Regio hält gegen Litzendorf lange dagegen

Die Ausgangslager hätte etwas besser sein. Zwei kurzfristige Ausfälle ließen das Aufgebot etwas schrumpfen. Da die Bundesliga aufgrund der Wetterlage kurzfristig einen Tag eher nach Neuss aufbrach – musste man auf Rebekka Kalaydjev verzichten. Tina Grundmann musste wegen einer Erkrankung passen. Leider waren genau diese Ausfälle auf der Aufbauposition am Ende ein wichtiger Faktor.
Man startet gut ins Spiel. Im Angriff agierte man sehr geduldig und teilte den Ball sehr gut. Es gab immer wieder einfache Punkte. Leider leistete man sich dann einige Ballverluste die die Gäste konsequent in Punkte ummünzen konnten. Goller und Vogel trugen die Hauptlast beim Gastteam. 18:17 nach 10 Minuten. Die zweiten 10 Minuten liefen eigentlich besser für die jungen Chemnitzerinnen. Defensiv lies man nicht viel zu und auch Ballverluste wurden vermieden. So kamen die Litzendorferinnen nur zu 10 Punkten. Leider fehlte dem Heimteam ab und zu die letzte Konsequenz im Angriff trotzdem ging auch das 2. Viertel an Chemnitz (30:27 nach 20 Minuten)
Die Halbzeitpause dauerte aufgrund eines technischen Problems etwas länger. Doch das Problem wurde dann auch zügig behoben.
Das 3. Viertel verlief zäh und Chemnitz konnte lange eine Führung behaupten. 37:33 nach 28 Minuten – allerdings hätte man höher führen können. Nur 3 von 6 Freiwürfen fanden im 3. Viertel ihr Ziel. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Binnen einer Minute kassierten die Chemnitzerinnen eine unsportliches und eine technisches Foul. Beide Situation zumindest diskussionswürdig - aber in beiden Situation merkte man dem Team die mangelnde Erfahrung an. Die Gäste nutzen die Chance und holten sich eine 37:40 Führung- Zu allem Überfluss noch ihren Aufbauspieler M. Reimann. So muss im Schlussviertel Meike Ludwig viel Verantwortung im Spielaufbau tragen. Chemnitz hatte nun etwas den Rhythmus verloren und das merkten die Gäste die nun deutlich den Verteidigungsdruck auf den Spielaufbau erhöhten. Leider leistet man sich als Team zu viele Ungenauigkeiten. So konnte Litzendorf – angeführt von einer sehr starken Daniela Vogel. – den Vorsprung immer etwas vergrößern. Am Ende konnte sich Litzendorf einen 56:45 sichern.

„Insgesamt machen wir ein gutes Spiel – bis Ende des 3. Viertels setzen wir unseren Plan sehr gut um – dann sind wir für eine Minute undiszipliniert und das Spiel kippt. Am Ende waren die individuelle Klasse von Daniela Vogel (27 Punkte) und die größere Erfahrung der Gäste die entscheidenden Faktoren. Es wirklich schade, dass wir uns für die starke Leistung nicht belohnen konnten.“ So das Fazit des Trainers.

Suchen

Benutzeranmeldung

Social Network

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok