ja so lange wie möglich behalten.

Es spielten: Kerstin Wägner (18 Punkte, 4 Dreier, 2/2 Freiwürfe), Sara Hansel (12, 3, 1/2), Anna Furman (12, 2/5), Katha Kreklau (12), Miriam Schlüter (9, 2, 1/2), Theresa Heinz (9, 3/6), Julia Gentsch (2, 0/1) und Diana Fett (2, 2/4)

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