Spielberichte

knappe Niederlage der BG gegen Würzburg

Die BG-Mädels empfingen den letztjährigen Meister und aktuellen Tabellenführer aus Würzburg. Die Wildcats Würzburg sind zwar eine noch junge, jedoch trotzdem erfahrene Mannschaft. Allen voran die Jugendnationalspielerin Danelle Arigbabu. Diese bereitete den BG-Mädels zu Beginn die größten Schwierigkeiten. Begünstigt durch die umgestellte Verteidigung der Gastgeberinnen, die vor allem die Dreierschützinnen stoppen sollte, konnte sie sich mit Ihren 1,90cm immer wieder unter dem Korb in Szene setzen. Dies bekamen die BG-Mädels jedoch schnell durch die Umstellung in die gewohnte 2-1-2-Zone wieder in den Griff. Dem gut laufenden BG-Angriff drückte zu Beginn vor allem Franziska Witzel, die ihre drei Dreier in den ersten 13 Minuten traf, den Stempel auf. Das erste Viertel endete mit einer 18:14-Führung für die BG. In der 17. Minute konnten sich die BG-Mädels durch einen Dreier der ebenfalls gut aufgelegten Alyssa Weigelt sogar eine 9-Punkte Führung herausspielen. Durch 2 Körbe und einen Buzzerbeater kamen die Wildcats allerdings zur Halbzeit doch wieder auf 2 Punkte ran (34:32). In der 25. Minute begann die Zeit der Freiwürfe für die BG-Mädels. Allerdings konnte diese Stärke aus den ersten Spielen leider nicht konserviert werden. So konnten nur 5 von 11 Freiwürfen verwandelt werden. Dennoch wurde das Viertel mit einem 48:48 beendet. Nun begann die Zeit von Theresia Witzel die, durch früh begangene Fouls und ein Eisbein, einige Zeit auf der Bank Platz nehmen musste. Sie hielt mit Ihren 11 Punkten im letzten Viertel die BG-Mädels fast alleine auf Kurs. Doch in das Spiel der Gastgeberinnen streuten sich vermehrt kleine Fehler ein und die Würzburgerinnen behielten an der Freiwurflinie die Nerven und verwandelten 12 ihrer 14 Freiwürfe. Den Sieg eines interessanten, die gesamte Spielzeit über engen und gut geführten Spieles beider Mannschaften, konnten am Ende die Gäste mit nach Hause nehmen (63:67).

Guter Start der Regensburg Baskets gegen Jena reicht nicht

Die Basketballerinnen hoffen nach dem Aufstieg immer noch auf den ersten Sieg der Saison. Bisher stand ihnen dabei doch jedes Mal eines im Weg: Ein verschlafenes erstes Viertel. Egal, gegen welchen Gegner sie antraten: Zu Beginn eines Matches wirkten die Regensburgerinnen stets eingeschüchtert. Dieses Mal sollte das anders werden. Mit diesem Ziel gingen die Regionalliganeulinge in die Partie gegen die Vilodrom Baskets Jena. Und in der Tat verlief der Start jetzt anders. Obwohl der Gegner eine aggressive Zonenpresse spielte, setzten sich die Baskets mit weiten Pässen und schnellen Köpfen gut durch. Es wirkte so, als könnten sich die Regensburgerinnen gegen den etablierten Gegner durchsetzen. Voll motiviert ging es daher mit einem Stand von 14:18 ins zweite Viertel. In diesem verlor die Heimmannschaft allerdings die Kontrolle über das Spiel und ließ 21 Punkte zu, während sie selbst lediglich 7 Punkte erzielen konnte. Um den Lauf der Damen aus Jena zu stoppen, verteidigten die Domstädterinnen zwischendurch sogar mit einer Zone. Trotz einer kurzzeitigen Irritation, ließen sich die Gegnerinnen dadurch trotzdem nicht aufhalten (Stand am Ende des 2. Viertels: 21:39). In der Ansprache während der Pause appellierte der Coach deshalb an die Courage des Teams. Diese sollte sowohl defensiv als auch offensiv wiedergefunden werden. Auch wenn die Regensburgerinnen sich danach wieder kämpferischer zeigten, blieben die Vilodrom Baskets doch stets überlegen (Stand 3. Viertel: 35:67; Stand 4. Viertel: 55:97). Dennoch lässt sich ein positives Fazit ziehen: Die Regenburgerinnen erweckten besonders im ersten Viertel den Eindruck, endlich in der Regionalliga angekommen zu sein. Die beiden Teams boten den Zuschauern ein mit Zonenverteidigung, Mann- und Zonenpresse abwechslungsreiches Spiel und über weite Strecken spannendes Match. Es bleibt zu hoffen, dass die Domstädterinnen diese Intensität beibehalten und bald einen Sieg erringen können.

FOUR IN A ROW

USV VIMODROM Baskets dominieren in Regensburg

Mit einem deutlichen 97:55 Sieg kehren die USV VIMODROM Baskets aus Regensburg zurück. Damit fahren sie neben de vierten Sieg in Folge auch den höchsten Sieg der jüngeren Vereinsgeschichte in der Regionalliga ein und klettern weiter in der Tabelle.

Auf keinen Fall unterschätzen wollte man den Gegner aus Regensburg, der in der bisherigen Saison noch keinen Sieg einfahren konnte. Also begann das Team der Universitätssportlerinnen das Spiel mit einer Pressverteidigung, die aber zunächst nicht die gewollte Wirkung erzielen konnte. Ein ums andere Mal wurde sie überspielt, aber Regensburg konnte einige leichte Optionen nicht nutzen. Offensiv spielte man gewohnt schnell nach vorn und mit viel Intensität. Allerdings leistet man sich dabei auch den ein oder anderen Fehler. Sandra Amoah nahm ihre gute Leistung aus dem vergangenen Heimspiel mit und erzielte die ersten sieben Punkte. Mit 18:14 gewann man das Viertel zwar, zufrieden konnte man aber noch nicht sein.

Im zweiten Viertel begann dann der Jenaer Motor so langsam zu laufen. Defensiv hatten die USV Damen nun mehr Zugriff, zwang den Gegner immer wieder zu leichten Fehlern. Dadurch entwickelten sich viele Fast break Optionen. Mit einer 39:21 Halbzeitführung ging es in die Kabine. In Hälfte zwei wollte man in der Verteidigung einige Varianten probieren und offensiv weiter mit viel Tempo und Variabilität agieren.

Das gelang zunächst nur bedingt, Regensburg fand vereinzelt den Weg zum Korb oder schloss aus der Halbdistanz ab. Durch den vollen Kader, man war mit 11 Spielerinnen angereist, konnte man das Tempo und die Intensität aber jederzeit hochhalten. Das führte dazu, dass man in den letzten zwei Minuten des dritten Spielabschnitts einen 13:0 Lauf hinlegen konnte. Spätestens mit dem 67:35 Zwischenstand war das Spiel entschieden.

Das letzte Viertel sollte noch einmal Gelegenheit geben, allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben, insbesondere Neuzugang Nina Kane. Defensiv ließ man etwas nach, Regensburg kam zu einigen einfachen Abschlüssen. Im Angriff dagegen spielte man variabel, fand den Weg zum Korb oder schloss von der Dreierlinie ab. Mit 97:55 stand nach 40 Minuten ein deutlicher Sieg. In der Tabelle liegt man nun punktgleich mit Chemnitz und Litzendorf auf Platz 5.

Wildcats gewinnen das derby

Basketball Regionalliga Damen

BG Elsenfel / Großwallstadt - TG Wildcats Würzburg   63:67 (18:14; 16:18; 14:16; 15:19)wuerzburg tgw

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Jahn muenchen gegen Regensburg

Am Samstagabend trafen unsere Damen II auf den Aufsteiger aus Regensburg. Bisher konnten die Regensburger noch kein Spiel für sich gewinnen. Die Jahn Mädels gingen daher als klarer Favorit in die Partie.

München startete sicher ins Spiel und konnte das erste Viertel 23:8 für sich gewinnen. Vor allem die Intensität der Münchner Verteidigung machte den Gästen zu schaffen. Allen voran Jella Molz (12 Punkte) schmiss sich wie gewohnt in jeden Zweikampf und zwang die Gegner durch ihre aggressive Verteidigung zu zahlreichen Ballverlusten. In der Offensive steuerten vor allem Elena Herold (11) und Sabrina Uhlig (10) wichtige Zähler bei.

Auch das zweite Viertel entschied Jahn mit 14:10 für sich. Regensburg stellte sich immer besser auf die Münchner Verteidigung ein und kam nun besser in Fahrt. Auch die Münchner warfen den Ball nun zu oft ins Aus und konnten ihre Führung nicht merklich ausbauen.

Aufgrund nachlassender Intensität, verlor Jahn nun sogar das dritte Viertel knapp an die Regensburger. Die Gastmannschaft nutze die Situation gut für sich und machten vor allem einfache Punkte unterm Brett. Nach klaren Worten von Coach Marco Moroder fassten sich die Münchner aber noch einmal ein Herz und legten in Sachen Intensität wieder eine Schippe drauf. So gelang es den Jahn Mädels zu verhindern, dass die Gastmannschaft im letzten Viertel überhaupt punkten konnte. Durch ein starkes viertes Viertel entschieden die Münchnerinnen das Spiel klar mit 73:35 für sich.

Insgesamt lieferten die Gastgeberinnen eine gute Teamleistung ab. Nächstes Wochenende geht es nach Chemnitz zum Tabellendritten. Dort erwartet die Münchnerinnen ein ganz viel stärkerer Gegner. Die ChemChats mussten sich bisher nur einmal geschlagen geben. Daher gilt es in dieser Trainingswoche den Focus weiterhin auf eine aggressive Verteidigung zu legen und sich in der Offensive auf den Druck der Chemnitzer einzustellen.

TGW zu routiniert für ChemCats Nachwuchs

Am Ende machten die erfahrenen Leistungsträgerinnen der Würzburgerinnen den Unterschied. Rebekka Jäger und Franzi Kirchhoff führten Ihr Team zum Sieg. Bei unserer Regio machte sich das fehlen von Jessica Kluge und Meike Ludwig bemerkbar.

Trotz der der 66:54 Niederlage gab es auch viele Lichtblicke im Chemnitzer Team. Bis zur Halbzeitpause gestaltet man die Partie offen - 28:33 aus Chemnitzer Sicht. Man hätte durchaus auch führen können doch es fehlte die Effektivität im Angriff.

Nach der Pause stellte Würzburg in er Verteidigung um. Chemnitz fand zwar noch Lösungen hatte aber zunehmend Probleme im Angriff. In der Verteidigung hatte man nun große Probleme beim Rebound. So konnte sich Würzburg vorm Schlussabschnitt auf 53:43 absetzen. Zu allem Überfluss verletzte sich in dieser Phase noch Anabel Neuber Valdez. Würzburg zog weiter davon. Dann mussten Lilli und Julia mit dem 5. Foul das Feld verlassen. Trotzdem steckte die junge Mannschaft nicht auf und konnte sich nochmal auf 7 Punkte herankämpfen. Am Ende brachten die Würzburger den Sieg aber sicher nach Hause.

Auch wenn es die 1. Niederlage setzte war man auf Chemnitzer Seite nicht unzufrieden mit dem Auftritt.
„Wir haben trotz der körperlichen Unterlegenheit gut dagegengehalten. Leider haben wir im Angriff zu viel liegen gelassen und den Würzburgern zu viele 2. Wurfchancen gegeben. Das sind 2. Punkte die wir abstellen können und müssen. Nach der Verletzung von Anabel und den Foulproblemen haben uns am Ende die Möglichkeiten gefehlt das Spiel noch zu drehen. Unsere 2004 haben sich gut in der Liga eingefunden und übernehmen immer mehr Verantwortung. Als nächstes wartet mit Jahn München das nächste Top-Team auf uns und da wollen wir wieder angreifen“

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