Zweites Viertel entscheidet das Spiel

noerdlingen tsvTV Marktheidenfeld - TSV Nördlingen   69:43

Am vergangenen Wochenende traten die Regionalligadamen des TSV beim TV Marktheidenfeld an. Da die Mannschaft aus Unterfranken nicht umsonst auf dem dritten Platz der Tabelle steht, war es klar, dass ein Sieg erkämpft werden müsste. Verzichten musste man dabei leider auf Katharina Schenk, was das Vorhaben der Regio-Damen natürlich erschwerte.

Das Spiel begann zunächst noch sehr ausgeglichen. Obwohl sich auf Nördlinger Seite bereits einige Schwächen im Rebound andeuteten, verteidigte man einigermaßen konstant und es gelang die Gastgeberinnen in den ersten zehn Minuten bei akzeptablen zwölf Punkten zu halten. Im eigenen Angriff war es vor allem Pauline Steinmeyer, die immer wieder Verantwortung übernahm und erfolgreich sowohl den Weg zum Korb suchte als auch aus der Distanz traf. Und auch Fanny Szittya und Louisa Mussgnug stellten mit sicher verwandelten Dreipunktwürfen die Marktheidenfelder Defense vor eine echte Herausforderung. Beim 12:12 nach dem ersten Viertel war also noch alles im grünen Bereich.

Bis zur Halbzeit folgte dann jedoch der völlige Niedergang des Rieser Teams. Die Presse, mit der die Heimmannschaft aufwartete bereitete immense Probleme, da es den Nördlingerinnen lange Zeit nicht gelang zusammenzuarbeiten und viele Pässe im Aus oder den Händen der Gegner endeten. Neben einigen Fastbreakpunkten, die die Folge waren, fing dann auch noch Eva Barthel an ihre Dreier zu verwandeln. Gegen eine weniger gut funktionierende Zonenverteidigung, auf die die Gäste umstellten, hatte sie jedoch auch oftmals jede Menge Zeit und Platz dazu. Beim Halbzeitstand von 41:20 war das Spiel so gut wie gelaufen und die Siegchancen der Rieserinnen gingen gegen null.

Nach der Pause agierte man erfreulicherweise deutlich souveräner gegen die Presse der Gastgeberinnen. Die Anweisungen von Coach Imre Szittya wurden besser umgesetzt und man es stellte sich die gleiche Situation wie zu Beginn des Spiels ein. Auch wenn man den dritten Spielabschnitt mit zwei Zählern für sich entscheiden konnte, blieb der Blick auf das Scoreboard dennoch deprimierend. Im letzten Viertel war die Verteidigung der Nördlingerinnen dann wieder etwas schlechter und man wirkte im Angriff etwas desorientiert. Abgesehen von vier schön herausgespielten Punkten von Paula Wittig, brachte man wenig Nennenswertes zustande.

Letztlich hatte man die Partie bereits im zweiten Viertel verloren und sich bei der 69:43-Niederlage deutlich unter Wert verkauft.

Für Nördlingen spielten: I. Schenk, P. Steinmeyer (9/1 Dreier), F. Szittya (12/2), L. Mussgnug (9/2), N. Link, S. Keller, M. Modrzik, P. Wittig (5), K. Gerstmeyr (8)

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