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noerdlingen tsvChemCats Cemnitz 2 - TSV Nördlingen   76:62

Am vergangenen Wochenende traten die Regionalliga-Damen des TSV bei den ChemCats an. Und eigentlich war alles wie immer. Gegen die Mannschaft aus Sachsen, die sich weit unten in der Tabelle eingeordnet hat, rechnete man sich durchaus Chancen aus. Klassischer Weise traten die Chemnitzerinnen dabei erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung mit zwei ihrer Bundesligaspielerinnen an. Aber auch an daran ist man auf Nördlinger Seite mittlerweile gewohnt.

Das Spiel startete dann auch wie immer. Während man in den ersten Minuten noch etwas unkonzentriert und verschlafen wirkte, konnte man die ersten sechs Minuten vor allem durch zwei Dreier von Louisa Mussgnug noch durchaus mithalten. Dann folgte die erste Flaute, was einen 19:14-Rückstand nach dem ersten Viertel nach sich zog.

Im zweiten Spielabschnitt änderte sich das Bild nicht. Während bei die Rieserinnen offensiv nicht gerade die große Show boten, punkteten die Gastgeberinnen nahezu beliebig. Gegen eine grauenhafte Nördlinger Verteidigung, gelangen ihnen viele einfache Korbleger und auch die Würfe von außen fielen zuverlässig. Sollte dann dennoch mal ein Chemnitzer Wurf sein Ziel verfehlen, waren die Gäste oftmals nicht in der Lage den Rebound zu sichern und gewährten den ChemCats massenhaft zweite (und dritte) Chancen. Zu allem Überfluss verletzte sich Pauline Steinmeyer bei einer guten Korbaktion und konnte nicht weiter ins Spiel eingreifen. Folgerichtig sah man sich zur Halbzeit bereits mit 14 Punkten im Hintertreffen.

Nach der Pause kam dann das große Erwachen der Nördlingerinnen. Offensichtlich zeigte die Ansprache von Spielertrainerin Fanny Szittya Wirkung, denn die Defensive war nun sehr viel effektiver und durchaus vorzeigbar. Hinzu kam, dass sich die Schiedsrichter glücklicherweise dazu entschieden hatten auch der Heimmannschaft einige Fouls zu pfeifen – mehr als in der gesamten ersten Hälfte. Besonders Isabella Schenk suchte mit energischen Korbaktionen immer wieder den Weg und Korb und konnte meist nur durch Fouls gestoppt werden. So konnte man vor den entscheidenden zehn Minuten auf 39:48 verkürzen und die Entscheidung wie immer ins letzte Viertel verlegen.

Dieser Lauf konnte dann allerdings nicht fortgesetzt werden. Die Verteidigung der Schwaben brach wieder ein und der Vorsprung der Chemnitzerinnen wuchs an. Noch war man aber nicht gewillt aufzugeben und angeführt von Louisa Mussgnug versuchte man den Rückstand aufzuholen. Durch Dreier von Fanny Szittya und Katharina Schenk gelang es drei Minuten vor Schluss noch einmal auf sieben Punkte zu verkürzen, dann war die Aufholjagd beendet. Am Ende blickten die Nördlingerinnen auf einen mittlerweile typischen Spielverlauf zurück und mussten mit 76:62 die nächsten zwei Punkte abgeben.

Für Nördlingen spielten: I. Schenk (3), P. Steinmeyer, K. Schenk (15/2 Dreier), F. Szittya (19/1), L. Mussgnug (14/3), S. Keller (3), P. Wittig, K. Gerstmeyr (8)

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