Spielberichte

Auswärtssieg in Schwabach sichert den ersten Tabellenplatz

TBALogo125Am Sonntag, den 10.11. ging es um 16 Uhr in Schwabach darum, auch in der Ferne den ersten Sieg zu holen. Dies gelang dann auch deutlich und überzeugend mit 49:71. Da Nördlingen zuvor gegen Elsenfeld verloren hatte, bedeutete das gleichzeitig Platz 1 der Tabelle.

Auf Aiblinger Seite punkteten gleich vier Spielerinnen zweistellig - und vor allem die Topscorerin Steffi Pölder war wieder in Scorer-Laune. Die ersten 6 Punkte der Partie besorgte sie quasi im Alleingang per Fastbreaks. Am Ende standen für sie 18 Punkte auf dem Spielbogen.

Nach einem Viertel war das Spiel dennoch recht ausgeglichen und es stand 15:18. Das zweite Viertel wurde dann mit 7:25 eine klare Angelegenheit und man konnte die vielen toll herausgespielten freien Würfe sicher verwandeln. Vor allem die Verteidigung stand, wie eine Mauer (Halbzeit: 22:43).

Von Beginn des dritten Viertels an wurde weiter intensiv verteidigt. In der Offensive versuchte man, den Ball in den Post zu bekommen und nah am Korb abzuschließen. Nach drei Vierteln stand es 60:30. Es wurden wieder nur 6 Punkte aus dem Feld zugelassen - ein hervorragender Wert. Im letzten Viertel wurde dann viel rotiert und man merkte dem Team an, dass die Konzentration nicht mehr allzu hoch war. Schwabach konnte mit ein paar gut herausgespielten Angriffen nochmal etwas aufholen und so wurde das letzte Viertel mit 19:11 abgegeben. "Dem Team war anzumerken, dass es zu jeder Zeit antworten konnte und nie Gefahr laufen musste, das Spiel aus der Hand zu geben", so die Trainerin Kancevic.

Herauszuheben ist, dass zu jeder Zeit auch immer die jungen, noch eher unerfahrenen Spielerinnen auf dem Feld standen. Oft nahmen die Leistungsträgerinnen Liisi Sokman, Christina Schnorr und auch Nikolina Marceta auf der Bank Platz und überließen das Spiel den Anderen. Dies verursachte aber keinen Bruch im Spiel. "Man merkt, dass das Team zusammenwächst und die Taktik und Systeme verinnerlicht", meinte der sportliche Leiter Robin Gibbels zufrieden nach dem Spiel.

Jetzt geht es am nächsten Wochenende, dem 16.11. um 16:00 Uhr zuhause gegen Augsburg. Die Firegirls freuen sich auf eine volle Halle...

Auf geht’s - kommt zum Tabellenführer!

Starkes Spiel von beginn an

BG Main-Elsava – TSV Nördlingen                                                          70:58 (40:28)

Die Gäste aus Nördlingen traten als Spitzenreiter motiviert und mit voller Mannschaftsstärke in Großwallstadt an. Dagegen musste die BG verletzungsbedingt auf Katharina Vogel und Monique Aulbach verzichten. Zu Beginn zeigte die starke Verteidigung der Gäste Erfolg (2:7,2.), doch im Anschluss kam auch die BG besser ins Spiel und konnte durch variables Spiel die Verteidigung der Gäste häufiger überspielen und damit das Spiel ausgleichen (12:12,4.). Doch damit war erst der Anfang gemacht. Bis zum Viertelende ging in der Offensive fast alles: Sichere Halbdistanzschüsse, Pick`n roll sowie gelungene Centermoves brachten starke 26 Punkte auf die Habenseite. Da die Abwehr jetzt auch zulegte, konnte damit ein Vorsprung erspielt werden (26:17,10.), der sich bis auf 15 Punkte erhöhte (40:25,17.). Erst mit der Halbzeitsirene konnte der Gast noch einen Korb erzielen. So ging es mit 12 Punkten Vorsprung in die Halbzeit. Das dritte Viertel begann sehr nervös auf beiden Seiten. Nach 5 Minuten waren erst jeweils 2 Punkte notiert, ehe unser Team sich wieder der Stärken der 1. Halbzeit entsann: Konzentrierte Verteidigung und ein Miteinander im Angriff sorgten für einen 15:2-Lauf (57:34,29.). 2 Schnelle Körbe der Gäste kurz vor dem Viertelende sorgten dafür, dass man sich noch nicht ganz sicher sein konnte. Doch gleich zu Beginn des Schlussviertels sorgten 8 Punkte in Folge für die BG durch 4 verschiedene Spielerinnen für die endgültige Entscheidung (65:38,33.). Zwar konnte in den Schlussminuten die Konzentration in der Verteidigung nicht mehr zu 100% gehalten werden und der TSV verwandelte noch 4 Dreier, doch am souveränen 70:58-Sieg konnte dies nicht mehr rütteln.

Insgesamt eine sehr starke Teamleistung auf die man weiter aufbauen kann.

USV VIMODROM Baskets müssen sich geschlagen geben

Von der weitesten Auswärtsfahrt der Saison kehrten die USV VIMODROM Baskets in der Nacht von Samstag auf Sonntag leider zum ersten Mal in dieser Saison ohne Punkte zurück. Das ambitionierte Team aus Bad Aibling, letzte Saison immerhin in der ersten Bundesliga vertreten, beendete die Siegesserie der Universitätssportlerinnen, wenngleich diese nicht chancenlos waren.

Auf Seiten der Gastgeber finden sich so illustre Namen wie Christina Schnorr, Liisi Sokman und Nikola Marceta, allesamt mit Erfahrung aus der ersten und zweiten Bundesliga. Dann kam mit Stefanie Pölder auch noch eine erfahrene Erstligaspielerin dazu. Davon ließ sich das junge Jenaer Team zunächst etwas beeindrucken. Die Würfe wollte nicht so richtig fallen, defensiv verließ man ein ums andere Mal den Gameplan. Das nutzte Bad Aibling zu einer 18:11 Führung nach den ersten zehn Minuten.

Das zweite Viertel eröffnete Leo Hartmann mit einem Dreier, aber das Heimteam legte einen 13:0 Lauf hin, setzte sich auf 31:14 ab. Die erste Auszeit zeigte wenig Wirkung, die zwiete kurz darauf schon eher. Jena zog die Defense an, aber Nikola Marceta versenkte zu diesem Zeitpunkt drei Dreier und brachte ihr Team zur Halbzeitpause mit 39:21 in Front.

Nun ist das Aufholen von Rückständen eine Spezialität der Jenaer Spielerinnen geworden und so legten sie im dritten Viertel los wie die Feuerwehr. Denise Alkewitz erzielte neun ihrer 19 Punkte in Abschnitt drei, zwischenzeitlich war man auf 38:44 dran. Dann aber fehlten ein wenig die Körner, um gleichzuziehen. Bad Aibling konnte sich durch fünf schnelle Punkte zu Beginn des Schlussviertel wieder absetzen und brachte die Partie nach Hause.

Für Jena bleibt die Erkenntnis, dass man nicht immer hohe Rückstände wettmachen kann und sich an den Gameplan halten muss, um erfolgreich zu sein. Offensiv hatte man sicher nicht den besten Tag, war aber keinesfalls chancenlos. Angesichts der Namen, die man auf Bad Aiblinger Seite liest sollte zumindest das Selbstvertrauen für die schweren Aufgaben geben, die Jena vor der Brust hat.

Sieg über den Tabellenführer & Rückkehr von stefanie pölder

TBALogo125Am Samstagabend ging es gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Jena. Auf Aiblinger Seite konnte man zum ersten Mal fast auf alle Stammkräfte zurückgreifen - lediglich die noch verletzte Laura Niebler saß in zivil auf der Bank. Riesig war die Freude, als beim Einlauf der Teams der Name Stefanie Pölder aufgerufen wurde. Nach langer Zeit konnte auch sie für das Projekt Regionalliga zurückgewonnen werden. Die Freude im Team und bei der Vereinsführung ist riesig. Im Spiel zeigte das Aiblinger Eigengewächs auch gleich, dass mit ihr zu rechnen ist. Ihre ersten drei Würfe, darunter ein Dreier, fanden direkt den Weg durch die Reuse.

Das Spiel konnte unter der wieder bärenstarken Führung von Liisi Sokman (18 Punkte, 3 Dreier) und dank der Reboundüberlegenheit recht deutlich gewonnen werden. Nach 10 Minuten stand es 18:11 - im zweiten Viertel lief dann Nikolina Marceta heiss und warf ihre "durchschnittlichen 3 Dreier" pro Spiel binnen 4 Minuten. So stand es zur Pause 39:21.

Nach der Halbzeit konnte sich Jena besser auf die Systeme der Firegirls einstellen und vor allem Denise Alkewitz (19 Punkte, 3 Dreier) spielte jetzt stark auf und brachte ihr Team wieder in Schlagdistanz (3. Viertel: 46:38). Julijana Kancevic schaffte es aber, die Mannschaft wieder aufzurütteln und ihr Team zeigte die Reaktion auf dem Parkett. Das letzte Viertel konnte wieder mit 15:9 gewonnen werden und so stand es am Ende 61:47.

12 Aiblinger Spielerinnen lagen sich in den Armen. Steffi Pölder is back... und wie! Mit diesem Team ist zu rechnen! Es schaut ganz danach aus, als habe man ein Team aus jungen und aus erfahrenen Spielerinnen gefunden, das schon viel Spaß miteinander hat. Aktuell steht man auf dem dritten Tabellenplatz.

Nächstes Wochenende geht es nach Schwabach - hier will man dann auch den ersten Auswärtssieg einfahren.

Verdienter Sieg nach Verlängerung

Dieses Spiel sollte sich als wahrer Krimi entwickeln, den die BG-Mädels für sich entscheiden konnten. Erst kamen sie zwar wieder schwer ins Spiel (14:22, 1. Viertel). Dann stellten sie auf eine Zonenverteidigung um und sofort lief es sowohl in der Verteidigung aber auch im Angriff besser und der Rückstand konnte bis zur Halbzeit auf 4 Punkte reduziert werden (33:37, HZ). Nach der Pause verlief das Spiel erst ausgeglichen bevor die BG-Damen wieder kurz den Faden verloren (47:37, 23. Minute). Danach wurde wiederum die Abwehr umgestellt und Franziska Witzel traf innerhalb von 2 Minuten 3 Dreier. Damit schafften die Gäste die erste Führung des Spiels (52:49, 27. Minute). Auch im 4. Viertel blieben die BG-Mädels im Spiel und konnten die Führung ausbauen (62:53. 33.Minute). Danach kamen jedoch die Augsburgerinnen wieder Punkt für Punkt näher, ehe sie in letzter Sekunde ein Foul gepfiffen bekamen und so sogar plötzlich nochmals die Chance hatten, das Spiel zu gewinnen. Sie konnten allerdings nur einen Freiwurf verwandeln. Damit stand die Verlängerung fest (72:72). In der Verlängerung war bei den Gastgeberinnen etwas die Luft raus und die BG-Mädels konnten sich in der 43.Minute auf 84:76 absetzen. Danach versuchten die Augsburgerinnen die Gäste durch Fouls und damit verbunden Freiwürfen aus dem Konzept zu bringen. Dies gelang jedoch nicht, sondern die BG-Mädels konnten endlich ein enges, spannendes Auswärtsspiel für sich entscheiden und den verdienten Sieg mit nach Hause nehmen.

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