Spielberichte

KampfSieg zum Saisonabschluss

Das letzte Spiel der Saison führte die BG Damen nochmals nach München. Die hohen Temperaturen außerhalb der Halle und die lange Anfahrt schienen der BG zu Spielbeginn in den Beinen zu stecken. Träge wurde das erste Viertel abgespult (13:13). Im zweiten viertel schien der Knoten zunächst zu platzen (17:22,14.). Doch die Gastgeberinnen wollten unbedingt den ersten Sieg und kämpften um jeden ball. Durch 3 Dreier in Folge übernahm München kurz vor der Halbzeit die Führung. So ging es mit einem 32:26 in die Kabinen.

Im dritten viertel versuchte die BG alles um die Wende zu erreichen, doch die Baskets konnten den Vorsprung durch eine gute Trefferquote von außen stabil halten. Zum Beginn des letzten Viertels wuchs der Rückstand noch etwas an (53:42,33.), ehe Coach Leipold auf Ganzfeld-Verteidigung umstellte. Zudem brachte er in dieser Phase mit Carina Gunold, Anna Verma und Thea Weigelt von der Bank und konnte so den Druck auf die fast durchspielenden Gastgeberinnen erhöhen. Franziska Witzel erzielte 11 Punkte in Folge zum 55:55 (37.). Katharina Vogel war es vorbehalten mit ihrem dritten Dreier die erste Führung der zweiten Halbzeit zu erzielen (56:58, 39.). In der Defense wurde gut gearbeitet und München fand keine Antwort mehr. So blieb am Ende ein sehr zufriedenes Gefühl, allen Widerständen getrotzt zu haben.

JENA und Würzburg leisten sich Schützenhilfe

In einem packenden Saisonfinale setzten sich die USV VIMODROM Baskets am Sonntagnachmittag gegen den Tabellenersten TS Jahn München durch und verhelfen so der TG Würzburg zur Meisterschaft und rücken selbst auf Platz 4 vor.

Die Mannschaft um Kapitän Denise Alkewitz legte konzentriert los, war insbesondere offensiv aggressiv und kam zu variablen Abschlüssen. Defensiv hatte man die Münchnerinnen meist im Griff, profitierte aber auch von einigen leichten Abschlüssen, die nicht verwertet werden konnten. Nach einem Dreier von Denise Alkewitz führten die Hausherrinnen 11:2 und zwangen den Gästecoach zur ersten Auszeit. Die bewirkte und kurz etwas, denn nach dem zwischenzeitlichen 13:6 setzte sich Jena erneut ab. Nach fünf Punkten in Folge von Point Guard Alex Ruppe setzte Juliane Riebel den Schlusspunkt zum 26:10 nach den ersten 10 Spielminuten.

Das sollte die VIMO Ladies aber nicht zu sehr in Sicherheit wiegen. München steht nicht umsonst an der Tabellenspitze und hat im Hinspiel gezeigt, dass sie eine Partie jederzeit drehen können. Und so legten die Damen aus der bayrischen Landeshauptstadt dann auch gleich los, kamen auf 28:19 heran. Der Gastgeber aber konterte und erhöhte den Vorsprung wieder auf 42:26 zur Pause.

Auch hier war klar: München ist noch nicht geschlagen. Man wollte weiter aggressiv den Weg zum Korb suchen, den Ball aber defensiv vom Brett weghalten.

Die Gäste machten zu Beginn der zweiten Hälfte klar, dass sie sich nicht kampflos geschlagen geben wollten, agierten aggressiv und kamen sie einigen leichten Punkten. Doch Sandra Amoah, Alex Ruppe und Vanessa Kajan punkteten für Jena und bauten den Vorsprung bis Mitte des Viertels auf 50:30 aus. Dann aber kam München zurück ins Spiel. Ein 10:0 Lauf konnte erst durch Lilly Feistkorn und Vanessa Kajan gestoppt werden, die von der Freiwurflinie für Entlastung sorgten. Mit 54:44 konnte man die Führung zweistellig halten, aber 10 Minuten waren noch zu gehen.

München kämpfte und warf alles in die Waagschale. Jena konnte nur begrenzt dagegenhalten und der Vorsprung schmolz. Nach einem Dreier von Kathrin Sperber zwei Freiwürfen von Jella Molz stand es 59:55. Doch die Universitätssportlerinnen kamen zurück. Sandra Amoah mit Freiwürfen und Vanessa Kajan mit einem Dreier sorgten für Entlastung, bevor erneut Sandra Amoah, Alex Ruppe und Juliane Riebel das Spiel mit einem 10:5 Lauf nach Hause holten.

Da Würzburg zeitgleich in Litzendorf gewann sprangen die USV Damen auf den vierten Tabellenplatz und Würzburg sicherte sich die Meisterschaft. Damit steht für die USV VIMODROM Baskets Jena eine erfolgreiche Saison mit 12 Siegen bei 8 Niederlagen und einer Heimbilanz von 9:1 zu Buche, die auf einem hervorragenden vierten Tabellenplatz endet. Ein großer Dank gilt vor allem dem Hauptsponsor VIMODROM sowie den Partnern Laufladen und Wachwerk für die tolle Unterstützung!

Nun heißt es erst einmal eine Woche locker angehen lassen, bevor man sich auf das Pokalfinale Anfang Mai vorbereitet.

Knappes Ding in Würzburg

Zum letzten Auswärtsspiel traten die USV VIMODROM Baskets am vergangenen Samstag in Würzburg an. Das Top Team vom Main hat noch ein Wörtchen um die Meisterschaft mitzureden und war dementsprechend motiviert.

Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start, nach drei Minuten war man durch Punkte von Alex Ruppe und Denise Alkewitz mit 6:0 vorn. Dann aber kam Würzburg besser ins Spiel. Jenas Offensive stockte etwas und defensiv leistete man sich einige kleine Fehler. So lag man nach den ersten 10 Minuten 16:11 hinten.

Im zweiten Spielabschnitt lief zunächst gar nichts auf Jenaer Seiten. In den ersten fünf Minuten gelangen lediglich zwei Punkte, Würzburg legte deren 13 auf, so war man 29:13 hinten. Dann aber besann man sich auf die eigenen Stärken, verteidigte konsequent und spielte offensiv als Team. Sandra Amoah und Denise Alkewitz waren offensiv kaum zu stoppen und bis zur Halbzeit kämpfte man sich auf 31:35 heran. Man hatte den Sieg wieder im Visier, war sich aber über die Stärke von Würzburg im Klaren.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte allerdings erneut der Gastgeber und zwang Jena zu einer schnellen Auszeit. Die zeigte Wirkung und Jena begann, das Spiel zu dominieren. Mitte des Viertels war das Spiel ausgeglichen (44:44) und mit zwei Minuten auf der Spieluhr war Jena auf acht Punkte enteilt (52:44). Lilly Feistkorn und Sandra Amoah sorgten in dieser Phase für 14 Jenaer Punkte. Aber Würzburg steht nicht umsonst auf Tabellenplatz zwei. Die Damen von Trainer Dean Jenko kämpften sich auf 54:51 bis zum Ende des Viertels zurück.

Das Schlussviertel versprach also Spannung und es sollte nicht enttäuschen. Zunächst kam Würzburg auf einen Punkt heran (56:55), dann war Jena wieder am Zug. Mit vier zu spielenden Minuten brachten Leo Hartmann, Sandra Amoah und Denise Alkewitz ihr Team mit sechs Punkten in Front (61:55). Doch Würzburg kam erneut zurück, konnte mit acht Punkten in Folge die 63:61 Führung erobern. Jena war aber nicht geschlagen. Ein Dreier von Denise Alkewitz brachte ihr Team wieder mit einem Punkt in Führung, Würzburg eroberte diese aber umgehend wieder zurück. Im nächsten Angriff ließ man zwei Dreier liegen und Würz war bei eigener Führung in Ballbesitz. Man holte den wichtigen Stopp und hatte selbst noch 10 Sekunden Zeit, das Spiel zu drehen. Sandra Amoah fand nach dem Rebound Denise Alkewitz, die aggressiv den Weg zum Korb suchte. Würzburg verteidigte die Penetration gut und konnte den Kick Out abfangen. Damit sichert sich Würzburg den Sieg in einer spannenden Schlussphase und muss nun auf einen Jenaer Sieg im letzten Heimspiel gegen Jahn München hoffen, um die Meisterschaft erringen zu können.

Für Jena heißt es nun noch einmal eine Woche intensiv auf München vorbereiten. Wenn man die defensive Leistung wiederholen kann wird man München alles abverlangen, um die Meisterschaft erringen zu können.

keine gute Vorstellung in Litzendorf

Die BG aus Litzendorf war von der BG Main-Elsava in diesem Spiel nicht zu stoppen. Die Gastgeberinnen begannen mit einer bärenstarken Offence und führen bereits in der 3. Minute mit 10:2. Danach kamen die BG-Mädels etwas besser ins Spiel (8. Minute, 19:14). Auch das 2. Viertel konnte offen gestaltet werden (42:30 Halbzeit). Die Treffsicherheit der BG Litzendorf ließ auch in der 2. Halbzeit nicht nach, während bei den BG-Mädels der Ball ein ums andere mal wieder aus dem Korb kullerte. Dementsprechend ging das 3. Viertel mit 18:5 deutlich an die Gastgeberinnen (30. Minute, 60:35). Damit war das Spiel vorentschieden. Den insgesamt 11 Dreiern (erzielt durch 6 verschiedene Spielerinnen) konnten die BG-Mädels zwar auch 7 Dreier (6 davon erzielt durch Franziska Witzel) gegensetzen, aber am verdienten Sieg der Heimmannschaft konnten leider auch sie nichts ändern.

Saisonabschluss der Regio-Damen

Am vergangenen Samstag bestritten die Regensburger Damen ihr letztes Spiel der Regionalligasaison 2018/19. Zu Gast war der Tabellendritte TV Marktheidenfeld. Die Baskets gingen motiviert in das Spiel, schließlich war es das letzte Spiel der Saison und zusätzlich noch ein Heimspiel, bei dem man noch einmal die Chance hatte, den Zuschauern ein ansehnliches Spiel zu liefern. Doch der Start in das Spiel lief alles andere als gut: Nach einem 4:4 (3) hatten die Gäste aus Marktheidenfeld einen 21:1- Run und setzten sich deutlich ab. Erst nach zwei Auszeiten von Coach Markus Höß konnten sich die Baskets wieder fangen und so endete das erste Viertel mit 17:25 aus Sicht der Regensburgerinnen. Angespornt durch die Zuschauer gingen die Baskets motivierter ins zweite Viertel und angeführt durch Topscorerin Charly Schomburg (23 Punkte, 5 Dreier) zeigten sie ihren Kampfgeist und das Spiel wurde schnell und spannend. In der 33. Minute schafften die Domstädterinnen es, bis auf 3 Punkte heranzukommen. Die Baskets liefen heiß und waren kurz davor, dem Spiel eine Wendung zu geben, dann kamen die Gäste aber wieder mehr ins Laufen und so stand es zur Halbzeit schließlich 36:47. Im dritten Viertel war die Defense beider Mannschaften intensiver, die Folge waren viele Ballverluste auf beiden Seiten und dementsprechend wenige Punkte. Die Gäste aus Marktheidenfeld konnten das Viertel mit 10:5 gewinnen und starteten so mit 57:41 in das Schlussviertel. Beide Teams lieferten sich nochmals einen intensiven Schlagabtausch, die Oberpfälzerinnen konnten sich aber nicht mehr herankämpfen und so ging das Spiel schlussendlich mit 62:74 an den Tabellendritten. Trotz der Niederlage war Trainer Höß mit der Leistung zufrieden, da die Damen auch nach dem unnötig schwachen Start wieder einmal ihren Kampfgeist bewiesen haben und ein spannendes Match geliefert haben. Mit zwei Siegen stehen die Baskets nun auf dem 10. Tabellenplatz vor München Baskets und können auf eine sehr lehrreiche Saison zurückblicken. Auch wenn es nur für zwei Siege gereicht hat, haben sich die Regensburgerinnen in der Liga etabliert und gezeigt, dass sie immer weiterkämpfen können und in den beiden wichtigen Spielen gegen den Tabellenletzten aus München dann auch dafür belohnt wurden.

Zum Abschluss der Saison bedanken sich die Baskets bei den Zuschauern, die sie egal bei welchem Spielstand immer unterstützt haben und natürlich bei Trainer Markus Höß für die Geduld und das Engagement.

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